apano-Stimmungsindex
Uneinheitlich, aber mit positiven Vorzeichen im Technologiesektor, starten die europäischen Börsen in den heutigen Handelstag. Maßgebliche Unterstützung kommt vom herausragenden Ergebnisbericht des Chipausrüsters ASML. Diese Dynamik im Technologiesektor überlagert zunächst die Sorgen um die Währungsseite. Der Euro reagierte mit deutlichen Aufschlägen auf die jüngste Schwäche des US-Dollars, was für die exportorientierte Wirtschaft der Eurozone potenziell belastend wirkt. Ein zu starker Euro könnte die Inflation schneller als gewünscht drücken könnte. Diesen Punkt unterstrich EZB-Ratsmitglied Kocher am Morgen mit der Warnung, dass weitere Zinssenkungen in Erwägung gezogen werden müssten, sollte der Euro weiter aufwerten. Die Gemeinschaftswährung gab daraufhin leicht nach. Frankreichs Staatsanleihen legen zu, nachdem die dortige Regierung ein weiteres Misstrauensvotum überstanden hat. Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich zudem auf den Zinsentscheid der US-Notenbank am Abend. Die Fed wird wahrscheinlich ihre Serie von Zinssenkungen unterbrechen und die Zinsen erstmals seit September stabil halten. Da die Amtszeit von Jerome Powell bald endet, könnte seine Rhetorik weniger politisch zurückhaltend ausfallen als gewohnt. Für eine Wiederaufnahme der Zinssenkungen vor Jahresmitte bedürfte es unserer Einschätzung nach einer spürbaren Eintrübung am US-Arbeitsmarkt, da die Inflation selbst stagniert.
In Asien dominierten grüne Vorzeichen. Besonders technologieaffine Börsen profitierten von einer Flut positiver Nachrichten rund um den Sektor. Berichte, wonach SoftBank bis zu 30 Milliarden US-Dollar zusätzlich in OpenAI investieren könnte, stützten die Stimmung nachhaltig. In Südkorea kletterte der Kospi auf einen neuen Rekordstand, angeführt von SK Hynix. Der Speicherchip-Hersteller legte kräftig zu, beflügelt einer Kooperation mit Microsoft. Auch der Rüstungssektor blieb gefragt, Hanwha Aerospace gewann über fünf Prozent. In Hongkong gelang dem Hang-Seng-Index der Ausbruch aus seiner mehrmonatigen Seitwärtsbewegung. Hier wirkten Berichte über mögliche Steuererleichterungen in China zur Wachstumsförderung stützend. Die japanischen Märkte profitierten zudem von einer reibungslosen Auktion 40-jähriger Staatsanleihen.
In den USA erreichte der S&P 500 einen neuen Rekord. Politische Störfeuer, wie die erneuten Zolldrohungen gegen Kanada und Südkorea sowie die Gefahr eines teilweisen Regierungsstillstands ab Freitag, wurden weitgehend ignoriert. Das Prinzip „Sell America“ spielte lediglich am Devisenmarkt eine Rolle. Titel mit Bezug zu künstlicher Intelligenz blieben gefragt. Das Verbrauchervertrauen trübte sich im Januar überraschend ein, was unsere These stützt, dass die US-Wirtschaft trotz der Börsenrekorde vor Herausforderungen steht.
Am Devisenmarkt erlebte der Bloomberg Dollar Spot Index den stärksten Tagesverlust seit April 2025. Auslöser war die gelassene Reaktion von US-Präsident Trump auf die jüngste Abwertung des Greenback: Er sei über den Rückgang nicht besorgt, da dies das Geschäft belebe. An den Anleihemärkten sorgt Rick Rieder für Bewegung. Der BlackRock-Manager gewinnt als potenzieller Nachfolger von Jerome Powell an Momentum. Sein marktnaher Ansatz und die Befürwortung aggressiverer Zinssenkungen treiben die Kurse. Die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries sank um einen Basispunkt auf 4,23 Prozent. Sollte der Anstieg der japanischen Renditen jedoch auf die USA überschwappen, könnten die Zinsen wieder steigen. Wir behalten die Marke von 4,5 Prozent bei den 10-jährigen US-Anleihen als kritische Schwelle für den Aktienmarkt im Auge.
Gold setzte seine Rally fort und markierte einen weiteren Rekordstand. Edelmetalle profitieren massiv von der Dollar-Schwäche, die in Dollar notierte Rohstoffe für internationale Investoren verbilligt. Geopolitische Spannungen stützen die Notierungen bei Öl.
Der APX steigt um zwei auf weiterhin optimistische 32 Punkte.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TQc7Fw
In Asien dominierten grüne Vorzeichen. Besonders technologieaffine Börsen profitierten von einer Flut positiver Nachrichten rund um den Sektor. Berichte, wonach SoftBank bis zu 30 Milliarden US-Dollar zusätzlich in OpenAI investieren könnte, stützten die Stimmung nachhaltig. In Südkorea kletterte der Kospi auf einen neuen Rekordstand, angeführt von SK Hynix. Der Speicherchip-Hersteller legte kräftig zu, beflügelt einer Kooperation mit Microsoft. Auch der Rüstungssektor blieb gefragt, Hanwha Aerospace gewann über fünf Prozent. In Hongkong gelang dem Hang-Seng-Index der Ausbruch aus seiner mehrmonatigen Seitwärtsbewegung. Hier wirkten Berichte über mögliche Steuererleichterungen in China zur Wachstumsförderung stützend. Die japanischen Märkte profitierten zudem von einer reibungslosen Auktion 40-jähriger Staatsanleihen.
In den USA erreichte der S&P 500 einen neuen Rekord. Politische Störfeuer, wie die erneuten Zolldrohungen gegen Kanada und Südkorea sowie die Gefahr eines teilweisen Regierungsstillstands ab Freitag, wurden weitgehend ignoriert. Das Prinzip „Sell America“ spielte lediglich am Devisenmarkt eine Rolle. Titel mit Bezug zu künstlicher Intelligenz blieben gefragt. Das Verbrauchervertrauen trübte sich im Januar überraschend ein, was unsere These stützt, dass die US-Wirtschaft trotz der Börsenrekorde vor Herausforderungen steht.
Am Devisenmarkt erlebte der Bloomberg Dollar Spot Index den stärksten Tagesverlust seit April 2025. Auslöser war die gelassene Reaktion von US-Präsident Trump auf die jüngste Abwertung des Greenback: Er sei über den Rückgang nicht besorgt, da dies das Geschäft belebe. An den Anleihemärkten sorgt Rick Rieder für Bewegung. Der BlackRock-Manager gewinnt als potenzieller Nachfolger von Jerome Powell an Momentum. Sein marktnaher Ansatz und die Befürwortung aggressiverer Zinssenkungen treiben die Kurse. Die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries sank um einen Basispunkt auf 4,23 Prozent. Sollte der Anstieg der japanischen Renditen jedoch auf die USA überschwappen, könnten die Zinsen wieder steigen. Wir behalten die Marke von 4,5 Prozent bei den 10-jährigen US-Anleihen als kritische Schwelle für den Aktienmarkt im Auge.
Gold setzte seine Rally fort und markierte einen weiteren Rekordstand. Edelmetalle profitieren massiv von der Dollar-Schwäche, die in Dollar notierte Rohstoffe für internationale Investoren verbilligt. Geopolitische Spannungen stützen die Notierungen bei Öl.
Der APX steigt um zwei auf weiterhin optimistische 32 Punkte.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TQc7Fw