apano-Stimmungsindex
Europäische Aktienmärkte lassen die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran vorerst an sich abtropfen. Die Risiken im Nahen Osten schlagen sich primär in steigenden Rohölpreisen nieder, lösen jedoch keine flächendeckende Flucht aus Aktien aus. Es herrscht die Erwartung vor, dass die Trump-Administration erneut den Ansatz „Eskalation zur Deeskalation“ verfolgt, wie er bereits im Vormonat zu beobachten war. Die Sektor-Rotation in den USA wirkt überdehnt, da die aggressive Neubewertung der vergangenen Monate auf die Realität der Unternehmensgewinne trifft. Der Wechsel in Industrien, die sowohl als zyklisch als auch defensiv gelten, erscheint widersprüchlich: Einerseits wird auf eine Wachstumsbeschleunigung gewettet, andererseits profitieren diese Branchen von einer wirtschaftlichen Abkühlung. Technologiewerte im S&P 500 sind preislich mittlerweile auf dem Niveau von Basiskonsumgütern angekommen, womit das Pendel der Bewertung zu weit ausgeschlagen ist. Investoren konze...