apano-Stimmungsindex
Die europäischen Aktienmärkte dürfte mit moderaten Kursgewinnen in den Handelstag starten. Während US-Indextermingeschäfte und asiatische Technologiewerte im frühen Handel nach optimistischen Nvidia-Prognosen spürbar zulegten, schmolzen die anfänglichen Gewinne im weiteren Verlauf etwas ab. Der Euro-Stoxx-50-Futures behauptet sich mit einem Plus von 0,4 Prozent vergleichsweise stabil nahe dem Tageshoch. Neben den Impulsen aus dem Halbleitersektor stützt die Entspannung an den Energiemärkten die europäischen Börsen: Der Ölpreis gibt den vierten Tag in Folge nach, da Fortschritte bei den Schifffahrtsrouten durch die Straße von Hormus eingepreist werden, auch wenn die Sicherheitslage fragil bleibt. Für die europäischen Volkswirtschaften wirkt der sinkende Rohölpreis entlastend und dämpft den importierten Inflationsdruck spürbar.
In Asien zeigte sich am Morgen ein gemischtes Bild. Der MSCI Asia Pacific legte um 0,2 Prozent zu, nachdem frühere Spitzen wieder abgegeben wurden. Getragen wurde die Region vor allem von südkoreanischen Speicherchipherstellern, die den Kospi um 1,1 Prozent nach oben zogen. Die Prognosen von Nvidia für das Geschäftsjahr 2028 zerstreuten Zweifel an der Nachhaltigkeit des KI-Investitionsbooms. Angesichts bestehender Kapazitätsgrenzen in der Fertigung verfügen asiatische Zulieferer über eine anhaltend hohe Preissetzungsmacht. Der südkoreanische Won zeigte sich nach zwei aufeinanderfolgenden Zinserhöhungen der heimischen Notenbank fest. Dagegen verlor der australische Aktienmarkt 1,1 Prozent, da robuste Konjunkturdaten und restriktive Zentralbanktöne die Renditen am Anleihemarkt nach oben trieben.
In den USA dominierte der Ausblick von Nvidia das Geschehen und trieb nachbörslich die Nasdaq-Futures an. Mit einem prognostizierten Erlöswachstum von 70 Prozent für 2028 übertraf der Konzern die Markterwartung von etwa 45 Prozent deutlich und stützte den gesamten Technologiesektor. Zugleich mahnen die US-Inflationsdaten zur Vorsicht. Der von der Federal Reserve bevorzugte Kernpreisindex verharrte im Jahresvergleich bei 3,3 Prozent. Bei einem effektiven Leitzins von 3,63 Prozent wirkt die Geldpolitik kaum dämpfend. Die Terminmärkte preisen inzwischen eine weitere US-Zinsanhebung bis Dezember voll ein. Der Fokus richtet sich daher auf das Notenbanksymposium in Jackson Hole, auf dem Fed-Chef Kevin Warsh seine geldpolitische Ausrichtung darlegen wird.
An den Rentenmärkten führt der fallende Ölpreis zu einer Neubewertung europäischer Staatsanleihen gegenüber US-Treasuries. Wurden europäische Papiere zu Beginn des Nahostkonflikts wegen der hohen Energieimportabhängigkeit überproportional abgestraft, profitieren Bundesanleihen nun verstärkt vom wöchentlichen Ölpreisrückgang von über sieben Prozent. Gleichzeitig signalisiert die dünne Liquidität Vorsicht: Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg auf 4,65 Prozent, während zweijährige US-Papiere 4,22 Prozent erreichten. Auch in Japan, Australien und Neuseeland kletterten die Renditen. Dieser synchrone Anstieg in Asien verdeutlicht eine fragile Nachfragebasis, was insbesondere für französische Staatsanleihen eine Belastung darstellt. Die Devisenmärkte verharrten weitgehend stabil, gestützt von Zinserwartungen legte der australische Dollar um 0,2 Prozent zu.
An den Rohstoffmärkten steht die Divergenz zwischen Energie und Agrargütern im Vordergrund. Rohöl der Sorte Brent verbilligte sich auf rund 87 US-Dollar je Barrel und dämpft Inflationssorgen. Im Gegensatz dazu stiegen die Weizen-Futures auf einen Dreijahreshöchststand, da anhaltende Angriffe auf Transportwege im Schwarzmeerraum die Ausfuhren aus einer globalen Schlüsselregion drosseln und Befürchtungen über Nahrungsmittelteuerung schüren. Gold stagniert nach einem kräftigen Anstieg seit Anfang August. Bitcoin verzeichnet einen Anstieg um 0,5 Prozent auf rund 78.800 US-Dollar.
Der apano APX gibt drei auf weiter zuversichtliche 21 Punkte ab.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TVBk8H
In Asien zeigte sich am Morgen ein gemischtes Bild. Der MSCI Asia Pacific legte um 0,2 Prozent zu, nachdem frühere Spitzen wieder abgegeben wurden. Getragen wurde die Region vor allem von südkoreanischen Speicherchipherstellern, die den Kospi um 1,1 Prozent nach oben zogen. Die Prognosen von Nvidia für das Geschäftsjahr 2028 zerstreuten Zweifel an der Nachhaltigkeit des KI-Investitionsbooms. Angesichts bestehender Kapazitätsgrenzen in der Fertigung verfügen asiatische Zulieferer über eine anhaltend hohe Preissetzungsmacht. Der südkoreanische Won zeigte sich nach zwei aufeinanderfolgenden Zinserhöhungen der heimischen Notenbank fest. Dagegen verlor der australische Aktienmarkt 1,1 Prozent, da robuste Konjunkturdaten und restriktive Zentralbanktöne die Renditen am Anleihemarkt nach oben trieben.
In den USA dominierte der Ausblick von Nvidia das Geschehen und trieb nachbörslich die Nasdaq-Futures an. Mit einem prognostizierten Erlöswachstum von 70 Prozent für 2028 übertraf der Konzern die Markterwartung von etwa 45 Prozent deutlich und stützte den gesamten Technologiesektor. Zugleich mahnen die US-Inflationsdaten zur Vorsicht. Der von der Federal Reserve bevorzugte Kernpreisindex verharrte im Jahresvergleich bei 3,3 Prozent. Bei einem effektiven Leitzins von 3,63 Prozent wirkt die Geldpolitik kaum dämpfend. Die Terminmärkte preisen inzwischen eine weitere US-Zinsanhebung bis Dezember voll ein. Der Fokus richtet sich daher auf das Notenbanksymposium in Jackson Hole, auf dem Fed-Chef Kevin Warsh seine geldpolitische Ausrichtung darlegen wird.
An den Rentenmärkten führt der fallende Ölpreis zu einer Neubewertung europäischer Staatsanleihen gegenüber US-Treasuries. Wurden europäische Papiere zu Beginn des Nahostkonflikts wegen der hohen Energieimportabhängigkeit überproportional abgestraft, profitieren Bundesanleihen nun verstärkt vom wöchentlichen Ölpreisrückgang von über sieben Prozent. Gleichzeitig signalisiert die dünne Liquidität Vorsicht: Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg auf 4,65 Prozent, während zweijährige US-Papiere 4,22 Prozent erreichten. Auch in Japan, Australien und Neuseeland kletterten die Renditen. Dieser synchrone Anstieg in Asien verdeutlicht eine fragile Nachfragebasis, was insbesondere für französische Staatsanleihen eine Belastung darstellt. Die Devisenmärkte verharrten weitgehend stabil, gestützt von Zinserwartungen legte der australische Dollar um 0,2 Prozent zu.
An den Rohstoffmärkten steht die Divergenz zwischen Energie und Agrargütern im Vordergrund. Rohöl der Sorte Brent verbilligte sich auf rund 87 US-Dollar je Barrel und dämpft Inflationssorgen. Im Gegensatz dazu stiegen die Weizen-Futures auf einen Dreijahreshöchststand, da anhaltende Angriffe auf Transportwege im Schwarzmeerraum die Ausfuhren aus einer globalen Schlüsselregion drosseln und Befürchtungen über Nahrungsmittelteuerung schüren. Gold stagniert nach einem kräftigen Anstieg seit Anfang August. Bitcoin verzeichnet einen Anstieg um 0,5 Prozent auf rund 78.800 US-Dollar.
Der apano APX gibt drei auf weiter zuversichtliche 21 Punkte ab.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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