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Im Vorfeld des 2. April und der sogenannten Gegenzölle der USA geraten die Anleger zunehmend in Panik. So verlor der S&P-500-Index am Freitag rund zwei Prozent. Insgesamt schlossen 410 Titel des Index im Minus. Gleichzeitig waren Staatsanleihen und Gold als sichere Häfen gefragt. Gold durchbrach erstmals die Marke von 3.100 US-Dollar. Die klassischen Crash-Airbags des Multi-Asset lösten somit aus. In Asien und Europa setzte sich die schwache Aktienentwicklung am Montag fort. Offen ist, ob die USA individuelle oder pauschale Zölle für alle Handelspartner einführen werden. Zuletzt hatte Trump Befürchtungen vor „Vergeltungszöllen“ gedämpft und noch am Sonntag betont, er wolle nachgiebig sein. Es heißt jedoch, dass er sein Team dazu drängt, mehr Länder mit höheren Zöllen zu belegen. Die Märkte preisen derzeit eine negative Überraschung ein, da es für die USA von Vorteil wäre, mit hohen Zöllen ins Rennen zu gehen, um Verhandlungsspielraum zu haben. Analysten rechnen nun mit höheren ...

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Die gestrige Eskalation des US-Handelskrieges hat weltweit zu einem Rückzug aus risikobehafteten Anlagen geführt. Die asiatischen Aktien haben den Staffelstab an die europäischen Aktien und amerikanischen Aktienfutures weitergegeben, die nun die Abwärtsbewegung fortsetzen. Auch die Kryptowährungen verlieren. Die allgemeine Risikoaversion hat die Attraktivität von Gold, das um ein Rekordhoch pendelt, des Yen und von Anleihen erhöht. Die größte Sorge ist nun, dass die gegenseitigen Zölle zu einer großen Eskalationsrunde führen könnten, die über die ursprünglichen US-Zölle hinausgeht. Wie immer kann eine Kurznachricht von US-Präsident Donald Trump dies im Handstreich ändern, doch mittlerweile dürfte nicht nur sein erratisches Agieren zur Vorsicht mahnen. Auch die letzten Investoren realisieren, dass Trump eine langfristige Agenda umsetzen will, die von einflussreichen Einflüsterern entwickelt wurde. Bundesanleihen profitieren von Spekulation auf deutliche Zinssenkungen der EZB in ...

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Die US-Regierung hat angekündigt, neue Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Autoimporte zu erheben. Präsident Trump betonte, dass diese Maßnahme nicht mehr verhandelbar sei und am 2. April in Kraft treten werde. Die US-Regierung geht davon aus, dass die Zölle den USA jährliche Mehreinnahmen von 100 Milliarden Dollar bringen werden. Europäische Aktien und der Euro geben nach. US-Index-Futures steigen dagegen. Unser Aktien-Switch zurück in die USA bestätigt sich weiter. Bewegung wird es auch am Devisenmarkt geben. Der chinesische Renminbi Yuan und der mexikanische Peso dürften die Zölle noch nicht vollständig eingepreist haben. Man darf gespannt sein, wie viele Carry Trades im Peso, finanziert durch den Yen, noch offen sind. Alberto Musalem von der US-Notenbank warnt derweil, dass die Auswirkungen der Zölle auf die Inflation nicht nur vorübergehender Natur sein könnten. Donald Trump drohte der EU und Kanada mit „viel höheren“ Zöllen, sollten sie gegen die USA zusammenarbeiten. Der Euro...

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Die europäischen Aktienmärkte gaben am Mittwoch nach einem freundlichen Start nach. Möglicherweise in Ermangelung besserer Erklärungen wurde zu Handelsbeginn erneut die deutsche Fiskalpolitik als Kurstreiber genannt, doch neue Nachrichten aus den USA dürften die Anleger wieder auf den Boden der Tatsachen der unsicheren handelspolitischen Lage zurückgeholt haben. Im Fokus stehen vor allem die US-Daten zu den langlebigen Wirtschaftsgütern, die Hinweise auf die konjunkturelle Entwicklung geben sollen. Die Stimmung in der US-Wirtschaft hat sich zuletzt deutlich eingetrübt. Das Verbrauchervertrauen ist regelrecht eingebrochen, während die konsumnahen Unternehmen sehr vorsichtige Geschäftsausblicke gaben. Wenig hilfreich war die Ankündigung von Donald Trump, dass bereits in den nächsten Wochen und damit deutlich früher als erwartet Zölle auf Kupferimporte erhoben werden könnten. Dies drückte die Preise an der Londoner Metallbörse. Zudem erklärte Trump, dass es nur wenige Ausnahmen von de...

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Die europäischen Börsen starten am Dienstag verhalten in den Handel, obwohl die Wall Street zuletzt kräftig zulegen konnte. Mit dem Ende der Berichtssaison rückt die Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump wieder in den Fokus der Märkte. Er plant neue Strafzölle in Höhe von 25% für Länder, die Öl oder Gas aus Venezuela beziehen - darunter auch China. Gleichzeitig kommen widersprüchliche Signale aus Washington: Während zunächst bestimmte Branchen wie Automobil, Pharma und Halbleiter von den Zöllen ausgenommen schienen, folgte später die Ankündigung, dass genau diese Sektoren doch betroffen sein könnten. Händler setzen auf moderate Zölle ab dem 2. April, was den Dollar vier Tage in Folge steigen ließ. Die alte Börsenregel „Buy the Rumor, Sell the Fact“ gilt auch in diesem Jahr. Deutsche Aktien profitierten im Vorfeld von geplanten Staatsausgaben für Rüstung und Infrastruktur, doch nun, da die Finanzierung steht, verlangt der Markt nach Fakten. Die Dynamik an den europäischen Bör...

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Die europäischen Aktienmärkte starten leicht behauptet in den Handel. Die jüngsten Entscheidungen der US-Notenbank Fed haben zwar die Stimmung verbessert, aber keine so großen Überraschungen geboten, um andere Belastungsfaktoren wegzuwischen. Die Wachstumsprognose für dieses Jahr wurde deutlich von 2,1 auf 1,7 Prozent gesenkt, was als Zeichen für eine vorsichtigere Haltung der Notenbanker gewertet wird. US-Präsident Donald Trump sagte, die Fed solle die Zinsen senken, sobald die Zölle erste Auswirkungen auf die Wirtschaft hätten. Zuvor hatte Jerome Powell erklärt, dass sich ein möglicher Inflationsschub durch die Zölle als „vorübergehend“ erweisen könnte. Die Fed beließ die Zinsen unverändert und signalisierte Zinssenkungen um insgesamt 50 Basispunkte im Laufe des Jahres. Die Bank of England dürfte ihren Leitzins heute bei 4,5 Prozent belassen und einen vorsichtigen Ansatz für weitere Zinssenkungen verfolgen. Bei der Schweizerischen Nationalbank wird mit einer Senkung um 25 Basispunkte...

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Die europäischen Aktienmärkte zeigen sich vor der heutigen US-Notenbanksitzung verhalten. Der Fokus liegt auf der Sitzung der US-Notenbank und deren neuen Inflations- und Wachstumsprognosen. Eine Zinssenkung wird nicht erwartet, jedoch könnte der Dot-Plot Hinweise auf die zukünftige Geldpolitik geben. Die Marktteilnehmer gehen derzeit von mindestens drei Zinssenkungen in diesem Jahr aus, aber angesichts der immer noch stabilen US-Wirtschaftsentwicklung gibt es keine Gründe, Zinssenkungen zu überstürzen. Der am Freitag anstehende Verfallstermin an den Terminbörsen bremst zudem die Bereitschaft, klar auf steigende oder fallende Kurse zu setzen. Insgesamt bleibt der Markt in Wartestellung, bevor die Fed am Abend ihre geldpolitischen Entscheidungen bekannt gibt. Die expansiven fiskalischen Maßnahmen Deutschlands zur Finanzierung von Infrastruktur und Verteidigung bleiben ein zentraler Stützungsfaktor für die Märkte. Ähnlich wie Polen könnte Europa langfristig in die eigene Rüstungsin...