apano-Stimmungsindex
Die europäischen Aktienmärkte starten mit Rückenwind in den Mittwochshandel. Die globale Marktstimmung hellt sich auf, gestützt durch eine Erholung im Technologiesektor und in Japan. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht heute die Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle der US-Notenbank Fed vom Januar. Diese werden detailliert aufzeigen, wie weit die Entscheidungsträger von einer erneuten Zinssenkung entfernt sind. Die Hürde für weitere Lockerungen liegt hoch, da die Inflation weiterhin über dem Zielwert von zwei Prozent verharrt. Fed-Gouverneur Michael Barr unterstreicht die Notwendigkeit nachhaltiger Belege für einen Rückgang der Güterpreisinflation, bevor zusätzliche Zinsschritte in Erwägung gezogen werden. Barr verweist zudem auf ein fragiles Gleichgewicht am Arbeitsmarkt, der anfällig für negative Schocks bleibt. Parallel dazu gibt es Schlagzeilen über die EZB-Führung. Christine Lagarde wird voraussichtlich vor Ablauf ihrer achtjährigen Amtszeit im Oktober 2027 zurücktreten, um eine Überschneidung mit den französischen Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr zu vermeiden. Ein EZB-Sprecher betonte, eine definitive Entscheidung über das Ende ihrer Amtszeit stehe jedoch noch aus.
In Asien und Australien setzen sich zur Wochenmitte positive Tendenzen durch, obwohl der Handel in Festlandchina, Hongkong und Seoul feiertagsbedingt weiterhin ruht. In Tokio hellt sich die Stimmung dank robuster Handelsdaten für Januar auf: Japanische Exporte stiegen kräftiger als erwartet. Ein wesentlicher Treiber ist die nachlassende Furcht vor den disruptiven Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf etablierte Geschäftsmodelle, was Technologieaktien neuen Auftrieb gibt. Japanische Versicherer profitierten von geänderten Abschreibungsregeln auf Staatsanleihen. Zudem konkretisiert Japan sein massives Engagement im US-Energiemarkt. Im Rahmen des Handelsabkommens mit Donald Trump fließen 36 Milliarden US-Dollar in amerikanische Öl-, Gas- und Rohstoffprojekte, darunter eine Erdgasanlage in Ohio, die als weltweit größte ihrer Art geplant ist. Die australische Börse schloss fester, erneut getragen von Ergebnissen im Bankensektor, diesmal der National Australia Bank.
Wall Street zeigte sich behauptet. Mangels makroökonomischer Impulse konzentrierten sich Anleger wieder auf Spekulationen über die Folgen von KI-Anwendungen. Diesmal rotierten sie aus defensiven Sektoren wie Kosum oder Pharma zurück in Tech. Ein fast gewohntes Hin-und-Her im Halbleitersektor: AMD und Intel verloren, Nvidia und Broadcom fingen sich nach anfänglichen Verlusten.
Am Devisenmarkt verbucht der Dollar-Index einen knappen Zuwachs. Das britische Pfund zeigt sich vor den anstehenden Inflationsdaten aus Großbritannien schwach, nachdem enttäuschende Arbeitsmarktdaten die Wachstumssorgen verstärkt haben. Der Euro notiert leicht schwächer. Am Rentenmarkt steigen die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen leicht auf 4,07 Prozent. Zuvor hatten die Renditen im laufenden Jahr Rekordtiefs erreicht, da die erratischen Schwankungen der Wachstumsnarrative im Bereich KI Anleger dazu möglicherweise veranlassten, in die als sicher geltenden Staatsanleihen umzuschichten.
Silber hat wieder die Marke von 75 US-Dollar pro Unze überschritten. Die geringere Liquidität durch die asiatischen Feiertage verstärkt die kurzfristigen Preisschwankungen. Lithium wird nach einer schmerzhaften Korrekturphase wieder optimistischer eingeschätzt. Aktuell notiert Lithium bei 20.000 US-Dollar pro Tonne, weit entfernt von den unter 9.000 US-Dollar der vergangenen sechs Monate. Steigende Nachfrage für die großflächige Netzspeicherung gleicht die Abkühlung im Elektroautosektor mehr als. Am Ölmarkt stützen die geopolitischen Risiken im Nahen Osten. US-Vize-Präsident JD Vance wies darauf hin, dass der Iran Kernforderungen der USA in den Verhandlungen nicht erfüllt habe.
Der APX stagniert bei zuversichtlichen 26 Punkte.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TR1d8Y
In Asien und Australien setzen sich zur Wochenmitte positive Tendenzen durch, obwohl der Handel in Festlandchina, Hongkong und Seoul feiertagsbedingt weiterhin ruht. In Tokio hellt sich die Stimmung dank robuster Handelsdaten für Januar auf: Japanische Exporte stiegen kräftiger als erwartet. Ein wesentlicher Treiber ist die nachlassende Furcht vor den disruptiven Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf etablierte Geschäftsmodelle, was Technologieaktien neuen Auftrieb gibt. Japanische Versicherer profitierten von geänderten Abschreibungsregeln auf Staatsanleihen. Zudem konkretisiert Japan sein massives Engagement im US-Energiemarkt. Im Rahmen des Handelsabkommens mit Donald Trump fließen 36 Milliarden US-Dollar in amerikanische Öl-, Gas- und Rohstoffprojekte, darunter eine Erdgasanlage in Ohio, die als weltweit größte ihrer Art geplant ist. Die australische Börse schloss fester, erneut getragen von Ergebnissen im Bankensektor, diesmal der National Australia Bank.
Wall Street zeigte sich behauptet. Mangels makroökonomischer Impulse konzentrierten sich Anleger wieder auf Spekulationen über die Folgen von KI-Anwendungen. Diesmal rotierten sie aus defensiven Sektoren wie Kosum oder Pharma zurück in Tech. Ein fast gewohntes Hin-und-Her im Halbleitersektor: AMD und Intel verloren, Nvidia und Broadcom fingen sich nach anfänglichen Verlusten.
Am Devisenmarkt verbucht der Dollar-Index einen knappen Zuwachs. Das britische Pfund zeigt sich vor den anstehenden Inflationsdaten aus Großbritannien schwach, nachdem enttäuschende Arbeitsmarktdaten die Wachstumssorgen verstärkt haben. Der Euro notiert leicht schwächer. Am Rentenmarkt steigen die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen leicht auf 4,07 Prozent. Zuvor hatten die Renditen im laufenden Jahr Rekordtiefs erreicht, da die erratischen Schwankungen der Wachstumsnarrative im Bereich KI Anleger dazu möglicherweise veranlassten, in die als sicher geltenden Staatsanleihen umzuschichten.
Silber hat wieder die Marke von 75 US-Dollar pro Unze überschritten. Die geringere Liquidität durch die asiatischen Feiertage verstärkt die kurzfristigen Preisschwankungen. Lithium wird nach einer schmerzhaften Korrekturphase wieder optimistischer eingeschätzt. Aktuell notiert Lithium bei 20.000 US-Dollar pro Tonne, weit entfernt von den unter 9.000 US-Dollar der vergangenen sechs Monate. Steigende Nachfrage für die großflächige Netzspeicherung gleicht die Abkühlung im Elektroautosektor mehr als. Am Ölmarkt stützen die geopolitischen Risiken im Nahen Osten. US-Vize-Präsident JD Vance wies darauf hin, dass der Iran Kernforderungen der USA in den Verhandlungen nicht erfüllt habe.
Der APX stagniert bei zuversichtlichen 26 Punkte.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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