apano-Stimmungsindex
Die europäischen Aktienmärkte stehen vor Verlusten. Sie werden durch einen erneuten Preissprung am Ölmarkt sowie die drohende Verschärfung der militärischen Lage im Nahen Osten belastet. Brent-Öl im meistgehandelten Juli-Kontrakt verzeichnete mit einem Plus von rund 2,5 Prozent den höchsten Stand seit Beginn des Iran-Kriegs und notierte zeitweise über 126 Dollar. Berichte über neue Pläne für potenzielle US-Militäraktionen sowie die Weigerung von Präsident Trump, die Seeblockade ohne ein umfassendes Atomabkommen aufzuheben, schüren die Angst vor Versorgungsengpässen. Die Vorgaben aus Asien sind negativ, und auch die US-Futures haben ihre Gewinne eingebüßt – obwohl die Quartalszahlen der Technologiegiganten nach Börsenschluss zunächst positiv aufgenommen wurden. Im Fokus stehen heute die Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank und der Bank of England. Beide Institutionen werden die Leitzinsen voraussichtlich unverändert belassen. Die Währungshüter reagieren zögerlich auf die Stagflationsgefahren, da sie sich primär an rückblickenden Daten orientieren, anstatt proaktiv auf den Preisschock zu reagieren. Die französische Wirtschaft stagnierte bereits im ersten Quartal mit einem Nullwachstum beim Bruttoinlandsprodukt, wobei sich die Folgen des Iran-Kriegs hier noch nicht voll niederschlugen.
Die US-Notenbank präsentierte sich bei der letzten Sitzung unter Jerome Powell tief gespalten. Während die Zinspause am Mittwoch wie erwartet ausfiel, deutet der Widerstand einzelner Mitglieder gegen Lockerung hin, bevor Kevin Warsh den Vorsitz übernimmt. Der Markt preist inzwischen eine fünfzigprozentige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung bis April 2027 ein.
Um den Stillstand im Persischen Golf zu durchbrechen, wirbt Washington nun für eine neue internationale Koalition, den „Maritime Freedom Construct“, um die Schifffahrt trotz der Blockaden und Seeminen abzusichern. Es bleibt zweifelhaft, ob dieser diplomatische Vorstoß den blockierten Warenstrom zeitnah normalisieren kann.
In Asien dominieren negative Vorzeichen. Die gemischten Reaktionen auf die US-Technologiezahlen verhindern eine Erholung. Samsung Electronics meldet zwar einen fast versechsfachten Nettogewinn dank der Nachfrage nach KI-Hardware, doch drohende Streiks ab Ende Mai belasten den Kurs. Ein Arbeitskampf könnte das Angebot an Speicherchips weiter verknappen und die Preise zusätzlich nach oben treiben. Shanghai hält sich dank besser als erwartet ausgefallener Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe stabil, was einen seltenen Lichtblick in der Region darstellt.
Die Wall Street zeigte sich gestern wenig bewegt. Die Entscheidung der Federal Reserve, die Zinspause zu verlängern, bot keinen Anlass für Käufe, insbesondere vor den wichtigen Quartalsberichten der Technologiegiganten. Dennoch überzeugte Seagate Technology mit einem Gewinn- und Umsatzplus sowie einem starken Ausblick. Die großen Technologiekonzerne wie Microsoft, Alphabet und Meta bestätigen zwar das Potenzial künstlicher Intelligenz, doch die massiven Investitionen für Rechenzentren lösen bei den Anlegern Besorgnis aus.
Der US-Dollar-Index steigt auf den höchsten Stand seit über zwei Wochen, da die restriktiven Signale der US-Notenbank und die geopolitischen Spannungen die Flucht in die Weltreservewährung befeuern. Am Rentenmarkt stabilisieren sich die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen bei 4,43 Prozent auf einem Monatshoch. In Europa geraten die Anleihekurse im Vorfeld der Zinsentscheidungen weiter unter Druck, da die Inflationsdynamik die Handlungsspielräume der Notenbanken einschränkt.
Gold verzeichnet eine technische Erholung, nachdem die Preise zuvor unter Druck geraten waren. Kupfer profitiert von der Lagerauffüllung in China vor den Maifeiertagen, doch die Wachstumsrisiken durch den Nahost-Konflikt begrenzen auch hier den Spielraum.
Der APX verliert sieben auf nur noch neutrale 16 Punkte.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TSJ02T
Die US-Notenbank präsentierte sich bei der letzten Sitzung unter Jerome Powell tief gespalten. Während die Zinspause am Mittwoch wie erwartet ausfiel, deutet der Widerstand einzelner Mitglieder gegen Lockerung hin, bevor Kevin Warsh den Vorsitz übernimmt. Der Markt preist inzwischen eine fünfzigprozentige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung bis April 2027 ein.
Um den Stillstand im Persischen Golf zu durchbrechen, wirbt Washington nun für eine neue internationale Koalition, den „Maritime Freedom Construct“, um die Schifffahrt trotz der Blockaden und Seeminen abzusichern. Es bleibt zweifelhaft, ob dieser diplomatische Vorstoß den blockierten Warenstrom zeitnah normalisieren kann.
In Asien dominieren negative Vorzeichen. Die gemischten Reaktionen auf die US-Technologiezahlen verhindern eine Erholung. Samsung Electronics meldet zwar einen fast versechsfachten Nettogewinn dank der Nachfrage nach KI-Hardware, doch drohende Streiks ab Ende Mai belasten den Kurs. Ein Arbeitskampf könnte das Angebot an Speicherchips weiter verknappen und die Preise zusätzlich nach oben treiben. Shanghai hält sich dank besser als erwartet ausgefallener Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe stabil, was einen seltenen Lichtblick in der Region darstellt.
Die Wall Street zeigte sich gestern wenig bewegt. Die Entscheidung der Federal Reserve, die Zinspause zu verlängern, bot keinen Anlass für Käufe, insbesondere vor den wichtigen Quartalsberichten der Technologiegiganten. Dennoch überzeugte Seagate Technology mit einem Gewinn- und Umsatzplus sowie einem starken Ausblick. Die großen Technologiekonzerne wie Microsoft, Alphabet und Meta bestätigen zwar das Potenzial künstlicher Intelligenz, doch die massiven Investitionen für Rechenzentren lösen bei den Anlegern Besorgnis aus.
Der US-Dollar-Index steigt auf den höchsten Stand seit über zwei Wochen, da die restriktiven Signale der US-Notenbank und die geopolitischen Spannungen die Flucht in die Weltreservewährung befeuern. Am Rentenmarkt stabilisieren sich die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen bei 4,43 Prozent auf einem Monatshoch. In Europa geraten die Anleihekurse im Vorfeld der Zinsentscheidungen weiter unter Druck, da die Inflationsdynamik die Handlungsspielräume der Notenbanken einschränkt.
Gold verzeichnet eine technische Erholung, nachdem die Preise zuvor unter Druck geraten waren. Kupfer profitiert von der Lagerauffüllung in China vor den Maifeiertagen, doch die Wachstumsrisiken durch den Nahost-Konflikt begrenzen auch hier den Spielraum.
Der APX verliert sieben auf nur noch neutrale 16 Punkte.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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