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Die europäischen Terminmärkte versuchen am Freitagmorgen eine Kehrtwende und drehen nach anfänglichen Verlusten von über einem Prozent knapp ins Plus. Diese Stabilisierung der Risikoanlagen erfolgt ohne offensichtlichen fundamentalen Auslöser, was wir primär als technische Reaktion auf die massiven Kursverluste der laufenden Woche werten. Die derzeit zeitgleiche Bodenbildung über fast alle Anlageklassen hinweg, birgt das Risiko, dass erneute Schwäche bei einem einzelnen Wert eine Kettenreaktion auslösen könnte. In den vergangenen Tagen sind wir in den Risk-Off-Modus gegangen. Wir sehen die Stabilisierung eher als Chance, das Risiko weiter zu reduzieren. Belastend wirkt für den europäischen Markt die Hiobsbotschaft aus dem Automobilsektor: Stellantis muss Sonderbelastungen von rund 22 Milliarden Euro verkraften. Die Kombination aus hohen Kosten und einer weltweit schwächelnden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen zwingt den Konzern zu einer umfassenden Strategieänderung. Während die US-Märk...

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Zum Handelsstart könnten sich Europas Börsen von der Schwäche des US-Technologiesektors entkoppeln. Während in den USA Nervosität vorherrscht, stabilisieren sich die europäischen Märkte, da sie Technologiewerte nur gering gewichten. Was sonst als Schwäche des Standorts gilt, fungiert heute als Schutzschild gegen die „SaaSokalypse“, also die Furcht vor der Disruption von Software-as-a-Service-Geschäftsmodellen durch neue KI-Tools. Gestern wurde der eher über den Erwartungen liegende Ausblick des Chipherstellers AMD jedoch als Vorwand für massive Verkäufe im Hardware-Sektor genutzt. Gleichzeitig geraten einige Momentum-Trades, bei denen Anleger frei von fundamentalen Überlegungen steigende Kurse extrapolieren, unter Druck. Die Erholung bei Silber stagniert, Bitcoin enttäuscht und auch Rohstoffaktien in der Breite sowie KI-Gewinner der zweiten Ableitung wie Versorger oder Rüstungswerte wirken angeschlagen. Für Europa bleibt die Tech-Ansteckungsgefahr zwar begrenzt; der Fokus der Investore...

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Europa könnte heute eine Entkopplung von der nervösen Stimmung an der Wall Street gelingen, was an der spezifischen Zusammensetzung der jeweiligen Aktienindizes liegt: Der Bereich Software und Services ist im Stoxx 600 mit lediglich rund zwei Prozent gewichtet, wodurch hiesige Anleger vor dem jüngsten Ausverkauf bei US-Softwaretiteln isoliert bleiben. Investoren in den USA sehen etablierter Geschäftsmodelle durch neue KI-Tools von Anthropic bedroht. Auch Asien schüttelte heute diese Belastungen ab. Belasten könnte in Europa hingegen Banco Santander als Schwergewicht im EuroStoxx 50 wirken, deren Übernahme der Webster Financial Group trotz ansonsten sehr guter Zahlen nicht goutiert wird. Die Sorge vor einer Disruption durch Künstliche Intelligenz belastet zwar selektiv Softwarewerte, treibt aber im Gegenzug die Nachfrage nach der nötigen Infrastruktur. Wir werten dies nicht als generelle Tech-Schwäche, sondern als logische Rotation innerhalb des Sektors. In Asien setzt sich ein Must...

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Die europäischen Börsen steuern am Dienstag auf einen sehr positiven Handelsstart zu, wobei der Stoxx 600 unmittelbar vor einem neuen Rekordstand steht. Ein Treiber ist die Rückkehr der Euphorie rund um Künstliche Intelligenz, die bereits die asiatischen Märkte in der Nacht beflügelte. Zusätzlichen Schub liefert Palantir, deren Aktien nachbörslich um fast sieben Prozent sprangen, nachdem der Umsatzausblick die Erwartungen übertraf. Auch die Fusion von SpaceX und xAI, die das neu formierte private Unternehmen mit einer Bewertung von 1,25 Billionen US-Dollar versieht, wirkt als massiver Katalysator für die Technologiestimmung. Flankiert wird die neue Risikobereitschaft von handelspolitischen Fortschritten: Das Abkommen zwischen den USA und Indien, welches US-Zölle auf indische Waren auf 18 Prozent senkt, dürfte die Kapitalflüsse spürbar beleben. Gleichzeitig verdaut der Markt die Nominierung von Kevin Warsh als potenziellen Nachfolger von Fed-Chef Jerome Powell im Frühjahr. Wir sehen die...

Asien-Pazifik 2026: Gewinnwachstum von rund 20% möglich! 50% Jubiläumsrabatt bis 28.02.2026.

Die Region Asien-Pazifik bleibt ein Performance-Treiber – und rückt 2026 weiter in den Fokus der Anleger. Nach einem Wertzuwachs von +28,01% im Jahr 2024 und +20,84% im Jahr 2025 zählt […] Der Beitrag Asien-Pazifik 2026: Gewinnwachstum von rund 20% möglich! 50% Jubiläumsrabatt bis 28.02.2026. erschien zuerst auf apano bloggt. http://dlvr.it/TQfTl9

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Trotz positiver Vorgaben aus Übersee gerät der DAX-Future unter Druck, entkoppelt sich damit vom freundlichen Trend im übrigen Europa. Maßgeblich für die Schwäche im deutschen Leitindex ist das Schwergewicht SAP nach einer enttäuschenden Entwicklung im Cloudgeschäft. Eine Disruption des SAP-Geschäftsmodell an seinen Rändern durch KI-Werkzeuge erscheint uns nicht abwegig. Insgesamt herrscht eine konstruktive Stimmung im Technologiesektor, wo der Chiphersteller STMicroelectronics mit einem überraschend starken Umsatzausblick deutlich zulegt und damit den Euro Stoxx 50 stützt. In der anlaufenden Berichtssaison ist verstärkt mit einer solchen Divergenz zwischen den Indizes zu rechnen. Auch der SMI leidet unter den Zahlen von Roche. Rückenwind liefern hingegen die US-Futures, beflügelt durch nachbörsliche Kursgewinne bei Meta Platforms und Tesla. Die US-Notenbank lieferte gestern keine Störfeuer, was die Märkte unterstützte. Die asiatischen Börsen zeigen sich heute überwiegend freundlic...

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Uneinheitlich, aber mit positiven Vorzeichen im Technologiesektor, starten die europäischen Börsen in den heutigen Handelstag. Maßgebliche Unterstützung kommt vom herausragenden Ergebnisbericht des Chipausrüsters ASML. Diese Dynamik im Technologiesektor überlagert zunächst die Sorgen um die Währungsseite. Der Euro reagierte mit deutlichen Aufschlägen auf die jüngste Schwäche des US-Dollars, was für die exportorientierte Wirtschaft der Eurozone potenziell belastend wirkt. Ein zu starker Euro könnte die Inflation schneller als gewünscht drücken könnte. Diesen Punkt unterstrich EZB-Ratsmitglied Kocher am Morgen mit der Warnung, dass weitere Zinssenkungen in Erwägung gezogen werden müssten, sollte der Euro weiter aufwerten. Die Gemeinschaftswährung gab daraufhin leicht nach. Frankreichs Staatsanleihen legen zu, nachdem die dortige Regierung ein weiteres Misstrauensvotum überstanden hat. Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich zudem auf den Zinsentscheid der US-Notenbank am Abend. Die Fe...