apano-Stimmungsindex
Europas Aktienmärkte starten mit moderaten Kursgewinnen in den Handelstag, gestützt von freundlichen Vorgaben aus Asien, während an den US-Terminmärkten Zurückhaltung dominiert. Der Euro Stoxx 50 signalisiert zur Eröffnung ein Plus von 0,3 Prozent. Über dem gesamten Handelsgeschehen liegt die spürbare Spannung vor dem Auftritt von US-Notenbankchef Kevin Warsh auf dem geldpolitischen Symposium in Jackson Hole. Investoren meiden im Vorfeld größere Engagements, da die Rede richtungsweisend für den weiteren Zinspfad und die Bewertung der hartnäckigen Inflation sein dürfte. Während die asiatischen Leitindizes den vierten Tag in Folge zulegen konnten, bremsen nachbörsliche Verluste einzelner US-Technologiewerte und die Zinsunsicherheit die amerikanischen Futures leicht ein.
Asien präsentierte sich am überwiegend fest. Der MSCI Asia Pacific markierte ein Zweiwochenhoch und profitierte insbesondere von Kursgewinnen in Japan. Dort lieferten sich Banken und Technologieunternehmen ein enges Rennen um die Marktführung im Topix, der um 0,6 Prozent zulegte. Vor allem die japanischen Finanzwerte zeigten sich robust und steuern auf ihren stärksten Handelstag seit mehr als zwei Wochen zu. Ursächlich hierfür ist eine schwache Nachfrage bei der jüngsten Auktion zweijähriger Staatsanleihen, die die Renditen nach oben trieb. Was für den Anleihemarkt eine Belastung darstellt, beflügelt das Zinsgeschäft der Banken. Zugleich beschleunigte sich die Inflation in Tokio den dritten Monat in Folge, was die Spekulationen über eine bevorstehende geldpolitische Straffung der Bank of Japan weiter anheizt.
In den USA stand gestern der Handelstag ganz im Zeichen der Technologieschwergewichte. Getragen von einem starken Ausblick des Branchenprimus Nvidia konnten die Leitindizes zulegen, während nahezu alle übrigen Marktsektoren Verluste verzeichneten. Die Zuversicht im Halbleitersektor erhielt nach US-Börsenschluss jedoch einen Dämpfer: Enttäuschende Quartalszahlen von Marvell Technology ließen die Aktie im nachbörslichen Handel um über sieben Prozent einbrechen und trübten die Stimmung für die heutigen US-Futures.
Am Devisen- und Rentenmarkt zeichnet sich eine zunehmende Divergenz zwischen dem Euroraum und den Vereinigten Staaten ab, die dem Euro in den kommenden Wochen weiteren Auftrieb verleihen sollte. In Europa erweist sich der Preisdruck als hartnäckig, weshalb an den Zinsterminmärkten eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank im kommenden Monat um 25 Basispunkte als nahezu sicher gilt. Das jüngste EZB-Sitzungsprotokoll unterstreicht die Bereitschaft der Währungshüter, den Leitzins auf mindestens 2,75 Prozent und damit in den restriktiven Bereich anzuheben. In den USA hingegen liegt der Leitzins mit einer Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent am kurzen Ende nach wie vor unter dem neutralen Niveau. Zehnjährige US-Staatsanleihen verharren bei einer Rendite von 4,68 Prozent, während die Rendite zweijähriger Papiere bei 4,23 Prozent notiert. Sollte Kevin Warsh in Jackson Hole keine klaren Signale zur Zinsstraffung und Eindämmung der Inflationsrisiken senden, droht ein weiterer Renditeanstieg am langen Ende der Zinskurve, was den US-Dollar gegenüber dem Euro zusätzlich belasten dürfte.
Rohöl tendiert leichter. Brent-Öl verbilligte sich auf rund 89,30 Dollar. Die geopolitischen Risiken im Nahen Osten bleiben zwar präsent, nachdem Washington wenig Interesse an einer Rückkehr zum Abkommen mit Teheran signalisierte, jedoch sorgten Berichte über einen möglichen Austritt Venezuelas aus der OPEC für Verunsicherung auf der Angebotsseite. Kupfer bewegte sich derweil nahe an seinem bisherigen Rekordstand, gestützt von der robusten Nachfrage im Zuge des globalen Infrastruktur- und Technologieausbaus. Gold gab leicht auf 4.574,76 Dollar nach. Auch Bitcoin zeigte sich mit Kursen knapp unter 80.000 Dollar schwächer.
Der apano APX gewinnt einen Punkt auf weiter zuversichtliche 22 Punkte.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TVCbc0
Asien präsentierte sich am überwiegend fest. Der MSCI Asia Pacific markierte ein Zweiwochenhoch und profitierte insbesondere von Kursgewinnen in Japan. Dort lieferten sich Banken und Technologieunternehmen ein enges Rennen um die Marktführung im Topix, der um 0,6 Prozent zulegte. Vor allem die japanischen Finanzwerte zeigten sich robust und steuern auf ihren stärksten Handelstag seit mehr als zwei Wochen zu. Ursächlich hierfür ist eine schwache Nachfrage bei der jüngsten Auktion zweijähriger Staatsanleihen, die die Renditen nach oben trieb. Was für den Anleihemarkt eine Belastung darstellt, beflügelt das Zinsgeschäft der Banken. Zugleich beschleunigte sich die Inflation in Tokio den dritten Monat in Folge, was die Spekulationen über eine bevorstehende geldpolitische Straffung der Bank of Japan weiter anheizt.
In den USA stand gestern der Handelstag ganz im Zeichen der Technologieschwergewichte. Getragen von einem starken Ausblick des Branchenprimus Nvidia konnten die Leitindizes zulegen, während nahezu alle übrigen Marktsektoren Verluste verzeichneten. Die Zuversicht im Halbleitersektor erhielt nach US-Börsenschluss jedoch einen Dämpfer: Enttäuschende Quartalszahlen von Marvell Technology ließen die Aktie im nachbörslichen Handel um über sieben Prozent einbrechen und trübten die Stimmung für die heutigen US-Futures.
Am Devisen- und Rentenmarkt zeichnet sich eine zunehmende Divergenz zwischen dem Euroraum und den Vereinigten Staaten ab, die dem Euro in den kommenden Wochen weiteren Auftrieb verleihen sollte. In Europa erweist sich der Preisdruck als hartnäckig, weshalb an den Zinsterminmärkten eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank im kommenden Monat um 25 Basispunkte als nahezu sicher gilt. Das jüngste EZB-Sitzungsprotokoll unterstreicht die Bereitschaft der Währungshüter, den Leitzins auf mindestens 2,75 Prozent und damit in den restriktiven Bereich anzuheben. In den USA hingegen liegt der Leitzins mit einer Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent am kurzen Ende nach wie vor unter dem neutralen Niveau. Zehnjährige US-Staatsanleihen verharren bei einer Rendite von 4,68 Prozent, während die Rendite zweijähriger Papiere bei 4,23 Prozent notiert. Sollte Kevin Warsh in Jackson Hole keine klaren Signale zur Zinsstraffung und Eindämmung der Inflationsrisiken senden, droht ein weiterer Renditeanstieg am langen Ende der Zinskurve, was den US-Dollar gegenüber dem Euro zusätzlich belasten dürfte.
Rohöl tendiert leichter. Brent-Öl verbilligte sich auf rund 89,30 Dollar. Die geopolitischen Risiken im Nahen Osten bleiben zwar präsent, nachdem Washington wenig Interesse an einer Rückkehr zum Abkommen mit Teheran signalisierte, jedoch sorgten Berichte über einen möglichen Austritt Venezuelas aus der OPEC für Verunsicherung auf der Angebotsseite. Kupfer bewegte sich derweil nahe an seinem bisherigen Rekordstand, gestützt von der robusten Nachfrage im Zuge des globalen Infrastruktur- und Technologieausbaus. Gold gab leicht auf 4.574,76 Dollar nach. Auch Bitcoin zeigte sich mit Kursen knapp unter 80.000 Dollar schwächer.
Der apano APX gewinnt einen Punkt auf weiter zuversichtliche 22 Punkte.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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