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Europa blickt zum Wochenausklang auf ein gemischtes Bild, während das Marktsentiment zwischen Trumps Optimismus und der nüchternen Realität am Golf schwankt. Während der US-Präsident ein baldiges Abkommen mit dem Iran in Aussicht stellt, das den USA „freies Öl und eine freie Straße von Hormus“ bescheren soll, dämpfen Diplomaten aus Europa und der Golfregion die Erwartungen: Ein echter Friedensvertrag dürfte eher sechs Monate als wenige Tage beanspruchen. Bisher fehlt zudem jede Bestätigung der iranischen Seite für diese optimistischen Szenarien. Besonders kritisch bleibt die Lage am Nadelöhr Hormus; nachdem sich der Schiffsverkehr kurzzeitig belebt hatte, herrscht dort nun wieder Stillstand. Jede weitere Woche der Blockade verzögert die Rückkehr zur vollen Produktionskapazität massiv, da ohne weitere Lagerkapazitäten Ölquellen dauerhaft geschlossen werden müssten. In der Realwirtschaft schlägt sich dies nieder: Die Preise für Raffinerieprodukte wie Kerosin kletterten deutlich höher als...