apano-Stimmungsindex
Europas Aktienmärkte eröffnen am Dienstag nahezu unverändert, da eine zunehmende Ermüdung unter den Anlegern die Handelsaktivität dämpft. Das jüngste Signal aus Teheran, die Straße von Hormus gegen ein Ende der US-Blockade iranischer Häfen wieder zu öffnen, klingt zu gut, um wahr zu sein. So gut, dass die USA Zweifel daran haben, ob die Person, die den iranischen Vorschlag vorgelegt hat, dazu befugt war. Außenminister Marco Rubio erklärte, das Angebot sei „besser als das, was wir erwartet hatten“. Diese diplomatische Pattsituation lässt die Juni-Futures für Brent-Rohöl erstmals seit der Waffenruhe vom 7. April über die Marke von 110 US-Dollar steigen. Die physische Knappheit des Öls und die logistischen Engpässe wiegen derzeit schwerer als vage Hoffnungsschimmer. Anleger springen nicht mehr auf jedes Gerücht auf, nachdem sie in den vergangenen Wochen mehrfach zwischen Optimismus und Ernüchterung hin- und hergeworfen wurden. Der Fokus verschiebt sich nun massiv auf die anstehende Berichtssaison der US-Technologiegiganten. Ergebnisse von Alphabet, Apple, Microsoft, Amazon und Meta Platforms werden im Wochenverlauf zeigen, ob die Unternehmensgewinne stark genug sind, um die Aktienmärkte trotz der Belastungen durch den Iran-Krieg auf ihren Rekordständen zu halten. In diesem Marktumfeld treiben ausschließlich Profite die Kurse; alle anderen Faktoren bleiben sekundär. Eine schnelle Erholung der Förderung im Nahen Osten gilt selbst bei einem Durchbruch in den Verhandlungen als unwahrscheinlich, da die Schäden an der Infrastruktur und die Blockaden in der Schifffahrt einen langwierigen Prozess nach sich ziehen werden.
In Asien stoppte die Tech-Rally nach einem ernüchterndem Ausblick der japanischen Chip-Testgeräteherstellers Advantest und vorsichtigen Tönen der OpenAI-Finanzcheffin. Die südkoreanische, taiwanesische und japanische Börsen handelten im Wesentlichem seitwärts. Die Bank of Japan belässt den Leitzins wie erwartet bei 0,75 Prozent, offenbart jedoch die tiefste Spaltung innerhalb des Direktoriums unter Gouverneur Ueda. Ein 6:3-Votum für die Beibehaltung der Zinsen bei gleichzeitiger deutlicher Anhebung der Inflationsprognose signalisiert eine mögliche Straffung der Geldpolitik bereits im Juni. Das Wall Street Journal berichtete über verfehlte Umsatz- und Nutzerziele bei OpenAI. Auch die Befürchtung der OpenAI-Finanzchefin Sarah Friar, künftige Rechenkapazitäten mangels Umsatzwachstum nicht finanzieren zu können, dämpft die Stimmung im Sektor. Aktien des japanischen OpenAI-Partners Softbank verloren fast zehn Prozent.
An der Wall Street dominierten gestern moderate Zuwächse. Intel setzt seine Rally fort und gewann weitere 3 Prozent. Dennoch bleibt der Technologiesektor durch geopolitische Spannungen verwundbar. Meta Platforms bereitet sich darauf vor, die Übernahme des Start-ups Manus rückabzuwickeln, nachdem China die Transaktion aus Gründen der nationalen Sicherheit untersagt hat. Vor der Sitzung der US-Notenbank am Mittwoch halten sich die Investoren mit größeren Engagements zurück, da die Kombination aus robusten Unternehmensdaten und hartnäckiger Inflation den Spielraum für baldige Zinssenkungen einschränkt.
Der US-Rentenmarkt verharrt in einer ungewöhnlich stabilen Phase, wobei die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen kaum von der Marke von 4,35 Prozent abweicht. Am Devisenmarkt wertet der Yen um 0,2 Prozent auf, getrieben durch die falkenhaften Untertöne der Bank of Japan.
Iran hortet aufgrund der unterbundenen Exporte riesige Mengen Rohöl in behelfsmäßigen Tanks und auf maroden Schiffen, um einen totalen Produktionsstopp zu vermeiden. Letzterer würde zu erhebliche Beschädigungen der Ölfelder führen.
Gold gibt in Asien leicht nach, da Investoren das iranische Verhandlungsangebot gegen die Aussicht auf längerfristig hohe Zinsen abwägen.
Der APX gibt zwei auf weiter zuversichtliche 26 Punke ab.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TSG6SG
In Asien stoppte die Tech-Rally nach einem ernüchterndem Ausblick der japanischen Chip-Testgeräteherstellers Advantest und vorsichtigen Tönen der OpenAI-Finanzcheffin. Die südkoreanische, taiwanesische und japanische Börsen handelten im Wesentlichem seitwärts. Die Bank of Japan belässt den Leitzins wie erwartet bei 0,75 Prozent, offenbart jedoch die tiefste Spaltung innerhalb des Direktoriums unter Gouverneur Ueda. Ein 6:3-Votum für die Beibehaltung der Zinsen bei gleichzeitiger deutlicher Anhebung der Inflationsprognose signalisiert eine mögliche Straffung der Geldpolitik bereits im Juni. Das Wall Street Journal berichtete über verfehlte Umsatz- und Nutzerziele bei OpenAI. Auch die Befürchtung der OpenAI-Finanzchefin Sarah Friar, künftige Rechenkapazitäten mangels Umsatzwachstum nicht finanzieren zu können, dämpft die Stimmung im Sektor. Aktien des japanischen OpenAI-Partners Softbank verloren fast zehn Prozent.
An der Wall Street dominierten gestern moderate Zuwächse. Intel setzt seine Rally fort und gewann weitere 3 Prozent. Dennoch bleibt der Technologiesektor durch geopolitische Spannungen verwundbar. Meta Platforms bereitet sich darauf vor, die Übernahme des Start-ups Manus rückabzuwickeln, nachdem China die Transaktion aus Gründen der nationalen Sicherheit untersagt hat. Vor der Sitzung der US-Notenbank am Mittwoch halten sich die Investoren mit größeren Engagements zurück, da die Kombination aus robusten Unternehmensdaten und hartnäckiger Inflation den Spielraum für baldige Zinssenkungen einschränkt.
Der US-Rentenmarkt verharrt in einer ungewöhnlich stabilen Phase, wobei die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen kaum von der Marke von 4,35 Prozent abweicht. Am Devisenmarkt wertet der Yen um 0,2 Prozent auf, getrieben durch die falkenhaften Untertöne der Bank of Japan.
Iran hortet aufgrund der unterbundenen Exporte riesige Mengen Rohöl in behelfsmäßigen Tanks und auf maroden Schiffen, um einen totalen Produktionsstopp zu vermeiden. Letzterer würde zu erhebliche Beschädigungen der Ölfelder führen.
Gold gibt in Asien leicht nach, da Investoren das iranische Verhandlungsangebot gegen die Aussicht auf längerfristig hohe Zinsen abwägen.
Der APX gibt zwei auf weiter zuversichtliche 26 Punke ab.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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