apano-Stimmungsindex
Europäische Aktienmärkte lassen die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran vorerst an sich abtropfen. Die Risiken im Nahen Osten schlagen sich primär in steigenden Rohölpreisen nieder, lösen jedoch keine flächendeckende Flucht aus Aktien aus. Es herrscht die Erwartung vor, dass die Trump-Administration erneut den Ansatz „Eskalation zur Deeskalation“ verfolgt, wie er bereits im Vormonat zu beobachten war. Die Sektor-Rotation in den USA wirkt überdehnt, da die aggressive Neubewertung der vergangenen Monate auf die Realität der Unternehmensgewinne trifft. Der Wechsel in Industrien, die sowohl als zyklisch als auch defensiv gelten, erscheint widersprüchlich: Einerseits wird auf eine Wachstumsbeschleunigung gewettet, andererseits profitieren diese Branchen von einer wirtschaftlichen Abkühlung. Technologiewerte im S&P 500 sind preislich mittlerweile auf dem Niveau von Basiskonsumgütern angekommen, womit das Pendel der Bewertung zu weit ausgeschlagen ist. Investoren konzentrieren sich heute verstärkt auf die anstehenden Wirtschaftsdaten und branchenspezifische Verschiebungen an der Wall Street, die derzeit eine stärkere Wirkung entfalten als die politische Unsicherheit. In Schanghai ruht der Handel heute und am kommenden Montag wegen des chinesischen Neujahrsfests. Am Montag bleiben zudem die Börsen in Japan wegen des Geburtstags des Kaisers geschlossen.
In Asien dominieren negative Vorzeichen, da die Ungewissheit über einen möglichen US-Angriff auf den Iran zur Vorsicht mahnte. Während der südkoreanische Markt seinen Rekordstand ausbaut, verlieren Technologiewerte in Hongkong nach der Feiertagspause deutlich an Boden. Hier drückt die Sorge um die disruptive Kraft künstlicher Intelligenz auf die Kurse. In Tokio trennen sich Marktteilnehmer verstärkt von Chip-, Automobil- und Finanzwerten. Kontrastreich dazu ist die Lage in Seoul: Rüstungswerte wie Hanwha Systems springen nach oben. Der Chiphersteller SK Hynix verteuert sich deutlich.
Die US-Börsen verzeichneten gestern moderate Verluste. Neben den geopolitischen Spannungen hielt die bevorstehende Veröffentlichung des PCE-Index – das bevorzugte Inflationsmaß der US-Notenbank – Anleger zur Zurückhaltung an. Die konjunkturellen Rahmenbedingungen präsentieren sich jedoch weiterhin robust. Besser als erwartet ausgefallene Daten stützen die Zuversicht in die US-Wirtschaftskraft. Besonders der Landmaschinenhersteller Deere glänzte mit einem Kursplus von zehn Prozent nach einem starken Geschäftsbericht und einer angehobenen Gewinnprognose. Die Ankündigung von Donald Trump, innerhalb der nächsten zehn Tage über militärische Schritte zu entscheiden, falls der Iran kein Abkommen unterzeichnet, blieb ein Belastungsfaktor.
Der US-Dollar präsentiert sich zum Ende der Woche als stärkste Währung und notiert gegenüber allen G10-Partnern im Plus. Die Kombination aus militärischen Drohgebärden, überraschend starken US-Wirtschaftsdaten und konjunkturellen Zweifeln an der Eurozone treiben. Bemerkenswert ist der Schwenk bei den Notenbankern: Fed-Gouverneur Stephen Miran, bislang ein bekannter Verfechter lockerer Geldpolitik, sieht nun einen weniger akkommodierenden Pfad für die Zinsen. US-Staatsanleihen zeigen sich kaum verändert.
Rohöl markiert den höchsten Stand seit August, nachdem Donald Trump dem Iran ein Ultimatum von maximal 15 Tagen für ein neues Atomabkommen gestellt hat. Die Drohung eines begrenzten Erstschlags zur Erzwingung von Verhandlungen treibt die Brent-Notierungen über die Marke von 72 US-Dollar pro Barrel. Ein überraschend massiver Rückgang der US-Rohölvorräte um 9 Millionen Barrel befeuert den ohnehin erhitzten Markt zusätzlich. Öl-Leerverkäufe sind an den Futures-Märkten nahe eines Achtjahreshochs, wodurch Eindeckungskäufe wie eine Sprungfeder auf die Preise im Falle einer Eskalation im Nahen Osten wirken könnten. Gold handelt wieder oberhalb von 5.000 US-Dollar.
Der APX rutscht um vier auf zuversichtliche 27 Punkte.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TR3r44
In Asien dominieren negative Vorzeichen, da die Ungewissheit über einen möglichen US-Angriff auf den Iran zur Vorsicht mahnte. Während der südkoreanische Markt seinen Rekordstand ausbaut, verlieren Technologiewerte in Hongkong nach der Feiertagspause deutlich an Boden. Hier drückt die Sorge um die disruptive Kraft künstlicher Intelligenz auf die Kurse. In Tokio trennen sich Marktteilnehmer verstärkt von Chip-, Automobil- und Finanzwerten. Kontrastreich dazu ist die Lage in Seoul: Rüstungswerte wie Hanwha Systems springen nach oben. Der Chiphersteller SK Hynix verteuert sich deutlich.
Die US-Börsen verzeichneten gestern moderate Verluste. Neben den geopolitischen Spannungen hielt die bevorstehende Veröffentlichung des PCE-Index – das bevorzugte Inflationsmaß der US-Notenbank – Anleger zur Zurückhaltung an. Die konjunkturellen Rahmenbedingungen präsentieren sich jedoch weiterhin robust. Besser als erwartet ausgefallene Daten stützen die Zuversicht in die US-Wirtschaftskraft. Besonders der Landmaschinenhersteller Deere glänzte mit einem Kursplus von zehn Prozent nach einem starken Geschäftsbericht und einer angehobenen Gewinnprognose. Die Ankündigung von Donald Trump, innerhalb der nächsten zehn Tage über militärische Schritte zu entscheiden, falls der Iran kein Abkommen unterzeichnet, blieb ein Belastungsfaktor.
Der US-Dollar präsentiert sich zum Ende der Woche als stärkste Währung und notiert gegenüber allen G10-Partnern im Plus. Die Kombination aus militärischen Drohgebärden, überraschend starken US-Wirtschaftsdaten und konjunkturellen Zweifeln an der Eurozone treiben. Bemerkenswert ist der Schwenk bei den Notenbankern: Fed-Gouverneur Stephen Miran, bislang ein bekannter Verfechter lockerer Geldpolitik, sieht nun einen weniger akkommodierenden Pfad für die Zinsen. US-Staatsanleihen zeigen sich kaum verändert.
Rohöl markiert den höchsten Stand seit August, nachdem Donald Trump dem Iran ein Ultimatum von maximal 15 Tagen für ein neues Atomabkommen gestellt hat. Die Drohung eines begrenzten Erstschlags zur Erzwingung von Verhandlungen treibt die Brent-Notierungen über die Marke von 72 US-Dollar pro Barrel. Ein überraschend massiver Rückgang der US-Rohölvorräte um 9 Millionen Barrel befeuert den ohnehin erhitzten Markt zusätzlich. Öl-Leerverkäufe sind an den Futures-Märkten nahe eines Achtjahreshochs, wodurch Eindeckungskäufe wie eine Sprungfeder auf die Preise im Falle einer Eskalation im Nahen Osten wirken könnten. Gold handelt wieder oberhalb von 5.000 US-Dollar.
Der APX rutscht um vier auf zuversichtliche 27 Punkte.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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