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Es braucht nicht viel, um Donald Trump glücklich zu machen. Telefonanrufe aus Mexiko und Kanada, in denen verstärkte Grenzkontrollen und ein härteres Vorgehen gegen den Schmuggel der Droge Fentanyl versprochen wurden, reichten dafür aus. Trump konnte seinen Wählern einen ersten Sieg in seiner Strafzollkampagne gegen Mexiko und Kanada verkünden. Die zuvor gefallenen Aktien machten einen Teil ihrer Verluste wieder wett. Der mexikanische Peso und der kanadische Dollar erholten sich. Trump wird dies als Etappensieg werten und seine Aufmerksamkeit China zuwenden müssen, wo viel mehr auf dem Spiel steht und die Kräfteverhältnisse deutlich ausgeglichener sind. Insofern kam die leichte Entspannung gestern zu früh. In Hongkong setzt die Börse zwar auf ähnlich versöhnliche Gespräche zwischen den USA und China. Doch zunächst kontert China die US-Pauschalzölle von zehn Prozent mit Einzelzöllen auf fossile Energieträger und Agrarprodukte. Zudem will man die USA mit einem Kartellverfahren gegen ...
