apano-Stimmungsindex
Ein spürbarer globaler Verkaufsdruck drückt die europäischen Aktienfutures ins Minus, und wer hofft, der alte Kontinent könne sich dem Trend entziehen, sieht sich vorerst getäuscht. Der KI-Optimismus in den Vereinigten Staaten überdeckt teilweise, dass auch die europäische Markterholung seit Mitte Juni auf einem recht schmalen Fundament steht und lediglich von einer Handvoll Sektoren getragen wird. Die Vorgaben aus Übersee liefern wenig Rückenwind: An der Wall Street geraten die schwergewichtigen Technologiewerte merklich unter Druck, und auch in Asien verliert der Tech-Motor an Schwung. Zusätzliche Herausforderungen zeigen sich für Europa im Automobilsektor, wo chinesische Hersteller den etablierten Marken auf dem heimischen Markt zunehmend Marktanteile abjagen. Die positiven Signale aus den Iran-Friedensgesprächen können dem Markt in diesem von Zurückhaltung geprägten Umfeld derzeit kaum stützende Impulse verleihen.
Die asiatischen Handelsplätze erleben ein regelrechtes Beben. Der südkoreanische Leitindex stürzte um über neun Prozent ab und erzwang sogar eine vorübergehende Aussetzung des Handels, da die hohe Bewertung im Halbleitersektor nun ihren Tribut fordert. Der breite asiatische Technologiemarkt brach um fast fünf Prozent ein und beendete damit abrupt eine achttägige Gewinnserie. Die wachsende Angst vor ausufernden Kosten und fragwürdigen Renditen gigantischer KI-Investitionen treibt die Anleger massenhaft in die Flucht, während der Markt gebannt auf die nahenden Quartalszahlen amerikanischer Chiphersteller blickt, die als Lackmustest für die gesamte Branche gelten.
An der Wall Street verabschiedeten sich die hochgelobten Technologiegiganten am Vortag mit deutlichen Blessuren aus dem Handel und zogen den breiten Markt unweigerlich mit in die Tiefe. Die bisher unantastbaren Zugpferde der Künstlichen Intelligenz leiden massiv unter ihren exorbitanten Bewertungen und der extrem einseitigen Positionierung der Akteure. Aus SpaceX entweicht viel warme Luft. Die Rotation aus den bisherigen Highflyern ist in vollem Gange, was die Terminkontrakte auf den technologielastigen Nasdaq aktuell um fast zwei Prozent einbrechen lässt. Zwar erachten Händler eine sanfte Korrektur nach der jüngsten Rally als unvermeidbar, doch die schwindende Marktbreite spricht eine äußerst bedenkliche Sprache.
Am Rentenmarkt verflüchtigen sich die Hoffnungen auf bald sinkende Zinsen zusehends. Die falkenhaften Töne des amerikanischen Notenbankchefs Kevin Warsh aus der Vorwoche wirken stark nach und zementieren das hohe Renditeniveau. Die Akteure positionieren sich nun extrem defensiv vor den entscheidenden Konsumausgabendaten am Donnerstag, die der restriktiven Geldpolitik weitere Argumente liefern dürften. In diesem rauen Umfeld trumpft der US-Dollar auf breiter Front auf. Besonders dramatisch spitzt sich die Lage beim japanischen Yen zu, der auf den tiefsten Stand seit 1986 abrutscht und die Alarmglocken für eine unmittelbare Intervention der Zentralbank lauter denn je schrillen lässt.
Die andauernden diplomatischen Bemühungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran schlagen sich am deutlichsten bei den Rohölnotierungen nieder. Zwar knirscht es bei den Details zur nuklearen Inspektion, doch das drastisch gesunkene Risiko einer militärischen Eskalation drückt den Preis für die Sorte Brent zügig auf neue Tiefststände unter 77 Dollar je Barrel. Parallel dazu geraten Risikoanlagen und zinslose Sachwerte unerbittlich unter die Räder. Gold gibt um fast zwei Prozent ab, während Silber sogar mehr als drei Prozent verliert, da die drängenden Inflations- und Zinssorgen jeden Funken geopolitischer Entspannung sofort ersticken. Nach Goldman Sachs senkt auch die Deutsche Bank ihr Kursziel für Gold. Dabei bestätigt sich, das Gold-Analysten vor allem Trendfolger sind und sich von der Preisbewegung treiben lassen. Auch Bitcoin kann sich dem Ausverkauf nicht entziehen
Der APX veliert sieben auf 24 Punkte und ist nur noch zuversichtlich.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TT9NvV
Die asiatischen Handelsplätze erleben ein regelrechtes Beben. Der südkoreanische Leitindex stürzte um über neun Prozent ab und erzwang sogar eine vorübergehende Aussetzung des Handels, da die hohe Bewertung im Halbleitersektor nun ihren Tribut fordert. Der breite asiatische Technologiemarkt brach um fast fünf Prozent ein und beendete damit abrupt eine achttägige Gewinnserie. Die wachsende Angst vor ausufernden Kosten und fragwürdigen Renditen gigantischer KI-Investitionen treibt die Anleger massenhaft in die Flucht, während der Markt gebannt auf die nahenden Quartalszahlen amerikanischer Chiphersteller blickt, die als Lackmustest für die gesamte Branche gelten.
An der Wall Street verabschiedeten sich die hochgelobten Technologiegiganten am Vortag mit deutlichen Blessuren aus dem Handel und zogen den breiten Markt unweigerlich mit in die Tiefe. Die bisher unantastbaren Zugpferde der Künstlichen Intelligenz leiden massiv unter ihren exorbitanten Bewertungen und der extrem einseitigen Positionierung der Akteure. Aus SpaceX entweicht viel warme Luft. Die Rotation aus den bisherigen Highflyern ist in vollem Gange, was die Terminkontrakte auf den technologielastigen Nasdaq aktuell um fast zwei Prozent einbrechen lässt. Zwar erachten Händler eine sanfte Korrektur nach der jüngsten Rally als unvermeidbar, doch die schwindende Marktbreite spricht eine äußerst bedenkliche Sprache.
Am Rentenmarkt verflüchtigen sich die Hoffnungen auf bald sinkende Zinsen zusehends. Die falkenhaften Töne des amerikanischen Notenbankchefs Kevin Warsh aus der Vorwoche wirken stark nach und zementieren das hohe Renditeniveau. Die Akteure positionieren sich nun extrem defensiv vor den entscheidenden Konsumausgabendaten am Donnerstag, die der restriktiven Geldpolitik weitere Argumente liefern dürften. In diesem rauen Umfeld trumpft der US-Dollar auf breiter Front auf. Besonders dramatisch spitzt sich die Lage beim japanischen Yen zu, der auf den tiefsten Stand seit 1986 abrutscht und die Alarmglocken für eine unmittelbare Intervention der Zentralbank lauter denn je schrillen lässt.
Die andauernden diplomatischen Bemühungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran schlagen sich am deutlichsten bei den Rohölnotierungen nieder. Zwar knirscht es bei den Details zur nuklearen Inspektion, doch das drastisch gesunkene Risiko einer militärischen Eskalation drückt den Preis für die Sorte Brent zügig auf neue Tiefststände unter 77 Dollar je Barrel. Parallel dazu geraten Risikoanlagen und zinslose Sachwerte unerbittlich unter die Räder. Gold gibt um fast zwei Prozent ab, während Silber sogar mehr als drei Prozent verliert, da die drängenden Inflations- und Zinssorgen jeden Funken geopolitischer Entspannung sofort ersticken. Nach Goldman Sachs senkt auch die Deutsche Bank ihr Kursziel für Gold. Dabei bestätigt sich, das Gold-Analysten vor allem Trendfolger sind und sich von der Preisbewegung treiben lassen. Auch Bitcoin kann sich dem Ausverkauf nicht entziehen
Der APX veliert sieben auf 24 Punkte und ist nur noch zuversichtlich.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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