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Die Aktienmärkte eröffnen den Handel am Freitag verhalten im Vorfeld einer Reihe wichtiger Daten. So werden heute die Verbraucherpreise in den USA veröffentlicht. Am Wochenende steht die erste Runde der Parlamentswahlen in Frankreich an, deren Ausgang für die europäischen Kapitalmärkte brisant ist. Investoren haben sich massiv gegen französische Anleihen und Banken positioniert, da ihrer Meinung nach sowohl ein Sieg der Rechten als auch der Linken eine enorme Belastung für den französischen Staatshaushalt darstellen könnte. Hier scheint vielleicht ein Blick nach Italien angebracht, wo sich die schlimmsten Befürchtungen im Zusammenhang mit dem Wahlsieg von Giorgia Melonis Fratelli d’Italia in Italien nicht bewahrheitet haben. Das erste TV-Duell zwischen US-Präsident Joe Biden und seinem Herausforderer Donald Trump ist, glaubt man den Reaktionen an den Wettbörsen, zugunsten von Ex-Präsident Trump ausgegangen zu sein. Der erkältete Biden stolperte regelrecht durch die Wortwechsel. Bei...

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Bei dünner Nachrichtenlage starteten die europäischen Börsen verhalten. In den USA setzten die Technologiewerte ihre Erholung am Mittwoch zunächst fort. Nachbörslich reagierter der Handel jedoch negativ auf den Jahresausblick des Speicherchipherstellers Micron, der nur im Rahmen der Analystenerwartungen lag. Ansonsten hatte Micron mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen klar übertroffen. Dementsprechend ging es auch in Asien überwiegend abwärts, wo die Technologiewerte ebenfalls unter Druck gerieten. Positiv wurde dort der Anstieg der Industriegewinne in China gewertet, der sich allerdings verlangsamt hat. Mehr Sorgen bereitet den Marktteilnehmern der erneute Anstieg der Renditen, der sich bis zur Veröffentlichung der US-Inflationsdaten am morgigen Freitag fortsetzen könnte. Die Stärke des Dollars in Verbindung mit steigenden Renditen hat die asiatischen Währungen auf den schwächsten Stand seit mehr als 19 Monaten gedrückt. Der Dollar kletterte gestern auf den höchsten Stand seit...

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Die europäischen Aktienmärkte starten positiv in den Tag. Zum Auftakt profitiert der Markt von den besseren Vorgaben der Wall Street. Dort hat der Nasdaq-100 vorerst seine Negativserie beendet, nachdem sich Nvidia nach dem heftigen Kursrutsch der Vortage kräftig erholt hatte. Wenn es darum geht, wohin sich die Politik der Zentralbanken entwickelt, hatten die Anleger in den vergangenen 24 Stunden weltweit eine Menge zu verdauen. Vertreter der us-amerikanischem Federal Reserve wollen mehr Belege für eine Abkühlung der Inflation, bevor sie die Zinssätze senken, blieben aber im Durchschnitt zuversichtlich. In der Zwischenzeit wetten die Händler auf den US-Derivatemärkten auf Zinssenkungen der Fed in den nächsten neun Monaten im Umfang von satten 3 Prozentpunkten. In Europa sind die Erwartungen der Anleger, dass die Europäische Zentralbank die Zinssätze in diesem Jahr noch zweimal senken und sie bis 2025 auf 2,25 % senken wird, laut EZB-Ratsmitglied Olli Rehn angemessen. In Australien s...

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Nach der anhaltenden Schwäche des Technologiesektors an der Wall Street fehlt es am Dienstag auch in Europa an Impulsen. In Asien hingegen wurden die gemischten Vorgaben der Wall Street abgeschüttelt. Der Nikkei-Index in Tokio zeigt seit Montag relative Stärke zu den Leitbörsen. Unterstützung kommt vom Yen, der gegenüber dem US-Dollar in der Nähe eines 34-Jahres-Tiefs notiert. Der schwache Yen verbilligt japanische Exporte. Zudem hat die kräftige Lohnerhöhungen in Japan die Konsumnachfrage gestärkt. Sowohl in den USA als auch in Europa sind die klassischen Sektoren wie Energie und Versorger gefragt. Über Europa schwebt bis zum Wochenende noch das Damoklesschwert der Wahlen in Frankreich. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron scheute sich nicht, angesichts der Wahlprogramme rechter und linker Parteienbündnisse bürgerkriegsähnliche Szenarien heraufzubeschwören, was Marine Le Pen vom rechten Rassemblement National als Eingeständnis wertete, dass Macron mit einer Niederlage rechne. In den ...

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Die europäischen Aktienmärkten sind zum Wochenstart noch von den Nachwehen des großen Verfallstags der Juni-Optionen und -Futures an den internationalen Terminbörsen am Freitag und den damit verbundenen Abwicklungsgeschäften geprägt. Neue Impulse sind ab Mittag und mit dem Handelsauftakt an den US-Börsen zu erwarten. Die erneuten Verluste des KI-Zugpferdes Nvidia am Freitag könnten zu weiteren Gewinnmitnahmen im Halbleitersektor auch in Europa führen. Wegen der geplanten Strafzölle auf chinesische E-Autoimporte soll es nun Gespräche zwischen der EU und China geben, was auch den europäischen Automobilsektor eine Verschnaufpause verschaffen könnte. Mit dem IFO-Geschäftsklima für Deutschland steht am Montag ein relativ ruhiger Tag auf dem Programm. Die EZB-Vertreter Villeroy, Nagel und Schnabel sowie der Fed-Vertreter Daly werden sich im Tagesverlauf zu Wort melden. Die Händler achten wieder auf die steigenden politischen Risiken. Die erste US-Präsidentschaftsdebatte zwischen Joe Bide...

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Der Freitag steht an den europäischen Börsen ganz im Zeichen des so genannten großen Hexensabbats. Am Mittag laufen die Juni-Optionen und -Futures auf den Euro-Stoxx-50 und den DAX aus, am Abend die Optionen auf die Einzelwerte. Die europäischen Aktien notieren heute etwas schwächer im Rahmen der gestrigen Handelsspane, während die asiatischen Aktien nachgaben, da die weltweite, vom Technologiesektor getragene Rallye Ermüdungserscheinungen zeigte und neue Impulse für die chinesische Wirtschaft ausblieben. Die US-Aktienfutures zeigten sich wenig verändert, da sich die Händler auf den dreifachen Verfallstag von Derivaten vorbereiteten, der ein hohes Handelsvolumen generieren dürfte. Neue fundamentale Impulse könnten heute Nachmittag die erste Veröffentlichung des US-Einkaufsmanagerindexes für das verarbeitende Gewerbe für Juni und Daten vom US-Immobilienmarkt liefern. Nach einer überwiegend leichteren Tendenz an der Wall Street gaben die ostasiatischen Aktienmärkte nach. Am besten hi...

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Nach einem richtungslosem Handel aufgrund der am Mittwoch feiertagesbedingt geschlossenen US-Börsen, haben am Donnerstag europäische Papiere mit leichten Aufschlägen eröffnet. Von einer vollkommenen Normalisierung nach dem Frankreich-Schock kann noch keine Rede sein. So sind die Prämien für die Versicherungen gegen Zahlungsausfällen europäischer Unternehmensanleihen und Kursrückgänge des DAX zwar weiter gesunken, aber noch nicht auf das Niveau von vor der Europawahl zurückgekehrt. Der Renditeaufschlag französischer Staatsanleihen gegenüber deutschen Bundesanleihen stagniert. Während zehnjährige französische OATs mit 3,2 Prozent rentierten, lag die Bundesanleihenrendite nur bei 2,4 Prozent. Die Diskrepanz zwischen Frankreich und den Rest Europas schlug sich auch am Aktienmarkt nieder. Der Pariser CAC 40 verlor am Mittwoch 0,8 Prozent und liegt damit seit Monatsbeginn 5,3 Prozent im Minus. Der europäische Stoxx 600 fiel um 0,2 Prozent und der deutsche Dax um 0,4 Prozent. Die Unterneh...