apano-Stimmungsindex
Europas Aktienmärkte starten tiefrot. Die über das Wochenende massiv eskalierte Lage im Iran fungiert als Katalysator für eine Flucht aus Risikoanlagen. Der Ölmarkt sendet Warnsignale, die die Schocks der russischen Invasion von 2022 und die damaligen Sanktionen gegen russische Exporte in den Schatten stellen. Brent-Öl verteuert sich rasant um rund 17 Prozent auf etwa 108 Dollar pro Barrel, nachdem in der Spitze kurzzeitig sogar 120 Dollar aufgerufen wurden. Diese Entwicklung beendet das Narrativ eines reichhaltigen Energieangebots und treibt die Inflationserwartungen massiv nach oben. Investoren müssen sich auf ein deutlich härteres Umfeld für Aktien und Anleihen einstellen, da der massive Schaden für das globale Wachstum und die Preisstabilität eine Neubewertung erzwingt. Einzig die mögliche Freigabe von Ölreserven durch die G7-Staaten bietet ein Parallelszenario zu 2022, ändert jedoch nichts am fundamental negativen Ausblick für Risikoanlagen. Die Märkte europäisches Erdgas folgt de...