apano-Stimmungsindex
Europa präsentieren sich am Mittwochmorgen uneinheitlich, während asiatische Aktienmärkte getragen von neuen Rekordständen positive Vorgaben liefern, obwohl das Tokio als Zugpferd der vergangenen beiden Tage heute feiertagsbedingt geschlossen ist. Die Marktteilnehmer richten den Blick auf den am Nachmittag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht. Wir registrieren eine zunehmende Konzentration am Optionsmarkt auf ein Szenario, das zwei bis drei Zinssenkungen der Fed für das laufende Jahr vorsieht. Dem stehen Aussagen der Dallas-Fed-Präsidentin Lorie Logan entgegen, die den aktuellen Zinssatz angesichts persistenter Inflationsrisiken und eines sich nur allmählich abkühlenden Arbeitsmarktes als gut positioniert betrachtet. Ihre Zurückhaltung bezüglich baldiger Zinssenkungen dämpft die Euphorie an den europäischen Börsen etwas, da das Risiko einer längerfristig restriktiven Geldpolitik bestehen bleibt. Parallel dazu setzt sich an den Märkten ein neuer Trend durch: Ein rücksichtsloses Aussortieren jener Unternehmen, die im Fadenkreuz disruptiver Künstlicher Intelligenz stehen. Nachdem in den vergangenen Tagen Software-Aktien unter Druck gerieten, erreicht diese Welle nun die Vermögensverwalter. Trotz der Nervosität im Technologiesektor und dem Rückgang des US-Dollars markieren asiatische Indizes neue Rekordmarken, was das globale Bild einer zweigeteilten Marktdynamik zwischen KI-Angst und robustem Wachstum zeichnet.
In Asien markieren die Aktienmärkte neue Rekordstände. An den chinesischen Börsen wurden schwächer als erwartet ausgefallene Inflationsdaten nicht als Belastung, sondern als Argument für weitere geldpolitische Stimuli der Notenbank interpretiert. Die Abschwächung der Teuerung zum Jahresbeginn deutet zwar auf eine fragile Binnennachfrage hin, lässt der People’s Bank of China jedoch den notwendigen Spielraum für eine expansive Ausrichtung. In Seoul sorgt ein optimistischer Ausblick des staatlichen Thinktanks für Kauflaune, nachdem die Prognosen für das Wachstum nach oben korrigiert wurden. Am stärksten präsentiert sich jedoch der australische Markt. In Sydney treibt die Commonwealth Bank of Australia mit einem Rekordergebnis den Sektor an. Auch im Energiesektor und bei Baustoffherstellern sorgen robuste Quartalszahlen für zweistellige Kurssprünge.
Schwache US-Einzelhandelsumsätze, die eine Stagnation des Konsums im Dezember bremsten den Kursanstieg, nachdem der Dow Jones im frühen Handel kurzzeitig ein Rekordhoch markiert hatte. Enttäuschende Daten von Schwergewichten wie Walmart und Coca-Cola drückten auf die Stimmung. Wir identifizieren eine wachsende Fragilität im Technologiesektor, die nun auf die Finanzbranche überspringt. Die Ankündigung eines neuen KI-Tools durch das Fintech-Unternehmen Altruist, welches Prozesse in der Vermögensverwaltung automatisiert, löste Schockwellen aus. Raymond James Financial und Charles Schwab verzeichneten drastische Rückgänge.
Am Devisenmarkt gibt der US-Dollar vor den anstehenden Arbeitsmarktdaten leicht nach. Wir gehen davon aus, dass sich der Trend unterhalb des Konsenses liegender Beschäftigungszahlen fortsetzt, was den Druck auf den Greenback aufrechterhält. Der japanische Yen zeigt unterdessen Anzeichen einer taktischen Erholung, getrieben durch Short-Eindeckungen. Trotz des Wahlsiegs von Sanae Takaichi sinken die Renditen am langen Ende des japanischen Rentenmarktes, was darauf hindeutet, dass die Sorge vor einer uferlosen Fiskalpolitik übertrieben war. Anleiheinvestoren in Europa sollten eine fortgesetzte Lockerung der Geldpolitik nicht als garantiert ansehen, da unerwartete Inflationsdaten die Pläne der Notenbanken jederzeit durchkreuzen können. So sorgte die überraschend hohe Kerninflation in Norwegen für den stärksten Renditeanstieg seit sieben Jahren.
Gold profitiert von den Aussichten auf künftige Zinssenkungen und klettert weiter nach oben.
Eine freundliche Stimmung am Anleihenmarkt lässt den APX um zehn auf weiter optimistische 40 Punkte springen.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TQtnBP
In Asien markieren die Aktienmärkte neue Rekordstände. An den chinesischen Börsen wurden schwächer als erwartet ausgefallene Inflationsdaten nicht als Belastung, sondern als Argument für weitere geldpolitische Stimuli der Notenbank interpretiert. Die Abschwächung der Teuerung zum Jahresbeginn deutet zwar auf eine fragile Binnennachfrage hin, lässt der People’s Bank of China jedoch den notwendigen Spielraum für eine expansive Ausrichtung. In Seoul sorgt ein optimistischer Ausblick des staatlichen Thinktanks für Kauflaune, nachdem die Prognosen für das Wachstum nach oben korrigiert wurden. Am stärksten präsentiert sich jedoch der australische Markt. In Sydney treibt die Commonwealth Bank of Australia mit einem Rekordergebnis den Sektor an. Auch im Energiesektor und bei Baustoffherstellern sorgen robuste Quartalszahlen für zweistellige Kurssprünge.
Schwache US-Einzelhandelsumsätze, die eine Stagnation des Konsums im Dezember bremsten den Kursanstieg, nachdem der Dow Jones im frühen Handel kurzzeitig ein Rekordhoch markiert hatte. Enttäuschende Daten von Schwergewichten wie Walmart und Coca-Cola drückten auf die Stimmung. Wir identifizieren eine wachsende Fragilität im Technologiesektor, die nun auf die Finanzbranche überspringt. Die Ankündigung eines neuen KI-Tools durch das Fintech-Unternehmen Altruist, welches Prozesse in der Vermögensverwaltung automatisiert, löste Schockwellen aus. Raymond James Financial und Charles Schwab verzeichneten drastische Rückgänge.
Am Devisenmarkt gibt der US-Dollar vor den anstehenden Arbeitsmarktdaten leicht nach. Wir gehen davon aus, dass sich der Trend unterhalb des Konsenses liegender Beschäftigungszahlen fortsetzt, was den Druck auf den Greenback aufrechterhält. Der japanische Yen zeigt unterdessen Anzeichen einer taktischen Erholung, getrieben durch Short-Eindeckungen. Trotz des Wahlsiegs von Sanae Takaichi sinken die Renditen am langen Ende des japanischen Rentenmarktes, was darauf hindeutet, dass die Sorge vor einer uferlosen Fiskalpolitik übertrieben war. Anleiheinvestoren in Europa sollten eine fortgesetzte Lockerung der Geldpolitik nicht als garantiert ansehen, da unerwartete Inflationsdaten die Pläne der Notenbanken jederzeit durchkreuzen können. So sorgte die überraschend hohe Kerninflation in Norwegen für den stärksten Renditeanstieg seit sieben Jahren.
Gold profitiert von den Aussichten auf künftige Zinssenkungen und klettert weiter nach oben.
Eine freundliche Stimmung am Anleihenmarkt lässt den APX um zehn auf weiter optimistische 40 Punkte springen.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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