apano-Stimmungsindex
Die Märkte bleiben zwischen Hoffen und Bangen gefangen. Besonders Europa steht vor einem doppelten Hindernis: Die Region ist massiv auf Energieimporte angewiesen und profitiert gleichzeitig kaum von der jüngsten Stärke im Technologiesektor. Die Hoffnung vom Montag, eine Normalisierung des Verkehrs durch die Straße von Hormus stehe bevor, erweist sich als voreilig. Zwar passierte mit der „Karachi“ erneut ein nicht-iranischer Tanker das Nadelöhr, doch verbessert dies die Gesamtlage nicht signifikant. Vielmehr zielt der Iran mit intensivierten Angriffen auf eine nachhaltige Schädigung der Energieinfrastruktur der Region. Brände im emiratischen Shah-Gasfeld sowie Drohnenangriffe auf den Hafen von Fujairah und irakische Ölfelder unterstreichen dies. Höhere Energiepreise würden einen stagflationären Schock auslösen. Da die Reaktion der Aktienmärkte bisher verhalten ausfällt, besteht Abwärtspotenzial. Flankiert wird diese Unsicherheit durch die Verschiebung des Treffens zwischen Donald Trump ...