apano-Stimmungsindex
Europäische Terminkontrakte deuten auf eine stabile Eröffnung hin und entziehen sich damit vorerst der frischen Halbleiter-Euphorie aus Asien. Der europäische Leitindex steht nach sieben Gewinntagen in Folge – der längsten Erfolgsserie seit dem Frühjahr 2025 –vor einem weiteren Rekordstand. Vorerst haben jedoch gute Zahlen des KI-Rechenzentrenbetreibers CoreWeave die Begeisterung für Technologieaktien neu entfacht, was sich auch an den asiatischen Börsen niederschlägt. Ein unerwartet starker US-Inflationsbericht am heutigen Nachmittag könnte aber die Renditen amerikanischer Staatsanleihen weiter in die Höhe treiben und die ohnehin ambitionierten Bewertungen der dortigen Technologiewerte über den Abzinsungsfaktor empfindlich treffen. Da die Europäische Zentralbank dem Markt voraus ist und die Inflation gut verankert bleibt, bietet Europa derzeit einen perfekten Zufluchtsort für Kapital, das aus dem völlig überlaufenen amerikanischen Technologiesektor diversifizieren möchte.
In Asien lockten starke Unternehmenszahlen die Investoren scharenweise in das Thema künstliche Intelligenz zurück. Der südkoreanische Markt kletterte als asiatisches Branchenbarometer um vier Prozent nach oben, maßgeblich angetrieben durch massive Kursaufschläge bei Samsung und flankiert von Spekulationen über millionenschwere Einstiege des singapurischen Staatsfonds Temasek. Auch der japanische Aktienmarkt bereitet sich auf die nächste Aufwärtswelle vor. Eine beeindruckende Berichtssaison quer durch alle Branchen half dem Index, die jüngste, teils brutale Neubewertung im Halbleitersektor abzufedern. Japanische Aktien bieten aktuell eine kerngesunde Mischung aus unerlässlichen Zulieferern der globalen Technologie-Lieferketten und grundsoliden Profiteuren der heimischen Wirtschaftserholung.
An der Wall Street beweisen die nachbörslichen Kursgewinnen von Infrastrukturanbietern , dass das Wettrennen um Rechenleistung keinerlei Ermüdungserscheinungen zeigt. Dementsprechend tendieren die Terminkontrakte des technologielastigen Nasdaq-Index moderat im Plus. Systematische Käufer bereiten sich laut dem Broker Citadel Securities nach der jüngsten Marktbereinigung darauf vor, ihre Aktienbestände wieder massiv aufzustocken. Die alles entscheidende Hürde bleibt jedoch der heutige US-Verbraucherpreisindex. Der Markt erwartet, dass der Preisdruck nachgelassen hat. Ein schwächerer Wert würde die Nerven extrem beruhigen, nachdem im Juli noch drei Mitglieder des Offenmarktausschusses aggressiv für weitere Zinsanhebungen votiert hatten.
An den Rentenmärkten haben langlaufende Papiere der Industrienationen in diesem Quartal massiv an Wert verloren. Die Renditen dreißigjähriger US-Staatsanleihen kratzen an Niveaus, die seit der großen Finanzkrise erreicht wurden. Heute geben die amerikanischen Renditen über fast alle Laufzeiten hinweg um etwa einen Basispunkt nach, während die europäischen Pendants tendenziell etwas schwächer notieren. Am Devisenmarkt präsentiert sich der US-Dollar weiterhin robust. Der japanische Yen schleicht sich unterdessen bedrohlich nah an die psychologisch enorm wichtige Marke von 160 heran.
Die Ölpreise setzen ihren Höhenflug den sechsten Tag in Folge fort und markieren den längsten ununterbrochenen Anstieg seit April. Ein Barrel der Sorte Brent nähert sich der Marke von 90 Dollar. Die zähen Verhandlungen über eine Öffnung der Straße von Hormus stecken in einer absoluten Sackgasse, da sowohl die USA als auch der Iran ihre Positionen zunehmend verhärten. Jeder weitere Tag ohne diplomatischen Durchbruch treibt die Risikoaufschläge am Ölmarkt nach oben. In diesem hochgradig nervösen und von geopolitischen Risiken geprägten Umfeld feiert auch Gold ein Comeback. Das Edelmetall erholte sich von seinem gestrigen Schwächeanfall und verteuert sich um 0,6 Prozent auf rund 4.390 Dollar pro Unze, da Investoren im Vorfeld der US-Inflationsdaten verstärkt den sicheren Hafen ansteuern.
Der apano APX gewinnt zwei auf weiter zuversichtliche 25 Punkte.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TTz8D8
In Asien lockten starke Unternehmenszahlen die Investoren scharenweise in das Thema künstliche Intelligenz zurück. Der südkoreanische Markt kletterte als asiatisches Branchenbarometer um vier Prozent nach oben, maßgeblich angetrieben durch massive Kursaufschläge bei Samsung und flankiert von Spekulationen über millionenschwere Einstiege des singapurischen Staatsfonds Temasek. Auch der japanische Aktienmarkt bereitet sich auf die nächste Aufwärtswelle vor. Eine beeindruckende Berichtssaison quer durch alle Branchen half dem Index, die jüngste, teils brutale Neubewertung im Halbleitersektor abzufedern. Japanische Aktien bieten aktuell eine kerngesunde Mischung aus unerlässlichen Zulieferern der globalen Technologie-Lieferketten und grundsoliden Profiteuren der heimischen Wirtschaftserholung.
An der Wall Street beweisen die nachbörslichen Kursgewinnen von Infrastrukturanbietern , dass das Wettrennen um Rechenleistung keinerlei Ermüdungserscheinungen zeigt. Dementsprechend tendieren die Terminkontrakte des technologielastigen Nasdaq-Index moderat im Plus. Systematische Käufer bereiten sich laut dem Broker Citadel Securities nach der jüngsten Marktbereinigung darauf vor, ihre Aktienbestände wieder massiv aufzustocken. Die alles entscheidende Hürde bleibt jedoch der heutige US-Verbraucherpreisindex. Der Markt erwartet, dass der Preisdruck nachgelassen hat. Ein schwächerer Wert würde die Nerven extrem beruhigen, nachdem im Juli noch drei Mitglieder des Offenmarktausschusses aggressiv für weitere Zinsanhebungen votiert hatten.
An den Rentenmärkten haben langlaufende Papiere der Industrienationen in diesem Quartal massiv an Wert verloren. Die Renditen dreißigjähriger US-Staatsanleihen kratzen an Niveaus, die seit der großen Finanzkrise erreicht wurden. Heute geben die amerikanischen Renditen über fast alle Laufzeiten hinweg um etwa einen Basispunkt nach, während die europäischen Pendants tendenziell etwas schwächer notieren. Am Devisenmarkt präsentiert sich der US-Dollar weiterhin robust. Der japanische Yen schleicht sich unterdessen bedrohlich nah an die psychologisch enorm wichtige Marke von 160 heran.
Die Ölpreise setzen ihren Höhenflug den sechsten Tag in Folge fort und markieren den längsten ununterbrochenen Anstieg seit April. Ein Barrel der Sorte Brent nähert sich der Marke von 90 Dollar. Die zähen Verhandlungen über eine Öffnung der Straße von Hormus stecken in einer absoluten Sackgasse, da sowohl die USA als auch der Iran ihre Positionen zunehmend verhärten. Jeder weitere Tag ohne diplomatischen Durchbruch treibt die Risikoaufschläge am Ölmarkt nach oben. In diesem hochgradig nervösen und von geopolitischen Risiken geprägten Umfeld feiert auch Gold ein Comeback. Das Edelmetall erholte sich von seinem gestrigen Schwächeanfall und verteuert sich um 0,6 Prozent auf rund 4.390 Dollar pro Unze, da Investoren im Vorfeld der US-Inflationsdaten verstärkt den sicheren Hafen ansteuern.
Der apano APX gewinnt zwei auf weiter zuversichtliche 25 Punkte.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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