Europas Händler blicken nach den heftigen Auf- und Umschwung des Vortags auf einen merklich ruhigeren Handelsauftakt, wenngleich die geldpolitischen Weichenstellungen der Bank of England das Potenzial besitzen, die vorbörslichen Kursgewinne an den europäischen Aktienmärkten empfindlich zu stören. Zwar wird in London fest mit einer Zinserhöhung gerechnet, doch die Erwartungshaltung der Zinsmärkte, die fast vier volle Zinsschritte für das kommende Jahr einpreisen, greift zu weit. Notenbankgouverneur Andrew Bailey dürfte angesichts bisher verhaltener Zweitrundeneffekte den Pfad weiterer Zinsschritte verbal dämpfen, was die Zinskurve am kurzen Ende stützt. Unterdessen spielt sich an den globalen Märkten ein dramatischer Favoritenwechsel zu Lasten der KI-Ausrüster ab. Oberflächlich wird dies mit möglichen Verzögerungen beim Ausbau von Rechenzentren begründet, aber die Branche leidet ohnehin unter überzogenen Erwartungen. Diese Entwicklung kommt unserer Positionierung im apano Global Systema...