apano-Stimmungsindex
Die europäischen Aktienmärkte starten mit gedämpften Vorzeichen in die neue Handelswoche. Der richtungsweisende Ton kommt dabei aus den USA und dem Nahen Osten: Die geldpolitische Neuausrichtung der Federal Reserve und aufflammende geopolitische Spannungen dämpfen die Risikobereitschaft. Über das Wochenende führten die Vereinigten Staaten Angriffe auf iranische Raketenstellungen durch, worauf Teheran mit Angriffen auf US-Stützpunkte in Jordanien reagierte. Zugleich kündigte Washington weitere Finanzsanktionen gegen Banken an, die mit dem Iran kooperieren. Diese Eskalation im Nahen Osten treibt die Energiepreise spürbar und heizt damit neue Inflationsängste an. Zeitgleich haben die Äußerungen von Fed-Chef Kevin Warsh in Jackson Hole die Zinserwartungen grundlegend verändert. Für die europäischen Handelsplätze bedeutet dies Gegenwind, der durch feiertagsbedingt geschlossene Märkte in London und ein entsprechend dünneres Handelsvolumen noch verstärkt werden könnte. In Asien dominierte...