apano-Stimmungsindex
Europas Aktienmärkte starten mit einer stabilen Tendenz in den Handelstag. Die Berichtssaison im europäischen Bankensektor gewinnt mit Zahlen von UBS, Santander und der Deutschen Bank massiv an Fahrt und rückt die operativen Gewinne wieder stärker in den Fokus der Anleger. Dennoch bleibt das geopolitische Umfeld das bestimmende Gravitationszentrum: Brent-Rohöl notiert beharrlich über der Marke von 111 US-Dollar pro Barrel. Auslöser für das Verharren auf diesem hohen Niveau ist ein Bericht, wonach US-Präsident Trump seine Berater auf eine dauerhafte Blockade des Irans vorbereitet. Diese Entscheidung zementiert die Energiekrise, da die Seestraße von Hormus, durch die üblicherweise ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert wird, faktisch unpassierbar bleibt. Während asiatische Vorgaben uneinheitlich ausfielen, deuten US-Futures auf eine Stabilisierung hin. Der Tech-Sektor versucht den Boden unter den Füßen zurückzugewinnen, nachdem jüngste Zweifel an der Monetarisierung von KI-Investit...