apano-Stimmungsindex
Europas Aktienmärkte stemmen sich noch gegen die herben Verluste an der Wall Street und in Asien. Rettungsanker ist der geringere Anteil an Technologiewerten. Während der S&P 500 und die Nasdaq im bisherigen Jahresverlauf 2026 im Minus notieren, verbucht der Stoxx 600 ein Plus von vier Prozent. Diese Outperformance resultiert aus der Stärke der Rohstoff-, Telekommunikations- und Versorgertitel. Der Markt versucht sich derzeit an einem Ausleseprozess: Welche Branche wird durch Künstliche Intelligenz disruptiert? Dadurch gewann die Schwäche in den USA an Breite und sogar der gleichgewichtete S&P 500 verzeichnet Verluste von über einem Prozent, was auf ein Ende der einfachen Sektor-Rotation hindeutet. Anstatt Kapital lediglich innerhalb der USA umzuschichten, setzt ein breiteres De-Risking ein – das Thema „Hedge America“ gewinnt an Bedeutung. Positive Signale kommen derweil von der Handelspolitik: Die Trump-Regierung plant offenbar eine Reduzierung der Zölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte, was den globalen Handelsdruck etwas mindern dürfte. In den festgefahrenen Gesprächen mit dem Iran deutete der US-Präsident zudem an, dass sich Verhandlungen über einen Monat hinziehen könnten, was die unmittelbare Eskalationsgefahr dämpft.
In Asien präsentiert sich ein geteiltes Bild. Während der MSCI Asia Pacific Index nachgibt und damit den Abwärtstrend der Wall Street nachvollzieht, setzt Seoul die Rekordjagd fort, getrieben von den Halbleiterschwergewichten Samsung Electronics und SK Hynix. Beide Titel profitieren von massiv steigenden Preisen für Speicherchips. In anderen Teilen Asiens dominieren hingegen Sorgen über die KI-bedingte Störung von Geschäftsmodellen im Finanzsektor, was vor allem die Stimmung in Tokio und Hongkong drückt.
An der Wall Street weitete sich die Verkaufswelle gestern aus und erfasste die gesamte Marktbreite. Im Zentrum des Sturms standen Immobilienmakler und Gewerbeimmobilienunternehmen. Führende Firmen wie CBRE und Jones Lang LaSalle verzeichneten zweistellige Kursverluste. Anleger fürchten, dass KI die arbeitsintensiven und hochpreisigen Dienstleistungen in der Vermittlung und Verwaltung obsolet machen könnte. Diese Bewegung folgt auf ähnliche Verwerfungen bei Versicherern und Betreibern wissenschaftlicher Publikationen. Es ist eine Flucht aus Branchen mit hohem Rationalisierungspotenzial, wobei der Markt oft nach dem Prinzip „erst schießen, dann fragen“ agiert und die Komplexität der Geschäftsmodelle unterschätzt. Dennoch zwingt der technologische Wandel diese Unternehmen zu einer schmerzhaften Anpassung. Cisco belastete mit einem Einbruch den Tech-Sektor, da der Netzwerkausrüster vor anhaltendem Druck auf die Gewinnmargen warnte. Auch Apple büßte fünf Prozent ein, belastet durch regulatorische Warnungen bezüglich des Nachrichtenprodukts und Berichte über Verzögerungen beim Upgrade des virtuellen Assistenten Siri.
Der US-Dollar baut seine Gewinne gegenüber asiatischen Währungen aus. Das Britische Pfund bleibt hingegen träge, belastet durch die anhaltende politische Unsicherheit um Premierminister Keir Starmer und die knappe Entscheidung der Bank of England gegen eine Zinssenkung. Bei den US-Staatsanleihen steigen die Renditen der 10-jährigen Papiere leicht auf 4,11 Prozent, während Investoren gespannt auf die anstehenden Verbraucherpreisdaten warten. Sollte sich die Inflation als hartnäckig erweisen, dürfte eine Zinswende in die Ferne rücken.
Gold erholt sich technisch von dem herben Rückschlag am Donnerstag, bleibt jedoch unter Druck. Ein festerer Dollar wirkt als Bremsklotz für eine nachhaltige Erholung des Edelmetalls. Der Ölpreis konsolidiert sich auf niedrigem Niveau. Während die Spannungen im Nahen Osten weiterhin eine gewisse Risikoprämie rechtfertigen, verschlechterten sich die Konsumprognosen für das Jahr 2026, was die Preise deckelt.
Steigende Volatilität und sinkende Aktienkurse lassen den APX um zehn auf immer noch optimistische 29 Punkte sinken.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TQx4FT
In Asien präsentiert sich ein geteiltes Bild. Während der MSCI Asia Pacific Index nachgibt und damit den Abwärtstrend der Wall Street nachvollzieht, setzt Seoul die Rekordjagd fort, getrieben von den Halbleiterschwergewichten Samsung Electronics und SK Hynix. Beide Titel profitieren von massiv steigenden Preisen für Speicherchips. In anderen Teilen Asiens dominieren hingegen Sorgen über die KI-bedingte Störung von Geschäftsmodellen im Finanzsektor, was vor allem die Stimmung in Tokio und Hongkong drückt.
An der Wall Street weitete sich die Verkaufswelle gestern aus und erfasste die gesamte Marktbreite. Im Zentrum des Sturms standen Immobilienmakler und Gewerbeimmobilienunternehmen. Führende Firmen wie CBRE und Jones Lang LaSalle verzeichneten zweistellige Kursverluste. Anleger fürchten, dass KI die arbeitsintensiven und hochpreisigen Dienstleistungen in der Vermittlung und Verwaltung obsolet machen könnte. Diese Bewegung folgt auf ähnliche Verwerfungen bei Versicherern und Betreibern wissenschaftlicher Publikationen. Es ist eine Flucht aus Branchen mit hohem Rationalisierungspotenzial, wobei der Markt oft nach dem Prinzip „erst schießen, dann fragen“ agiert und die Komplexität der Geschäftsmodelle unterschätzt. Dennoch zwingt der technologische Wandel diese Unternehmen zu einer schmerzhaften Anpassung. Cisco belastete mit einem Einbruch den Tech-Sektor, da der Netzwerkausrüster vor anhaltendem Druck auf die Gewinnmargen warnte. Auch Apple büßte fünf Prozent ein, belastet durch regulatorische Warnungen bezüglich des Nachrichtenprodukts und Berichte über Verzögerungen beim Upgrade des virtuellen Assistenten Siri.
Der US-Dollar baut seine Gewinne gegenüber asiatischen Währungen aus. Das Britische Pfund bleibt hingegen träge, belastet durch die anhaltende politische Unsicherheit um Premierminister Keir Starmer und die knappe Entscheidung der Bank of England gegen eine Zinssenkung. Bei den US-Staatsanleihen steigen die Renditen der 10-jährigen Papiere leicht auf 4,11 Prozent, während Investoren gespannt auf die anstehenden Verbraucherpreisdaten warten. Sollte sich die Inflation als hartnäckig erweisen, dürfte eine Zinswende in die Ferne rücken.
Gold erholt sich technisch von dem herben Rückschlag am Donnerstag, bleibt jedoch unter Druck. Ein festerer Dollar wirkt als Bremsklotz für eine nachhaltige Erholung des Edelmetalls. Der Ölpreis konsolidiert sich auf niedrigem Niveau. Während die Spannungen im Nahen Osten weiterhin eine gewisse Risikoprämie rechtfertigen, verschlechterten sich die Konsumprognosen für das Jahr 2026, was die Preise deckelt.
Steigende Volatilität und sinkende Aktienkurse lassen den APX um zehn auf immer noch optimistische 29 Punkte sinken.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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