apano-Stimmungsindex
Europa startet mit Abschlägen in die neue Handelswoche, während die diplomatische Hängepartie zwischen Washington und Teheran am Wochenende eskalierte. Während Präsident Trump weiterhin eine Einigung in greifbarer Nähe wähnt, signalisiert die iranische Seite Unnachgiebigkeit und stellt die Teilnahme an weiteren Gesprächen in Islamabad durch Vize-Präsident Vance infrage. Das Risiko am Ölmarkt ist asymmetrisch: Händler unterschätzen das Potenzial für Preise weit über 100 US-Dollar, solange die physische Blockade anhält. Im Gegensatz zu 2022, als Sanktionen den Fluss lediglich behinderten, verhindert nun eine handfeste Seeblockade den Transit von täglich über zehn Millionen Barrel Rohöl sowie riesigen Mengen LNG und Düngemitteln, was Produktionsdrosselungen erzwingt. Europa leidet als Energieimporteur am stärksten unter dieser Patt-Situation. Im Kontrast legen asiatische Aktien vor dem gleichen Hintergrund zu, obwohl auch hier eine Abhängigkeit von Öl und Gas aus dem Nahen Osten besteht. ...