apano-Stimmungsindex
Europas Börsen stehen vor einem schwachen Handelsauftakt. Dies spiegelt die wachsende Skepsis wider, die von einer doppelten Belastung ausgeht: Einerseits trüben ernüchternde US-Technologiebilanzen die Fantasie rund um das Thema Künstliche Intelligenz ein, andererseits schüren anziehende Energiepreise hartnäckige Inflationssorgen. Hinzu kommt eine spürbare Ausweitung der fiskalischen Risikoprämien innerhalb der Währungsunion. Zehnjährige französische Staatsanleihen rentierten gestern bei fünf Prozent, da die politische Lähmung in Paris den Haushaltsausblick zusehends verschlechtert. Zudem signalisierten die jüngsten britischen Verbraucherpreise einsetzende Zweitrundeneffekte. Die Gemengelage lässt weder für Aktien noch für europäische Staatsanleihen Spielraum nach oben. Zwar wirken zweijährige Renditen in Deutschland und Großbritannien auf Dreijahreshochs optisch attraktiv, doch preist der Markt angesichts des anhaltenden Teuerungsdrucks einen restriktiven Zinspfad ein. In Asien dom...