apano-Stimmungsindex
dem S&P 500 ging gestern im Handelsverlauf die Luft aus. Nach Erreichen eines neuen Allzeithochs von 6964 Punkten gegen 18.30h (MEZ) setzten Gewinnmitnahmen ein, im Zuge derer er ca. 0,6% nachgab. Unter den Schwergewichten standen Meta Platforms und JPMorgan unter größerem Abgabedruck, auffallend aber waren insbesondere die recht hohen Verluste im zuvor tagelang favorisierten Industriesektor. Hier büßten Caterpillar 4,3% ein, Union Pacific 3,9% und die Rüstungshersteller Lockheed Martin und Northrop Grumman ca. 5%. Bei Letzteren hatte Trumps Forderung belastet, dass er US-Unternehmen des Verteidigungssektors vorerst nicht mehr erlauben würde, Liquidität für Aktienrückkäufe und Dividendenerhöhungen zu verwenden. Auch Low Vola Branchen wie der Immobiliensektor und Energieversorger zeigten sich lustlos. Freundlich hingegen präsentierten sich Unternehmen aus dem Biotechnologiesektor und auch der Nebenwerteindex Russell 2000 schloss stabil.
Asien schloss sich dem Trend zu Gewinnmitnahmen nach dem Traumstart in das Jahr 2026 an. Japans Indizes wurden belastet durch Verkäufe in den Sektoren Materials und Technologie. Insbesondere die Schwergewichte Softbank und Tokyo Electron verloren massiv. Südkoreas KOSPI hingegen hielt sich erneut stabil, während der Nebenwerte-Index Kosdaq weitere 0,4% nachgab. Australiens S&P / ASX 200 legte moderat zu, wobei BlueScope Steel nach der Ablehnung eines Übernahmeangebots durch die US-Firma Steel Dynamics 1,6% verlor. Der Hang Seng Index gab ebenfalls 1,6% nach. Hier belasteten Verkäufe in Basisrohstofftiteln und Techunternehmen. So rutschte Lenovo um 3,4% ab und Baidu um 2,8%. Chinas CSI 300 fiel um 1%, Indiens Nifty 50 um 0,83%. Der Shanghai Composite Index hingegen präsentierte sich stabil, der CSI 500 legte leicht zu. Auffallend war die regionale Schwäche des Sektors „Selten Erden“, so sackte Lynas Corp um fast 7% ab, Inner Mongolia um 3,5%.
Europa startete aufgrund dieser leicht negativen Vorgaben schwächer in den Handelstag. Gegen den Trend stabil zeigen sich die Finanzwerte. Das liegt insbesondere an BNP, die mit +2% den STXE 50 anführen. Hintergrund: UBS hat das Kursziel um 30% angehoben und die französische Großbank zum Kauf empfohlen. Robust auch die Verbrauchsgüterhersteller wie Danone und AB Inbew. Aber auch Rüstungsaktien legen gegen den globalen Trend weiter zu. Die Story heute: Donald Trump fordert für die USA ein gigantisches Militärbudget von 1,5 Bio USD für 2027. Bislang lag dieses bei ca. 1 Bio USD. Diese Nachricht befeuert vorbörslich auch die US-Rüstungsfirmen wieder: „Live“ legen Lockheed Martin und Northrop um 7,5% zu, RTX um 5,5%. Unter Druck stehen aktuell in Europa die Sektoren Energie und Basisrohstoffe, aber auch Bekleidungshersteller wie H&M. Dahinter stehen schwache Umsatzzahlen des Wettbewerbers Primark. Im Ölsektor belastet ein relativ schwacher Downstream-Ausblick für Q4 von Shell. Schwach zeigen sich auch Schneider Electronics sowie ASML. Die UBS hat Saint-Gobain auf Sell herabgestuft, so dass der französische Baukonzern nach einem noch guten Lauf gestern Vormittag seit dem Nachmittag abrutschte und aktuell mit -3,3% das Schlusslicht im ESX 50 bildet. Die deutlichen Reaktionen auf die beiden UBS-Empfehlungen indizieren, dass die europäischen Börsen derzeit noch recht dünn mit Liquidität versorgt sind. Die Erzeugerpreise sind in der Eurozone im November um 0,5% gestiegen, aber im Vorjahresvergleich um 1,7% gesunken. Das liegt insbesondere am deutlichen Rückgang der Energiekosten. Vorhin legte die EU-Kommission ihre Tabelle zur EU-Wirtschaftsstimmung im Dezember vor. Dienstleister liegen mit +5,6 vorne, schlecht ist aber weiterhin die Stimmung in der Industrie (-9), was nur noch von den Verbrauchern selbst getoppt wird (-13,1).
Der APX notiert heute bei unverändert +29 Punkten.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TQDGwB
Asien schloss sich dem Trend zu Gewinnmitnahmen nach dem Traumstart in das Jahr 2026 an. Japans Indizes wurden belastet durch Verkäufe in den Sektoren Materials und Technologie. Insbesondere die Schwergewichte Softbank und Tokyo Electron verloren massiv. Südkoreas KOSPI hingegen hielt sich erneut stabil, während der Nebenwerte-Index Kosdaq weitere 0,4% nachgab. Australiens S&P / ASX 200 legte moderat zu, wobei BlueScope Steel nach der Ablehnung eines Übernahmeangebots durch die US-Firma Steel Dynamics 1,6% verlor. Der Hang Seng Index gab ebenfalls 1,6% nach. Hier belasteten Verkäufe in Basisrohstofftiteln und Techunternehmen. So rutschte Lenovo um 3,4% ab und Baidu um 2,8%. Chinas CSI 300 fiel um 1%, Indiens Nifty 50 um 0,83%. Der Shanghai Composite Index hingegen präsentierte sich stabil, der CSI 500 legte leicht zu. Auffallend war die regionale Schwäche des Sektors „Selten Erden“, so sackte Lynas Corp um fast 7% ab, Inner Mongolia um 3,5%.
Europa startete aufgrund dieser leicht negativen Vorgaben schwächer in den Handelstag. Gegen den Trend stabil zeigen sich die Finanzwerte. Das liegt insbesondere an BNP, die mit +2% den STXE 50 anführen. Hintergrund: UBS hat das Kursziel um 30% angehoben und die französische Großbank zum Kauf empfohlen. Robust auch die Verbrauchsgüterhersteller wie Danone und AB Inbew. Aber auch Rüstungsaktien legen gegen den globalen Trend weiter zu. Die Story heute: Donald Trump fordert für die USA ein gigantisches Militärbudget von 1,5 Bio USD für 2027. Bislang lag dieses bei ca. 1 Bio USD. Diese Nachricht befeuert vorbörslich auch die US-Rüstungsfirmen wieder: „Live“ legen Lockheed Martin und Northrop um 7,5% zu, RTX um 5,5%. Unter Druck stehen aktuell in Europa die Sektoren Energie und Basisrohstoffe, aber auch Bekleidungshersteller wie H&M. Dahinter stehen schwache Umsatzzahlen des Wettbewerbers Primark. Im Ölsektor belastet ein relativ schwacher Downstream-Ausblick für Q4 von Shell. Schwach zeigen sich auch Schneider Electronics sowie ASML. Die UBS hat Saint-Gobain auf Sell herabgestuft, so dass der französische Baukonzern nach einem noch guten Lauf gestern Vormittag seit dem Nachmittag abrutschte und aktuell mit -3,3% das Schlusslicht im ESX 50 bildet. Die deutlichen Reaktionen auf die beiden UBS-Empfehlungen indizieren, dass die europäischen Börsen derzeit noch recht dünn mit Liquidität versorgt sind. Die Erzeugerpreise sind in der Eurozone im November um 0,5% gestiegen, aber im Vorjahresvergleich um 1,7% gesunken. Das liegt insbesondere am deutlichen Rückgang der Energiekosten. Vorhin legte die EU-Kommission ihre Tabelle zur EU-Wirtschaftsstimmung im Dezember vor. Dienstleister liegen mit +5,6 vorne, schlecht ist aber weiterhin die Stimmung in der Industrie (-9), was nur noch von den Verbrauchern selbst getoppt wird (-13,1).
Der APX notiert heute bei unverändert +29 Punkten.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TQDGwB