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Aktienrally trotz steigender Zinsen und hoher Ölpreise: Wann kommt die böse Überraschung?

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KI-Boom, steigende Zinsen, hohe Ölpreise und neue Inflationssorgen: Die Börsen sind unter spannenden Vorzeichen ins vierte Quartal 2026 gestartet. Doch trotz zahlreicher Belastungsfaktoren zeigen sich die Aktienmärkte erstaunlich robust. Wie lange kann die Rally noch weitergehen? Im Interview mit Börsenmoderator Andreas Franik analysiert Fondsmanager Markus Sievers, Geschäftsführer von apano Investments, die wichtigsten Entwicklungen des dritten Quartals und erklärt, welche Faktoren die Aktienmärkte in den kommenden Monaten besonders beeinflussen könnten. Im Mittelpunkt stehen die Risiken steigender Zinsen, die anhaltende Begeisterung für Künstliche Intelligenz und die Frage, wie stabil die aktuelle Börsenrally tatsächlich ist. Außerdem zieht Markus Sievers Bilanz zu zwei unterschiedlichen Anlagestrategien: einem vermögensverwaltenden Ansatz und einem offensiveren Aktienfonds. Welche Strategie hat sich im dritten Quartal besser bewährt? Abschließend richtet sich der Blick auf die...

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Europas Börsen starten mit verhaltenem Rückenwind in die neue Handelswoche. Früher Optimismus über eine temporäre Entspannung an den Energiemärkten, die den unmittelbaren Inflationsdruck dämpft, verpufft schon wieder. Stabile Renditedifferenzen zwischen Bundesanleihen und französischen Staatsanleihen, stützen die Stimmung im Euro-Raums. Die feiertagsbedingte Handelsruhe in Japan und der damit in Asien ausgesetzte Handel von US-Staatsanleihen liefert den Marktteilnehmern Raum, überzogene Zinserwartungen neu zu kalibrieren. An den Terminmärkten werden für die Europäische Zentralbank knapp drei Zinserhöhungen binnen Jahresfrist eingepreist – eine Projektion, die vor dem Hintergrund französischer Haushaltsrisiken und deren Bremswirkung auf die Finanzstabilität an der wirtschaftlichen Realität vorbeigeht. Die EZB signalisiert ein moderat restriktives Zinsniveau, das den Einlagensatz effektiv bei 3,0 Prozent deckeln dürfte. In Großbritannien preisen Händler gar vier Zinsschritte der Bank of ...

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Manchmal kann Börse einfach sein. Das sind die Tage, an denen sie sich einfach konsequent an den eingehenden Top-Nachrichten orientiert. So wie heute. Auslöser war Donald Trump, der gestern Abend (MEZ) öffentlich versprach, vor den Zwischenwahlen im November den Iran nicht mehr militärisch zu attackieren. Postwendend gerieten die Ölpreise ins Rutschen, was wiederum an den Anleihemärkten für Erleichterung sorgte. Nachdem die Renditen der richtungsweisenden zehnjährigen US-Staatsanleihen im gestrigen Tagesverlauf 5,35% erreicht hatten, sind sie seit Trumps Ankündigung bis zum Beginn des Schreibens dieser Zeilen um erhebliche 12 Basispunkte zurückgekommen. Ob auch der erfolgreiche Abschluss des dreiphasigen Verkaufs von Staatsanleihen zur stabilen Stimmung beiträgt, ist schwierig zu beantworten. Denn die gestrige letzte Auktion (30y Treasuries) verlief glatt, aber keineswegs überragend. Die fallenden Renditen strahlen rund um den Globus ihre beruhigende Wirkung aus und folgerichtig strebe...

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nach einem Zwischentief von 5,25% gestern Vormittag sind die Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen mittlerweile wieder auf 5,32% geklettert. Noch drastischer ist die Entwicklung bei den 30-jähringen Treasuries. Diese hämmern mit aktuell 5,689% heute früh gegen die 5,70er Marke und stehen am höchsten Stand seit 25 Jahren. Da das derzeitige Renditeniveau für Aktienanleger aus vielerlei Gründen eine nicht zu unterschätzende Bedrohung darstellt, reagieren die Investoren mittlerweile hochsensibel auf kleinste Zinsveränderungen. Während also der gestrige Rückgang freudig registriert wurde, tritt nun wieder Ernüchterung ein. Zwar rechnen laut CME Group`s FedWatch Tool lediglich 20% der befragten Händler mit einem Zinsschritt der US-Notenbank bei ihrem Meeting im Oktober. Jedoch hat die Fed nur relativ wenige Möglichkeiten, das lange Laufzeitende zu beeinflussen. Gespannt warten die Investoren dennoch auf das am Abend zur Veröffentlichung anstehende Protokoll der letzten FED-Sitzung (die ...

Webinar-Aufzeichnung: Börsenausblick 4. Quartal 2026 - KI zwischen Boom, Blase und Börsenchance.

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Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur ein Technologiethema – sie bewegt Aktienmärkte, Investitionsströme und zunehmend auch die globalen Kapitalmärkte. Doch wie nachhaltig ist der KI-Boom? Wo entstehen neue Chancen – und wo wachsen die Risiken? Im Webinar geben apano-Geschäftsführer Markus Sievers und Fondsmanager und Asienexperte Christof Schmidbauer ihren Ausblick auf das 4. Quartal 2026 und legen einen besonderen Schwerpunkt auf die Auswirkungen des KI-Booms auf Unternehmen, Börsen und die Weltwirtschaft. http://dlvr.it/TVp6FQ

Einzelaktien erfolgreicher als breite ETFs? Ja – wenn man die Richtigen trifft.

Wer vor Jahren auf Nvidia, Apple, Microsoft oder Amazon gesetzt hat, brauchte keinen breiten Aktienindex, um außergewöhnliche Renditen zu erzielen. Einzelne Aktien können einen ETF um ein Vielfaches schlagen. Die […] Der Beitrag Einzelaktien erfolgreicher als breite ETFs? Ja – wenn man die Richtigen trifft. erschien zuerst auf apano bloggt. http://dlvr.it/TVp4TC

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Europäische Aktienmärkte orientieren sich bei der heutigen Eröffnung weniger an den US-Staatsanleihen als an den dramatischen Verwerfungen französischer Papiere. Indikationen deuten auf einen leicht höheren Start für europäische Standardwerte hin, obgleich die Fiskalprobleme Frankreichs als Epizentrum globaler Anleihestresssymptome den gesamten Kontinent belasten. Anleger suchen Sicherheit, was Geld in zweijährige deutsche Papiere lenkt. Der Markt preist ein, dass dieser Stress den Spielraum der Europäischen Zentralbank für weitere Straffungen drastisch einschränkt. Selbst die erwartungsgemäß heißen europäischen Inflationsdaten des heutigen Tages stützen den Euro nicht mehr, da die negativen Begleiterscheinungen der französischen Schuldenkrise und die steigenden Wachstumskosten der bisherigen Zinsschritte überwiegen. Entsprechend fließt Kapital bevorzugt in den US-Markt, wo der Infrastrukturausbau für Künstliche Intelligenz sowohl die Aktienkurse als auch den Dollar stützt. Die überhit...