apano-Stimmungsindex
Die Erleichterung ist mit Händen zu greifen: Ein Inflationsbericht, der exakt den Erwartungen entspricht, wischte sämtliche Sorgen schlagartig beiseite. Europäische Terminkontrakte deuten heute auf einen freundlichen Handelsauftakt hin und gleichen leichte Vortagesverluste aus. Getragen wird der Optimismus von der besten europäischen Berichtssaison seit 2022, was Analysten veranlasst, ihre Gewinnschätzungen bis 2027 massiv anzuheben. Bei hervorragender Marktbreite und angeführt von Finanz- sowie Energiewerten ignorieren europäische Aktien geopolitische Risiken beharrlich. Die Vorgaben aus den Vereinigten Staaten liefern Rückenwind, nachdem die dortigen Verbraucherpreise im Juli lediglich um 0,2 Prozent stiegen. Diese Punktlandung nimmt den Druck vom Kessel und drückt die Wahrscheinlichkeit einer amerikanischen Zinsanhebung im September auf ein marginales Niveau.
Asiens Börsen verzeichneten kräftige Kursgewinne dank einer spürbaren Renaissance der Technologiewerte, die besonders von der Entspannung bei den Zinsen profitieren. Südkoreas Leitindex sprang um vier Prozent nach oben und trat formell in einen Bullenmarkt ein. Nach der jüngsten Bewertungskorrektur fließen Anlagegelder wieder gezielt in die essenziellen Hardware-Ausrüster der Halbleiterindustrie, wobei Branchengrößen wie Samsung das Feld anführen. Am Devisenmarkt sorgte der japanische Yen für Aufsehen und wertete auf. Berichte, wonach die Regierung unter Premierministerin Sanae Takaichi eine baldige Zinsanhebung der Notenbank im Herbst ausdrücklich unterstützt, befeuerten die Währung.
Die Wall Street schloss am Vortag in Schlagdistanz zu einem neuen Rekordstand. Der beruhigende Inflationsbericht verschafft der amerikanischen Notenbank den benötigten Spielraum, um die Zinsen vorerst unverändert zu lassen und ihre geldpolitische Glaubwürdigkeit zu untermauern. Trotz der allgemeinen Euphorie im Technologiesektor zeigen nachbörsliche Kursstürze bei Netzwerkausrüstern wie Cisco jedoch, dass nicht jede Bilanz den astronomischen Erwartungen standhält und enttäuschende Ausblicke rigoros abgestraft werden.
Die Entspannung an der Inflationsfront drückte die Renditen kurzlaufender amerikanischer Staatsanleihen nach unten, wobei zweijährige Papiere auf 4,18 Prozent fielen. Die Rendite richtungsweisender zehnjähriger Anleihen gab leicht auf 4,68 Prozent nach. Dennoch bleibt die Skepsis am langen Ende der Zinskurve groß. Hartnäckige Kerninflation und ausufernde US-Haushaltsdefizite werfen Schatten voraus, weshalb eine anstehende Auktion dreißigjähriger Anleihen voraussichtlich die höchsten Finanzierungskosten seit 25 Jahren erzielen dürfte. Der amerikanische Dollar präsentierte sich derweil kaum verändert, während das britische Pfund im Vorfeld neuer Wirtschaftsdaten auf der Stelle trat.
Die rasante Rallye am Ölmarkt legt eine Verschnaufpause ein. Nachdem Brent zuletzt kräftig gestiegen war, pendeln sich die Notierungen bei rund 89 Dollar ein, da neue geopolitische Schlagzeilen aus dem Iran vorerst ausbleiben. Ein fundamentaler Wandel vollzieht sich bei Kupfer, das bereits zum vierten Mal in diesem Jahr auf ein Rekordhoch kletterte. Die Nachfrage entkoppelt sich zunehmend von der chinesischen Wirtschaft und wird vom Aufbau globaler Rechenzentren für künstliche Intelligenz sowie der Energiewende getrieben. Elektroautos benötigen fast dreimal so viel Kupfer wie herkömmliche Fahrzeuge. Bis 2040 dürfte die weltweite Kupfernachfrage um 50 Prozent auf 42 Millionen Tonnen explodieren, während das Angebot um zehn Millionen Tonnen hinterherhinkt. Diese eklatante Knappheit birgt das Risiko, künftige Inflation über steigende Rohstoffpreise massiv anzuheizen. Gold gab leicht nach und notiert bei 4.385 Dollar je Unze.
Der apano APX gewinnt einen Punkt auf zuversichtliche 26 Punkte.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TV02sV
Asiens Börsen verzeichneten kräftige Kursgewinne dank einer spürbaren Renaissance der Technologiewerte, die besonders von der Entspannung bei den Zinsen profitieren. Südkoreas Leitindex sprang um vier Prozent nach oben und trat formell in einen Bullenmarkt ein. Nach der jüngsten Bewertungskorrektur fließen Anlagegelder wieder gezielt in die essenziellen Hardware-Ausrüster der Halbleiterindustrie, wobei Branchengrößen wie Samsung das Feld anführen. Am Devisenmarkt sorgte der japanische Yen für Aufsehen und wertete auf. Berichte, wonach die Regierung unter Premierministerin Sanae Takaichi eine baldige Zinsanhebung der Notenbank im Herbst ausdrücklich unterstützt, befeuerten die Währung.
Die Wall Street schloss am Vortag in Schlagdistanz zu einem neuen Rekordstand. Der beruhigende Inflationsbericht verschafft der amerikanischen Notenbank den benötigten Spielraum, um die Zinsen vorerst unverändert zu lassen und ihre geldpolitische Glaubwürdigkeit zu untermauern. Trotz der allgemeinen Euphorie im Technologiesektor zeigen nachbörsliche Kursstürze bei Netzwerkausrüstern wie Cisco jedoch, dass nicht jede Bilanz den astronomischen Erwartungen standhält und enttäuschende Ausblicke rigoros abgestraft werden.
Die Entspannung an der Inflationsfront drückte die Renditen kurzlaufender amerikanischer Staatsanleihen nach unten, wobei zweijährige Papiere auf 4,18 Prozent fielen. Die Rendite richtungsweisender zehnjähriger Anleihen gab leicht auf 4,68 Prozent nach. Dennoch bleibt die Skepsis am langen Ende der Zinskurve groß. Hartnäckige Kerninflation und ausufernde US-Haushaltsdefizite werfen Schatten voraus, weshalb eine anstehende Auktion dreißigjähriger Anleihen voraussichtlich die höchsten Finanzierungskosten seit 25 Jahren erzielen dürfte. Der amerikanische Dollar präsentierte sich derweil kaum verändert, während das britische Pfund im Vorfeld neuer Wirtschaftsdaten auf der Stelle trat.
Die rasante Rallye am Ölmarkt legt eine Verschnaufpause ein. Nachdem Brent zuletzt kräftig gestiegen war, pendeln sich die Notierungen bei rund 89 Dollar ein, da neue geopolitische Schlagzeilen aus dem Iran vorerst ausbleiben. Ein fundamentaler Wandel vollzieht sich bei Kupfer, das bereits zum vierten Mal in diesem Jahr auf ein Rekordhoch kletterte. Die Nachfrage entkoppelt sich zunehmend von der chinesischen Wirtschaft und wird vom Aufbau globaler Rechenzentren für künstliche Intelligenz sowie der Energiewende getrieben. Elektroautos benötigen fast dreimal so viel Kupfer wie herkömmliche Fahrzeuge. Bis 2040 dürfte die weltweite Kupfernachfrage um 50 Prozent auf 42 Millionen Tonnen explodieren, während das Angebot um zehn Millionen Tonnen hinterherhinkt. Diese eklatante Knappheit birgt das Risiko, künftige Inflation über steigende Rohstoffpreise massiv anzuheizen. Gold gab leicht nach und notiert bei 4.385 Dollar je Unze.
Der apano APX gewinnt einen Punkt auf zuversichtliche 26 Punkte.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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