apano-Stimmungsindex
Die europäischen Aktienmärkte stabilisieren sich zur Wochenmitte, während die US-Futures nach zwei Tagen massiver Kursverluste leichte Zuwächse verzeichnen. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht das Weltwirtschaftsforum in Davos, wo heute US-Präsident Trump eintrifft. Seine Aussage, dass in den kommenden Tagen in Davos eine Lösung ausgearbeitet werden könnte, stoppt vorerst den Abwärtstrend. Vor seiner Abreise veröffentlichte er ein Bild, auf dem er vor einer Karte, auf der Grönland, Kanada und Venezuela mit den Sternen und Streifen verziert sind, europäische Staats- und Regierungschefs belehrt, was allerdings das Vertrauen in eine transatlantische Allianz nicht gerade stärkt. Zuvor hatte die Eskalation der Zoll-Thematik den S&P 500 für das Jahr 2026 zeitweise in die Verlustzone gedrückt. Das Marktsentiment bleibt hochgradig abhängig von der Unberechenbarkeit dieser politischen Weichenstellungen. Solange keine konkreten Ergebnisse vorliegen, fehlt die Grundlage für nachhaltig steigende Notierungen. In diesem Umfeld rückt die Debatte um die Unabhängigkeit der US-Notenbank sowie der wachsende Druck durch das US-Finanzministerium unter Scott Bessent weiter in den Vordergrund, was die ohnehin fragile Lage am Anleihemarkt zusätzlich belastet.
In Asien zeigt sich am Mittwochmorgen eine Phase der Konsolidierung bei insgesamt geringer Bewegung. Ein markantes Signal kommt aus China, wo der technologielastige Star-50-Index um fast vier Prozent klettert. Diese Entwicklung markiert möglicherweise das Ende der Aktienverkäufe durch den chinesischen Staatsfonds, der damit einer spekulativen Überhitzung des Tech-Marktes entgegentreten wollte. Das sogenannte National Team hat seine Bestände in entsprechenden Index-ETFs offenbar fast vollständig abgebaut. In Japan beruhigt sich die Lage am Anleihemarkt nach den vorangegangenen Turbulenzen spürbar. Die Kurse japanischer Staatsanleihen (JGBs) erholen sich, wodurch die Renditen einen großen Teil ihres massiven Anstiegs vom Dienstag wieder abgeben. Diese Entspannung mildert den Renditedruck auf US-Treasuries und europäische Staatspapiere, die im Fahrwasser der Tokioter Verkäufe ebenfalls unter Druck geraten waren. In Seoul stützt das Index-Schwergewicht Samsung Electronics den Kospi, der im späten Handel ein Plus verbucht.
Gestern schloss die Wall Street mit kräftigen Abschlägen, da Anleger erst verspätet auf die Grönland-Eskalation reagieren konnten. Der Nasdaq Composite markierte mit einem Minus von 2,4 Prozent seinen schwächsten Tag seit Oktober. Das Angstbarometer VIX schnellte auf den höchsten Stand seit Ende November 2025 hoch. Das Phänomen des „Sell America“-Trades tritt deutlich zutage: US-Vermögenswerte werden auf breiter Front veräußert.
Die Renditen der 10-jährigen US-Treasurys aus ihrer sechsswöchigen Handelsspanne aus und erreichten in der Spitze 4,3 Prozent. Die Kritik von Finanzminister Bessent an Jerome Powell verschärft die politische Unsicherheit und stellt die institutionelle Integrität der Fed in Frage. Am Devisenmarkt bleibt der Dollar gegenüber dem Yen stabil bei etwa 158,50, während der Schweizer Franken nach seiner jüngsten Fluchtbewegung wieder leicht nachgibt. Dänischen Pensionsfonds beginnen bereits, ihre Bestände an US-Staatsanleihen aufgrund der prekären US-Finanzlage abzubauen, was den strukturellen Druck auf die Renditen erhöht.
Gold steigt über 100 Dollar auf einen neuen Rekordstand. Silber notiert nach dem jüngsten Lauf stabil. Die Erschütterung der bestehenden Weltordnung durch die Zoll-Drohungen treibt Investoren massiv in Sachwerte. Beim Rohöl zeigt sich eine gemischte Tendenz. Stützend wirken Berichte aus Kasachstan, wo der größte Produzent nach Bränden an Stromgeneratoren die Förderung auf den Feldern Tengiz und Korolev vorübergehend eingestellt hat. Ein mindestens zehntägiger Produktionsstopp verknappt das Angebot kurzfristig.
Der Anstieg der Aktienvolatilität lässt den apano APX um zwei auf weiter zuversichtliche 23 Punkte sinken.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TQT5jG
In Asien zeigt sich am Mittwochmorgen eine Phase der Konsolidierung bei insgesamt geringer Bewegung. Ein markantes Signal kommt aus China, wo der technologielastige Star-50-Index um fast vier Prozent klettert. Diese Entwicklung markiert möglicherweise das Ende der Aktienverkäufe durch den chinesischen Staatsfonds, der damit einer spekulativen Überhitzung des Tech-Marktes entgegentreten wollte. Das sogenannte National Team hat seine Bestände in entsprechenden Index-ETFs offenbar fast vollständig abgebaut. In Japan beruhigt sich die Lage am Anleihemarkt nach den vorangegangenen Turbulenzen spürbar. Die Kurse japanischer Staatsanleihen (JGBs) erholen sich, wodurch die Renditen einen großen Teil ihres massiven Anstiegs vom Dienstag wieder abgeben. Diese Entspannung mildert den Renditedruck auf US-Treasuries und europäische Staatspapiere, die im Fahrwasser der Tokioter Verkäufe ebenfalls unter Druck geraten waren. In Seoul stützt das Index-Schwergewicht Samsung Electronics den Kospi, der im späten Handel ein Plus verbucht.
Gestern schloss die Wall Street mit kräftigen Abschlägen, da Anleger erst verspätet auf die Grönland-Eskalation reagieren konnten. Der Nasdaq Composite markierte mit einem Minus von 2,4 Prozent seinen schwächsten Tag seit Oktober. Das Angstbarometer VIX schnellte auf den höchsten Stand seit Ende November 2025 hoch. Das Phänomen des „Sell America“-Trades tritt deutlich zutage: US-Vermögenswerte werden auf breiter Front veräußert.
Die Renditen der 10-jährigen US-Treasurys aus ihrer sechsswöchigen Handelsspanne aus und erreichten in der Spitze 4,3 Prozent. Die Kritik von Finanzminister Bessent an Jerome Powell verschärft die politische Unsicherheit und stellt die institutionelle Integrität der Fed in Frage. Am Devisenmarkt bleibt der Dollar gegenüber dem Yen stabil bei etwa 158,50, während der Schweizer Franken nach seiner jüngsten Fluchtbewegung wieder leicht nachgibt. Dänischen Pensionsfonds beginnen bereits, ihre Bestände an US-Staatsanleihen aufgrund der prekären US-Finanzlage abzubauen, was den strukturellen Druck auf die Renditen erhöht.
Gold steigt über 100 Dollar auf einen neuen Rekordstand. Silber notiert nach dem jüngsten Lauf stabil. Die Erschütterung der bestehenden Weltordnung durch die Zoll-Drohungen treibt Investoren massiv in Sachwerte. Beim Rohöl zeigt sich eine gemischte Tendenz. Stützend wirken Berichte aus Kasachstan, wo der größte Produzent nach Bränden an Stromgeneratoren die Förderung auf den Feldern Tengiz und Korolev vorübergehend eingestellt hat. Ein mindestens zehntägiger Produktionsstopp verknappt das Angebot kurzfristig.
Der Anstieg der Aktienvolatilität lässt den apano APX um zwei auf weiter zuversichtliche 23 Punkte sinken.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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