apano-Stimmungsindex
Europas Aktienmärkte starten nach einer Stabilisierung der US-Futures verhalten freundlich in den Handel, doch das fundamentale Umfeld bleibt anspruchsvoll. Während Händler auf eine einsetzende Ermüdung der Verkäufer vor dem Wochenende setzen, belasten ungelöste Haushaltsfragen in der Eurozone und anhaltend hohe Energiekosten das Sentiment. Die Rohölpreise bewegen sich in Richtung 115 US-Dollar je Barrel und etablieren sich nach acht Monaten auf erhöhtem Niveau zunehmend als hartnäckiger Belastungsfaktor. Da dieser Anstieg mit einem deutlichen Teuerungsschub bei europäischem Erdgas zusammenfällt, wächst das Risiko, dass der Preisschock die Wirtschaft dämpft und in einen stagflationären Impuls übergeht. Vor diesem Hintergrund gewinnen die anstehenden Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone und Großbritannien massiv an Bedeutung. Sollten die Daten belegen, dass die Energiepreise die wirtschaftliche Dynamik spürbar schwächen, geraten die erst im Vormonat angehobenen Wachstumsprognosen der...