apano-Stimmungsindex
Die europäischen Aktienmärkte starten mit einer vorsichtigen Aufwärtstendenz in die neue Handelswoche, während sich US-Futures von ihren vorangegangenen Tiefstständen erholen. Der Hauptantrieb für diese Gegenbewegung ist die Erwartung, dass die Trump-Administration kurz vor der Bekanntgabe einer internationalen Koalition zum Geleitschutz für den Tankerverkehr in der Straße von Hormus steht. Hintergrund ist ein Bericht des Wall Street Journals vom Sonntagabend. US-Präsident Trump fordert etwa sieben Nationen auf, Kriegsschiffe zu entsenden, um ihre eigenen Energieinteressen in diesem strategischen Flaschenhals zu schützen. Da diese Länder existenziell von den Ölströmen aus dem Persischen Golf abhängen, stufen wir den Aufruf als Versuch ein, die Lasten der Krisenbewältigung auf eine breitere Basis zu stellen. Dennoch bleibt das Marktumfeld ein massiver Belastungstest: Europa trifft dieser Energieschock hart, da die Region im Gegensatz zu den USA, die als Netto-Energieexporteur fungieren, kaum Puffer besitzt. Die fiskalischen Spielräume sind durch hohe Schuldenstände und gestiegene Kreditkosten deutlich enger als während der Ukraine-Krise vor vier Jahren, was die Möglichkeiten für staatliche Entlastungsprogramme limitiert
China erweist sich in diesem Szenario als interessante, diversifizierende Portfoliokomponente. Das Land zeigt einen unkorrelierten Konjunkturzyklus und ist von den drohenden Lieferausfällen aus Nahost in Asien am wenigsten betroffen. Die jüngsten Wirtschaftsdaten unterstreichen diese Sonderstellung deutlich: Die Industrieproduktion kletterte im Zeitraum Januar-Februar um 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und übertraf damit die Prognosen. Gleichzeitig expandierten die Anlageinvestitionen unerwartet um 1,8% und die Einzelhandelsumsätze stiegen um 2,8%.
In Asien zeigt sich zum Wochenstart ein uneinheitliches Bild. Während die Region aufgrund ihrer Abhängigkeit von Erdgasimporten als besonders verwundbar gilt, wirken die erheblichen lokalen Öl-Lagerbestände derzeit noch als Puffer. In Seoul nutzen Marktteilnehmer die niedrigen Kurse für gezielte Käufe bei den Technologierschwergewichten. Innerhalb der nächsten 24 Stunden startet der Reigen der G10-Notenbanksitzungen, beginnend mit der japanischen Notenbank am Dienstag. Hier wird sich entscheiden, ob die Währungshüter bereit sind, die durch den Energieschock ausgelösten Inflationsrisiken durch eine restriktivere Politik zu bekämpfen oder ob sie der drohenden Wachstumsabschwächung den Vorzug geben.
In den USA dominierte am Freitag noch tiefer Pessimismus. Steigende Energiepreise schürten Stagflationssorgen. Der von der Fed präferierte PCE-Preisindex bewegte sich weiterhin klar über dem Ziel von zwei Prozent, was Argumente für Zinssenkungen entkräftet. Erschwerend kam eine drastische Abwärtsrevision des US-BIP für das vierte Quartal 2025 hinzu, die zusammen mit schwachen Auftragseingängen für langlebige Güter ein klassisches Stagflationsszenario zeichnet.
Der US-Dollar behält seine Rolle als sicherer Hafen. Wir gehen davon aus, dass die Fed die Zinsen in dieser Woche stabil hält. Unsicherheiten über die US-Konjunktur und die Zollpolitik treten angesichts der geopolitischen Krise in den Hintergrund. Am Rentenmarkt steigen die Renditen der US-Staatsanleihen leicht an, da Händler ihre Wetten auf baldige Zinssenkungen in diesem Jahr drastisch reduzieren. Die zweijährige Rendite verzeichnete zuletzt den stärksten zweiwöchigen Anstieg seit Herbst 2024.
Die US-Angriffe auf die iranische Insel Charg, dem zentralen Öl-Exportterminal des Landes, signalisieren eine kompromisslose Gangart Washingtons, was die Ölpreise treibt. Gold verliert derweil an Boden, da die auf Mehrwochenhochs gestiegenen Anleiherenditen die Attraktivität zinsloser Anlagen schmälern.
Der APX präsentiert sich unverändert bei neutralen minus zwölf Punkten.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TRWJpD
China erweist sich in diesem Szenario als interessante, diversifizierende Portfoliokomponente. Das Land zeigt einen unkorrelierten Konjunkturzyklus und ist von den drohenden Lieferausfällen aus Nahost in Asien am wenigsten betroffen. Die jüngsten Wirtschaftsdaten unterstreichen diese Sonderstellung deutlich: Die Industrieproduktion kletterte im Zeitraum Januar-Februar um 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und übertraf damit die Prognosen. Gleichzeitig expandierten die Anlageinvestitionen unerwartet um 1,8% und die Einzelhandelsumsätze stiegen um 2,8%.
In Asien zeigt sich zum Wochenstart ein uneinheitliches Bild. Während die Region aufgrund ihrer Abhängigkeit von Erdgasimporten als besonders verwundbar gilt, wirken die erheblichen lokalen Öl-Lagerbestände derzeit noch als Puffer. In Seoul nutzen Marktteilnehmer die niedrigen Kurse für gezielte Käufe bei den Technologierschwergewichten. Innerhalb der nächsten 24 Stunden startet der Reigen der G10-Notenbanksitzungen, beginnend mit der japanischen Notenbank am Dienstag. Hier wird sich entscheiden, ob die Währungshüter bereit sind, die durch den Energieschock ausgelösten Inflationsrisiken durch eine restriktivere Politik zu bekämpfen oder ob sie der drohenden Wachstumsabschwächung den Vorzug geben.
In den USA dominierte am Freitag noch tiefer Pessimismus. Steigende Energiepreise schürten Stagflationssorgen. Der von der Fed präferierte PCE-Preisindex bewegte sich weiterhin klar über dem Ziel von zwei Prozent, was Argumente für Zinssenkungen entkräftet. Erschwerend kam eine drastische Abwärtsrevision des US-BIP für das vierte Quartal 2025 hinzu, die zusammen mit schwachen Auftragseingängen für langlebige Güter ein klassisches Stagflationsszenario zeichnet.
Der US-Dollar behält seine Rolle als sicherer Hafen. Wir gehen davon aus, dass die Fed die Zinsen in dieser Woche stabil hält. Unsicherheiten über die US-Konjunktur und die Zollpolitik treten angesichts der geopolitischen Krise in den Hintergrund. Am Rentenmarkt steigen die Renditen der US-Staatsanleihen leicht an, da Händler ihre Wetten auf baldige Zinssenkungen in diesem Jahr drastisch reduzieren. Die zweijährige Rendite verzeichnete zuletzt den stärksten zweiwöchigen Anstieg seit Herbst 2024.
Die US-Angriffe auf die iranische Insel Charg, dem zentralen Öl-Exportterminal des Landes, signalisieren eine kompromisslose Gangart Washingtons, was die Ölpreise treibt. Gold verliert derweil an Boden, da die auf Mehrwochenhochs gestiegenen Anleiherenditen die Attraktivität zinsloser Anlagen schmälern.
Der APX präsentiert sich unverändert bei neutralen minus zwölf Punkten.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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