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apano-Stimmungsindex

Die globalen Halbleiterunternehmen sind weiterhin der Schwanz, der mit dem Hund wedelt. Das kurzfristige Sentiment für den Chipsektor bewegt sich derzeit mit fast täglich wechselndem Vorzeichen hektisch hin und her. So hat der schwergewichtige VanEck Semiconductor Index-ETF seit seinem Allzeithoch am 22. Juni inzwischen 10% an Wert verloren, gibt das Terrain aber nicht kampflos preis. Nachdem er gestern mit -4,5% unter die Räder kam, legt er aktuell wieder 1,5% zu, wobei diese Erholung via Asien kommt. Dort zeigten sich heute früh die drei Superschwergewichte TSMC, SK Hynix und Samsung von ihrem gestrigen Kurseinbruch kräftig erholt. Der Sektor ist das ausdrucksstärkste Spiegelbild der AI-Wachstumsstory und im Windschatten der Halbleitergiganten segelt der Großteil der Tech-Unternehmen mit. Deren Gewicht ist mittlerweile so hoch, dass sie die Indizes prägen, da hilft es auch nicht, wenn daraus abgezogenes Geld in andere Branchen gepackt wird. Das gilt zumindest für Nasdaq und S&P 5...

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Die internationalen Aktienmärkte haben das zweite Quartal mit einer bemerkenswert robusten Entwicklung beendet. Besonders in den USA zeigte sich erneut, dass Rücksetzer derzeit rasch gekauft werden. Der S&P 500 und die Nasdaq erzielten ihr bestes Quartal seit 2020, der Dow Jones markierte zuletzt sogar neue Rekordschlussstände. Auch das erste Halbjahr fiel stark aus: Der Dow legte seit Jahresbeginn um 8,9 % zu, der S&P 500 um 9,6 % und die Nasdaq um 12,8 %. Ein wichtiger Grund für die bessere Stimmung ist der Rückgang der geopolitischen Risikoprämie. Nach dem Iran-Schock ist Brent wieder unter 73 US-Dollar gefallen. Die Straße von Hormus funktioniert weiterhin, und damit ist ein wesentlicher Inflations- und Konjunkturrisikofaktor zunächst in den Hintergrund getreten. Auch für die EZB hat sich der unmittelbare Handlungsdruck dadurch verringert. Mehrere Notenbankvertreter signalisierten, dass eine weitere Zinserhöhung zwar möglich bleibt, aber nicht überstürzt erfolgen muss. ...

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Der APX-Stimmungsindex steigt heute um 2 Punkte auf 27 Punkte. Hintergrund ist die anhaltende Stabilisierung der internationalen Aktienmärkte. Damit verbleibt unser Börsenstimmungsindex im zuversichtlichen Segment. Die Anleger starten insgesamt konstruktiv in die neue Börsenwoche. Während geopolitische Risiken weiterhin bestehen, reagieren die Finanzmärkte inzwischen deutlich gelassener. Besonders auffällig: Trotz erneuter Spannungen zwischen den USA und Iran am Wochenende notiert der Ölpreis mit rund 73 US-Dollar je Barrel Brent weiterhin auf einem vergleichsweise moderaten Niveau. Der Markt geht derzeit davon aus, dass die Energieversorgung nicht nachhaltig beeinträchtigt wird und diplomatische Gespräche fortgesetzt werden. (Reuters) Unterstützung erhalten die Aktienmärkte zudem von den Anleihemärkten. Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen in den USA und Deutschland sind zuletzt zurückgegangen. Schwächere Inflationsdaten in den USA sowie der rückläufige Ölpreis nähren die ...

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die Finanzmärkte starten unaufgeregt in die neue Woche. Zwar berichten die Medien, dass der Nikkei 225 heute früh um 0,9% gefallen sei, das ist aber lediglich ein Nachholeffekt der schwachen offshore-Kurse vom Freitag. Tatsächlich steht der Nikkei-Future „live“ etwas höher als zum Xetra-Schluss vom Freitag, der iShares Nikkei-ETF notiert nahezu unverändert. Die US-Futures auf S&P und Nasdaq zeigen sich von der nachgebenden Tendenz im Schlussgeschäft vor dem Wochenende erholt und notieren aktuell marginal höher als zum europäischen Handelsende am Freitag. Und auch die ETFs auf diverse chinesische Indizes notieren heute Vormittag fester, auch sie waren im Freitagshandel unter leichten Abgabedruck geraten. Chinas führende Indizes haben sich heute früh jedoch bereits gegen Börsenschluss im Inlandshandel freundlich präsentiert. Zum Wochenende waren die Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran wieder aufgeflammt, abgesehen von einigen kleineren Attacken ist aber wenig passiert. I...

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Der europäische Aktienmarkt hinkt seiner globalen Konkurrenz spürbar hinterher. Während die Technologie-Rally an den asiatischen und US-Börsen ein fulminantes Comeback feiert, liegt der Euro-Stoxx-50-Futures fast wie Blei im Markt, da ihm schlicht die nötige Schlagkraft durch hoch gewichtete Technologiewerte fehlt. Die globalen Aktienmärkte schütteln ihre Lethargie mühelos ab, angetrieben von einer herausragenden Umsatzprognose im Halbleitersektor, die das Feuer rund um das Thema künstliche Intelligenz sofort wieder entfacht. Gleichzeitig sorgt der anhaltende Verfall der Rohölpreise, der inzwischen sämtliche kriegsbedingten Aufschläge ausradiert hat, für deutliche Entlastung an den Handelsplätzen. Die Vorgaben aus Übersee und Asien sind entsprechend robust, da verlässliche Fundamentaldaten dem Technologiesektor eine dauerhafte Unterstützung bieten. In Asien sorgt der Technologiesektor für einen Kurssprung. Insbesondere der südkoreanische Markt verzeichnet durch Kursgewinne bei den ...

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Europas Aktienmärkte ringen nach dem heftigen Ausverkauf der Technologiewerte um Stabilität. Während der Euro Stoxx 50 Futures die anfänglichen Verluste deutlich eingegrenzt hat, versuchen die US-Futures eine Gegenbewegung, angeführt vom Nasdaq 100. Das dominierende Thema und der mögliche Wendepunkt für den Bereich der künstlichen Intelligenz sind die abendlichen Geschäftszahlen des Speicherchipherstellers Micron. Diese Daten gelten als entscheidende Reifeprüfung: Rechtfertigen die monumentalen Investitionen in die technologische Infrastruktur die bisherigen Bewertungen, oder sind die jüngsten Rückschläge bereits Vorboten einer tiefen Korrektur? Die Akteure schwanken zunehmend zwischen der Sorge vor einer Überhitzung und dem Vertrauen in langfristige Branchenrenditen. Ostasien erlebte heute einen extrem nervösen und schwankungsanfälligen Handelstag. Der südkoreanische Kospi drehte nach einem anfänglichen Minus massiv ins Plus und legte um mehr als drei Prozent zu. Solche erratische...

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Ein spürbarer globaler Verkaufsdruck drückt die europäischen Aktienfutures ins Minus, und wer hofft, der alte Kontinent könne sich dem Trend entziehen, sieht sich vorerst getäuscht. Der KI-Optimismus in den Vereinigten Staaten überdeckt teilweise, dass auch die europäische Markterholung seit Mitte Juni auf einem recht schmalen Fundament steht und lediglich von einer Handvoll Sektoren getragen wird. Die Vorgaben aus Übersee liefern wenig Rückenwind: An der Wall Street geraten die schwergewichtigen Technologiewerte merklich unter Druck, und auch in Asien verliert der Tech-Motor an Schwung. Zusätzliche Herausforderungen zeigen sich für Europa im Automobilsektor, wo chinesische Hersteller den etablierten Marken auf dem heimischen Markt zunehmend Marktanteile abjagen. Die positiven Signale aus den Iran-Friedensgesprächen können dem Markt in diesem von Zurückhaltung geprägten Umfeld derzeit kaum stützende Impulse verleihen. Die asiatischen Handelsplätze erleben ein regelrechtes Beben. De...