apano-Stimmungsindex
Der Start in die neue Handelswoche erfolgt an den europäischen Märkten mit negativem Vorzeichen. Die Nachricht über Grand-Jury-Vorladungen des US-Justizministeriums gegen Fed-Chef Jerome Powell sorgt für einen Rückgang der US-Aktien-Futures und belastet den US-Dollar. Dieser institutionelle Konflikt weckt Zweifel an der Unabhängigkeit der Federal Reserve und befeuert eine „Sell America“-Stimmung. Das Narrativ der De-Dollarisierung gewinnt an Gewicht, da die sprunghafte US-Politik das Interesse an Alternativen zu US-Anlagen verstärkt. Ein historischer Wendepunkt zeigt sich im globalen Kapitalfluss: China hat die USA bei den Auslandsinvestitionen im ersten Halbjahr 2025 erstmals überholt. Global steigen die Renditen, da solide US-Arbeitsmarktdaten die Argumente für schnelle Zinssenkungen schwächen. Zusätzlich rückt der US-Inflationsbericht am Dienstag in den Fokus, bei dem eine Beschleunigung der Kernrate erwartet wird. Die Zunahme der Rohölpreise infolge der Unruhen im Iran entzieht den Anleihemärkten zudem die bisherige Unterstützung durch niedrige Energiekosten.
Asien tendiert freundlich. Der südkoreanische Kospi nähert sich einem Rekordhoch, angetrieben durch die Nachfrage im Chipsektor. Starke Umsatzzahlen der taiwanesischen TSMC bestätigen die intakte KI-Fantasie und stützen regionale Halbleiterwerte. In Japan verdichten sich Spekulationen über eine vorgezogene Neuwahl im Unterhaus. Dies festigt die Erwartung einer weiteren fiskalischen Expansion zu einem Zeitpunkt, an dem japanische Renditen bereits auf Mehrjahreshochpunkten notieren.
Die Wall Street schloss am Freitag fest. Die US-Arbeitsmarktdaten lieferten ein gemischtes Signal: Ein schwächerer Stellenaufbau stand einer niedrigeren Arbeitslosenquote gegenüber, was die mittelfristigen Zinssenkungshoffnungen stabilisierte. Intel verzeichnete einen Kurssprung von fast 11 Prozent, nachdem Präsident Trump die staatliche Beteiligung am Konzern als hochprofitabel bezeichnete. Trotz positiver Einzelmeldungen dämpfte der Konflikt zwischen der Regierung und der Federal Reserve die Stimmung im nachbörslichen Handel deutlich.
Das juristische Vorgehen gegen Jerome Powell verschiebt den Fokus an den Devisenmärkten von Konjunkturdaten hin zu institutionellen Risiken. Ein Risikoaufschlag für die Stabilität der US-Institutionen belastet den Dollar und lenkt Kapital in den Schweizer Franken sowie den Yen. Die Unsicherheit über den künftigen Zinspfad nimmt zu, da die politische Einflussnahme auf die Fed als Bedrohung für die Preisstabilität wahrgenommen wird. Die globalen Renditen setzen ihren Aufwärtstrend fort, da Marktteilnehmer vor dem Hintergrund der anstehenden Inflationsdaten eine Pause im Lockerungszyklus der Fed einpreisen. In Japan führen die fiskalischen Expansionspläne der Regierung dazu, dass die Renditen am langen Ende der Kurve stabil auf hohem Niveau bleiben. Die Korrelation zwischen US-Treasuries und japanischen Staatsanleihen bleibt hoch, wobei politische Unsicherheiten in beiden Regionen die Volatilität am Anleihemarkt erhöhen.
Gold hat einen Rekordstand erreicht. Wir befinden uns in der Rebalancing-Periode wichtiger Rohstoff-Indizes, in denen die Gewichtung von Gold gerade deutlich gesenkt wird. Allerdings waren die Daten dazu bekannt und der Markt dürfte schon schon darauf vorbereitet gewesen sein. Dennoch stimmt die Stärke in diesem Umfeld positiv.
Im Iran gefährden Proteste mit über 500 Todesopfern die Ölexporte des viertgrößten OPEC-Produzenten. Etwa 1,9 Millionen Barrel pro Tag stehen zur Disposition, was den Ölpreis leicht stützt. Unterdessen zeigt sich Donald Trump beleidigt und droht, Exxon vom Wiederaufbau des venezuelanischen Ölsektors auszuschließen, nachdem der Exxon-Chef das offensichtliche ausgesprochen hat: Das Land sei uninvestierbar.
Bei den Industriemetallen legt Kupfer zu, da potenzielle US-Einfuhrzölle das Angebot verknappen und Bestände außerhalb der USA reduzieren.
Der apano APX verharrt bei zuversichtlichen 29 Punkten.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TQHv5F
Asien tendiert freundlich. Der südkoreanische Kospi nähert sich einem Rekordhoch, angetrieben durch die Nachfrage im Chipsektor. Starke Umsatzzahlen der taiwanesischen TSMC bestätigen die intakte KI-Fantasie und stützen regionale Halbleiterwerte. In Japan verdichten sich Spekulationen über eine vorgezogene Neuwahl im Unterhaus. Dies festigt die Erwartung einer weiteren fiskalischen Expansion zu einem Zeitpunkt, an dem japanische Renditen bereits auf Mehrjahreshochpunkten notieren.
Die Wall Street schloss am Freitag fest. Die US-Arbeitsmarktdaten lieferten ein gemischtes Signal: Ein schwächerer Stellenaufbau stand einer niedrigeren Arbeitslosenquote gegenüber, was die mittelfristigen Zinssenkungshoffnungen stabilisierte. Intel verzeichnete einen Kurssprung von fast 11 Prozent, nachdem Präsident Trump die staatliche Beteiligung am Konzern als hochprofitabel bezeichnete. Trotz positiver Einzelmeldungen dämpfte der Konflikt zwischen der Regierung und der Federal Reserve die Stimmung im nachbörslichen Handel deutlich.
Das juristische Vorgehen gegen Jerome Powell verschiebt den Fokus an den Devisenmärkten von Konjunkturdaten hin zu institutionellen Risiken. Ein Risikoaufschlag für die Stabilität der US-Institutionen belastet den Dollar und lenkt Kapital in den Schweizer Franken sowie den Yen. Die Unsicherheit über den künftigen Zinspfad nimmt zu, da die politische Einflussnahme auf die Fed als Bedrohung für die Preisstabilität wahrgenommen wird. Die globalen Renditen setzen ihren Aufwärtstrend fort, da Marktteilnehmer vor dem Hintergrund der anstehenden Inflationsdaten eine Pause im Lockerungszyklus der Fed einpreisen. In Japan führen die fiskalischen Expansionspläne der Regierung dazu, dass die Renditen am langen Ende der Kurve stabil auf hohem Niveau bleiben. Die Korrelation zwischen US-Treasuries und japanischen Staatsanleihen bleibt hoch, wobei politische Unsicherheiten in beiden Regionen die Volatilität am Anleihemarkt erhöhen.
Gold hat einen Rekordstand erreicht. Wir befinden uns in der Rebalancing-Periode wichtiger Rohstoff-Indizes, in denen die Gewichtung von Gold gerade deutlich gesenkt wird. Allerdings waren die Daten dazu bekannt und der Markt dürfte schon schon darauf vorbereitet gewesen sein. Dennoch stimmt die Stärke in diesem Umfeld positiv.
Im Iran gefährden Proteste mit über 500 Todesopfern die Ölexporte des viertgrößten OPEC-Produzenten. Etwa 1,9 Millionen Barrel pro Tag stehen zur Disposition, was den Ölpreis leicht stützt. Unterdessen zeigt sich Donald Trump beleidigt und droht, Exxon vom Wiederaufbau des venezuelanischen Ölsektors auszuschließen, nachdem der Exxon-Chef das offensichtliche ausgesprochen hat: Das Land sei uninvestierbar.
Bei den Industriemetallen legt Kupfer zu, da potenzielle US-Einfuhrzölle das Angebot verknappen und Bestände außerhalb der USA reduzieren.
Der apano APX verharrt bei zuversichtlichen 29 Punkten.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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