apano-Stimmungsindex
Schwindende Zinssenkungsaussichten und eine dramatische Eskalation im Nahen Osten bremsen die Märkte und belasten die Eröffnung der europäischen Handelsplätze. Die Kurse geraten unter Druck, da die Rohölpreise der Sorte Brent in der Spitze die Marke von 113 US-Dollar pro Barrel überschreiten. Hintergrund ist der Eintritt des Konflikts zwischen Israel und dem Iran in eine gefährliche neue Phase, nachdem wichtige Energieanlagen angegriffen wurden. Israel traf mit dem South Pars-Gasfeld das Kronjuwel der iranischen Industrie, worauf Teheran mit Angriffen auf ein katarisches Gasdrehkreuz reagierte. Zwar drängt US-Präsident Trump auf eine Deeskalation, warnt jedoch gleichzeitig, dass jedwede weiteren Angriffe auf katarische Flüssigerdgas-Anlagen eine massive militärische Antwort der USA gegen das gesamte Gasfeld zur Folge hätten. Dieses Risiko einer weiteren Eskalation bestimmt das Marktsentiment, während ein voller Terminkalender mit Sitzungen der Bank of England, der Riksbank, der Schweizerischen Nationalbank und der EZB ansteht. Die europäischen Währungshüter stehen vor der Herausforderung, das Risiko einer Nachfragezerstörung gegen die durch steigende Rohstoffpreise getriebene Inflation abzuwägen. In einem Umfeld, in dem die USA sowohl als Energieexporteur als auch als sicherer Hafen fungieren, leiden die europäischen Volkswirtschaften als Netto-Energieimporteure unter dem Terms-of-Trade-Schock.
Die Fed stellte gestern für dieses Jahr nur noch eine Zinssenkung in Aussicht, bisher waren es zwei. Fed-Chef Jerome Powell schlug einen ausgesprochen restriktiven Ton an und betonte, dass weitere Zinssenkungen eindeutige Anzeichen für eine nachlassende Inflation erfordern würden. Selten war er so deutlich: „Wenn wir diese Fortschritte nicht sehen, wird es keine Zinssenkung geben.“
Asien verbucht heute deutliche Verluste und reagiert damit auf den Gegenwind der US-Notenbank sowie die steigenden Energiekosten. Während die Bank of Japan die Zinsen stabil hält, weist auch sie auf die unklaren Folgen des Krieges für die Inflation hin. Japan befindet sich bereits in einem Zinserhöhungszyklus, wobei im April weitere Schritte folgen dürften.
In Japan geraten vor allem Titel aus dem Sektor Basismetalle unter Verkaufsdruck, gefolgt von Versorgern und Industriewerten. In Hongkong bricht der Subindex für Basismetall-Aktien über sieben Prozent ein. Die Börsen in Tokio bleiben am morgigen Freitag aufgrund des Feiertages zum Frühlingsanfang geschlossen.
In den USA sorgten bereits am Vorabend die Aussagen der Fed für einen schwachen Handelsausklang. Trotz des politischen Drucks durch Präsident Trump signalisierte Fed-Chef Powell Standhaftigkeit und hat keine Absicht, sein Amt vorzeitig niederzulegen. Während die Aktienkurse unter dem Preisdruck und den Wachstumssorgen litten, zeigen sich die US-Aktienfutures heute Morgen vergleichsweise widerstandsfähig. Im Technologiesektor glänzt Micron Technology mit einer Verdreifachung des Umsatzes aufgrund des KI-Booms, und auch Apple erzielt trotz fehlender eigener Strategie enorme Umsätze durch die Bereitstellung von KI-Diensten anderer Anbieter auf seinen Endgeräten.
Am Rentenmarkt spiegelt die Abflachung der US-Renditekurve zwischen zwei- und zehnjährigen Staatsanleihen die vorsichtige Einschätzung der Marktteilnehmer wider. Der US-Dollar behauptet sich derweil als stabiler Anker.
Der Anstieg des Ölpreises reflektiert den Übergang von temporären Störungen zu einer dauerhaften Zerstörung von Kapazitäten und Handelswegen, da die Straße von Hormus faktisch für die Schifffahrt geschlossen ist. Parallel dazu erleben Gold und Silber im frühen europäischen Handel einen raschen Preisverfall. Silber verliert über vier Prozent und rutscht unter seinen gleitenden 100-Tage-Durchschnitt, was ein Deleveraging spekulativer Positionen auslöste. Im Aluminiummarkt führt der Konflikt zu Versorgungsengpässen, da Produzenten ihre Betriebe drosseln.
Der APX sinkt um einen auf minus zehn Punkte (neutral)
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TRZYv4
Die Fed stellte gestern für dieses Jahr nur noch eine Zinssenkung in Aussicht, bisher waren es zwei. Fed-Chef Jerome Powell schlug einen ausgesprochen restriktiven Ton an und betonte, dass weitere Zinssenkungen eindeutige Anzeichen für eine nachlassende Inflation erfordern würden. Selten war er so deutlich: „Wenn wir diese Fortschritte nicht sehen, wird es keine Zinssenkung geben.“
Asien verbucht heute deutliche Verluste und reagiert damit auf den Gegenwind der US-Notenbank sowie die steigenden Energiekosten. Während die Bank of Japan die Zinsen stabil hält, weist auch sie auf die unklaren Folgen des Krieges für die Inflation hin. Japan befindet sich bereits in einem Zinserhöhungszyklus, wobei im April weitere Schritte folgen dürften.
In Japan geraten vor allem Titel aus dem Sektor Basismetalle unter Verkaufsdruck, gefolgt von Versorgern und Industriewerten. In Hongkong bricht der Subindex für Basismetall-Aktien über sieben Prozent ein. Die Börsen in Tokio bleiben am morgigen Freitag aufgrund des Feiertages zum Frühlingsanfang geschlossen.
In den USA sorgten bereits am Vorabend die Aussagen der Fed für einen schwachen Handelsausklang. Trotz des politischen Drucks durch Präsident Trump signalisierte Fed-Chef Powell Standhaftigkeit und hat keine Absicht, sein Amt vorzeitig niederzulegen. Während die Aktienkurse unter dem Preisdruck und den Wachstumssorgen litten, zeigen sich die US-Aktienfutures heute Morgen vergleichsweise widerstandsfähig. Im Technologiesektor glänzt Micron Technology mit einer Verdreifachung des Umsatzes aufgrund des KI-Booms, und auch Apple erzielt trotz fehlender eigener Strategie enorme Umsätze durch die Bereitstellung von KI-Diensten anderer Anbieter auf seinen Endgeräten.
Am Rentenmarkt spiegelt die Abflachung der US-Renditekurve zwischen zwei- und zehnjährigen Staatsanleihen die vorsichtige Einschätzung der Marktteilnehmer wider. Der US-Dollar behauptet sich derweil als stabiler Anker.
Der Anstieg des Ölpreises reflektiert den Übergang von temporären Störungen zu einer dauerhaften Zerstörung von Kapazitäten und Handelswegen, da die Straße von Hormus faktisch für die Schifffahrt geschlossen ist. Parallel dazu erleben Gold und Silber im frühen europäischen Handel einen raschen Preisverfall. Silber verliert über vier Prozent und rutscht unter seinen gleitenden 100-Tage-Durchschnitt, was ein Deleveraging spekulativer Positionen auslöste. Im Aluminiummarkt führt der Konflikt zu Versorgungsengpässen, da Produzenten ihre Betriebe drosseln.
Der APX sinkt um einen auf minus zehn Punkte (neutral)
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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