apano-Stimmungsindex
Die Märkte zeigen sich nach dem gestrigen, stark von Schlagzeilen getriebenen Handel weiterhin nervös und richtungssuchend. Auslöser bleibt die geopolitische Gemengelage rund um den Iran sowie die kommunikative Volatilität aus den USA. Der DAX reagierte entsprechend mit einer außergewöhnlich hohen Intraday-Schwankungsbreite von rund 1.300 Punkten – ein Niveau, das die aktuell fragile Marktstruktur unterstreicht. Zwischenzeitliche Erholungen wurden immer wieder durch neue Nachrichten ausgebremst. Insgesamt bleibt das Bild technisch angeschlagen, auch wenn sich der Index vorbörslich stabilisiert zeigt. In den USA verlief der Handel ähnlich erratisch. Der S&P 500 konnte zwischenzeitliche Verluste begrenzen, profitierte dabei jedoch weniger von fundamentaler Stärke als vielmehr von kurzfristigen Hoffnungen auf eine diplomatische Entspannung. Die Marktbreite bleibt schwach, während defensive Sektoren relative Stärke zeigen – ein klassisches Risikosignal. Auf der Zinsseite ze...