apano-Stimmungsindex
Europas Aktienmärkte starten mit Abschlägen in den Handelstag, womit sich die europäischen Indizes der globalen Abwärtsdynamik nicht entziehen können. Die schwachen asiatischen Vorgaben dämpfen zwar das Sentiment erheblich, doch fehlt es bislang an einer reinigenden Kapitulation, die den Markt für einen nachhaltigen Boden vorbereiten würde. Ein drastischer Einbruch um zehn Prozent böte Anlegern paradoxerweise ein klareres antizyklisches Einstiegsfenster. So droht sich der Abwärtsdruck über das Wochenende hinaus weiter aufzubauen. Der Wiederanstieg der Ölpreise schürt unterdessen Inflationssorgen. Der politische Machtwechsel in den USA hat handfeste Zweifel am dominierenden Investitionstreiber der vergangenen Jahre genährt: dem Ausbau der künstlichen Intelligenz. Nachdem KI-Investitionen 2026 zeitweise mehr als die Hälfte des US-Wirtschaftswachstums getragen und über Forschungsausgaben sowie indirekte Vermögenseffekte die Gesamtwirtschaft beflügelt haben, droht im Falle regulatorischer ...