apano-Stimmungsindex
Die europäischen Aktienmärkte stehen vor Verlusten. Sie werden durch einen erneuten Preissprung am Ölmarkt sowie die drohende Verschärfung der militärischen Lage im Nahen Osten belastet. Brent-Öl im meistgehandelten Juli-Kontrakt verzeichnete mit einem Plus von rund 2,5 Prozent den höchsten Stand seit Beginn des Iran-Kriegs und notierte zeitweise über 126 Dollar. Berichte über neue Pläne für potenzielle US-Militäraktionen sowie die Weigerung von Präsident Trump, die Seeblockade ohne ein umfassendes Atomabkommen aufzuheben, schüren die Angst vor Versorgungsengpässen. Die Vorgaben aus Asien sind negativ, und auch die US-Futures haben ihre Gewinne eingebüßt – obwohl die Quartalszahlen der Technologiegiganten nach Börsenschluss zunächst positiv aufgenommen wurden. Im Fokus stehen heute die Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank und der Bank of England. Beide Institutionen werden die Leitzinsen voraussichtlich unverändert belassen. Die Währungshüter reagieren zögerlich auf die Stag...