apano-Stimmungsindex
Die Börsen hoffen jetzt auf eine rasche Deeskalation im Iran-Konflikt. Auslöser waren gestern zum einen Aussagen von Donald Trump, wonach der US-Einsatz in zwei bis drei Wochen enden könne, zum anderen Signale des iranischen Präsidenten Massud Peseschkian, wonach Teheran grundsätzlich bereit sei, den Krieg zu beenden – wenn auch nur unter Sicherheitsgarantien und Entschädigungszahlungen. Diese Kombination hat gestern Abend an der Wall Street einen kräftigen Risk-on-Impuls ausgelöst. Bloomberg berichtete zudem, dass die Äußerung Peseschkians an die europäischen Gesprächskanäle gekoppelt war; der Markt hat das unmittelbar als möglichen politischen Ausweg interpretiert.
Entsprechend stark fiel die Marktreaktion aus: Der S&P 500 gewann am Dienstag 2,9 %, der Nasdaq 3,8 %, der Dow 2,5 %. In Asien sprang der Nikkei heute um gut 5 % an, noch stärker performte der südkoreanische KOSPI. Auch die chinesischen Aktienmärkte freundlich tendierten. Europas Börsen steigen aktuell um ca. 2%. Der Treiber dahinter ist klar: Die Börsen preisen zwar noch nicht Frieden ein, wohl aber die steigende Wahrscheinlichkeit eines politischen Ausstiegs auf beiden Seiten. Es muss aber bei aller Euphorie konstatiert werden, dass die Umsätze in Asien gering waren und die Kurse in Europa mittlerweile doch wieder deutlich unterhalb ihrer Eröffnungshochs liegen.
Parallel dazu kam es an den Energiemärkten zu einer deutlichen Entspannung. Brent fiel gestern von knapp 110 auf ca. 104 US-Dollar, heute früh rutschte der Preis zeitweise sogar unter die Marke von 100 US-Dollar, liegt aber aktuell wieder bei knapp 103. Die Beruhigung der Energiepreise hat die zuvor dominierende Angst vor einem neuen Inflationsschub etwas aus dem Markt genommen. Bei den US-Staatsanleihen sinken die Renditen erneut, heute Morgen werfen zweijährige US-Staatstitel etwa 3,76 % ab, mit 4,28 % notieren die zehnjährigen Treasuries drei Basispunkte niedriger. Neben der Entspannung bei Öl wirkt weiterhin nach, dass sich Jerome Powell skeptisch zum Sinn einer restriktiven Zinspolitik bei aufkommender Inflation aufgrund von Versorgungsschocks geäußert hat.
Für unseren Stimmungsindex heißt das: Die Stimmung hat sich durch den Kurssprung in den USA gestern Abend und die Anschlussgewinne heute in Asien und Europa deutlich aufgehellt. Dennoch sollte man die Bewegung nicht mit einer belastbaren politischen Lösung verwechseln. Der Markt glaubt im Moment, dass beide Seiten einen Ausweg suchen, weil eine weitere Eskalation niemandem nutzt. Aber die Glaubwürdigkeit dieser Signale muss sich erst noch beweisen – insbesondere bei der Frage, welche Sicherheitsgarantien Iran erhält und was aus dem Nuklearprogramm sowie dem angereicherten Uran wird.
Der nächste Prüfstein kommt heute Abend: Trump will die Nation um 21 Uhr US-Ostküstenzeit zur Lage im Iran-Konflikt ansprechen. Für die Märkte ist das wichtig, weil jetzt weniger die Hoffnung zählt als die konkrete Ausgestaltung eines Deals oder zumindest eines glaubwürdigen Exit-Pfads. Bis dahin bleibt die Erholung am Aktienmarkt nachvollziehbar – aber politisch weiterhin unter Vorbehalt.
Der APX-Stimmungsindex erholt sich heute deutlich. DAX, STXE 600 und Nikkei spiegeln eine klare Deeskalationshoffnung, zudem entspannen sich die Volas, Anleihen und Creditsprads, was insgesamt einen 14 Punkte-Sprung zur Folge hat. Der aktuelle Stand erlaubt in strikt systematischer Betrachtung ein deutliches Ausfahren unserer Risikobudgets. Noch basiert diese Bewegung aber vor allem auf Hoffnung und weniger auf gesicherter Substanz. Wir bauen daher unseren niedrigen Investitionsgrad heute nur mäßig aus.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TRpnbs
Entsprechend stark fiel die Marktreaktion aus: Der S&P 500 gewann am Dienstag 2,9 %, der Nasdaq 3,8 %, der Dow 2,5 %. In Asien sprang der Nikkei heute um gut 5 % an, noch stärker performte der südkoreanische KOSPI. Auch die chinesischen Aktienmärkte freundlich tendierten. Europas Börsen steigen aktuell um ca. 2%. Der Treiber dahinter ist klar: Die Börsen preisen zwar noch nicht Frieden ein, wohl aber die steigende Wahrscheinlichkeit eines politischen Ausstiegs auf beiden Seiten. Es muss aber bei aller Euphorie konstatiert werden, dass die Umsätze in Asien gering waren und die Kurse in Europa mittlerweile doch wieder deutlich unterhalb ihrer Eröffnungshochs liegen.
Parallel dazu kam es an den Energiemärkten zu einer deutlichen Entspannung. Brent fiel gestern von knapp 110 auf ca. 104 US-Dollar, heute früh rutschte der Preis zeitweise sogar unter die Marke von 100 US-Dollar, liegt aber aktuell wieder bei knapp 103. Die Beruhigung der Energiepreise hat die zuvor dominierende Angst vor einem neuen Inflationsschub etwas aus dem Markt genommen. Bei den US-Staatsanleihen sinken die Renditen erneut, heute Morgen werfen zweijährige US-Staatstitel etwa 3,76 % ab, mit 4,28 % notieren die zehnjährigen Treasuries drei Basispunkte niedriger. Neben der Entspannung bei Öl wirkt weiterhin nach, dass sich Jerome Powell skeptisch zum Sinn einer restriktiven Zinspolitik bei aufkommender Inflation aufgrund von Versorgungsschocks geäußert hat.
Für unseren Stimmungsindex heißt das: Die Stimmung hat sich durch den Kurssprung in den USA gestern Abend und die Anschlussgewinne heute in Asien und Europa deutlich aufgehellt. Dennoch sollte man die Bewegung nicht mit einer belastbaren politischen Lösung verwechseln. Der Markt glaubt im Moment, dass beide Seiten einen Ausweg suchen, weil eine weitere Eskalation niemandem nutzt. Aber die Glaubwürdigkeit dieser Signale muss sich erst noch beweisen – insbesondere bei der Frage, welche Sicherheitsgarantien Iran erhält und was aus dem Nuklearprogramm sowie dem angereicherten Uran wird.
Der nächste Prüfstein kommt heute Abend: Trump will die Nation um 21 Uhr US-Ostküstenzeit zur Lage im Iran-Konflikt ansprechen. Für die Märkte ist das wichtig, weil jetzt weniger die Hoffnung zählt als die konkrete Ausgestaltung eines Deals oder zumindest eines glaubwürdigen Exit-Pfads. Bis dahin bleibt die Erholung am Aktienmarkt nachvollziehbar – aber politisch weiterhin unter Vorbehalt.
Der APX-Stimmungsindex erholt sich heute deutlich. DAX, STXE 600 und Nikkei spiegeln eine klare Deeskalationshoffnung, zudem entspannen sich die Volas, Anleihen und Creditsprads, was insgesamt einen 14 Punkte-Sprung zur Folge hat. Der aktuelle Stand erlaubt in strikt systematischer Betrachtung ein deutliches Ausfahren unserer Risikobudgets. Noch basiert diese Bewegung aber vor allem auf Hoffnung und weniger auf gesicherter Substanz. Wir bauen daher unseren niedrigen Investitionsgrad heute nur mäßig aus.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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