apano-Stimmungsindex
Europas Aktienmärkte steuern auf eine schwächere Eröffnung zu. Globale Aktien verzeichnen die längste Verlustserie seit über zwei Monaten. Zinsängste und schwache Vorgaben aus Asien sowie der Wall Street belasten die Stimmung. Der Iran-Konflikt treibt Sorgen vor einem massiven Inflationsschub an. Ein teurer Aktienmarkt reagiert auf steigende Anleiherenditen extrem empfindlich, insbesondere wenn dieser Anstieg auf geopolitischen Risiken fußt und nicht auf wirtschaftlicher Stärke. Dies drückt den breiten Markt erheblich. Eine positive Nachricht liefert die Europäische Union: Der Text für das lang verzögerte Handelsabkommen mit den USA ist final. Dies beseitigt massiven Gegenwind und ermöglicht die Ratifizierung vor der von Donald Trump drohenden Deadline am 4. Juli. Zusätzliche Zölle, die das Wachstum gefährden und die Inflation anheizen, entfallen somit. Im Vorfeld der Quartalszahlen von Nvidia agieren Anleger weltweit zurückhaltend und bauen Positionen ab. Globale Aktien haben sich von ihren Rekordständen entfernt. Der Markt fordert die Bestätigung, dass die Wachstumsstory intakt ist und hohe Bewertungen durch starkes Umsatzwachstum gerechtfertigt sind. Der S&P 500 Future zeigt sich aktuell mit einem Minus von 0,1 Prozent stabil.
An den asiatischen Handelsplätzen dominieren Verluste. Der MSCI Asia Pacific Index gibt 1,4 Prozent nach. Intensiviere makroökonomische Gegenwinde erzwingen einen rigorosen Positionsabbau in Momentum-Trades. Der Kospi verliert 1,5 Prozent, gedrückt durch einen dreiprozentigen Einbruch bei Samsung Electronics nach gescheiterten Gewerkschaftsverhandlungen. Chinesische Börsen zeigen sich robuster, da die Zentralbank wichtige Zinssätze unverändert ließ. Alibaba legt in Hongkong um 0,5 Prozent zu, gestützt durch einen neuen KI-Chip. Asiatische Hardware-Zulieferer schöpfen einen immensen Anteil an globalen KI-Ausgaben ab, was das furiose Börsendebüt des malaysischen Chip-Designers SkyeChip beweist. Die Branche braucht Rückenwind von den heute nach US-Börsenschluss veröffentlichten Nvidia-Zahlen. Sollte der weltweite Ausbau der KI-Infrastruktur mit einem positiven Ausblick bestätigt werden, würde dies den dringend benötigten Katalysator liefern, um die regionalen Branchenriesen anzutreiben und die von Privatanlegern dominierte Rallye neu zu entfachen.
Die Wall Street schloss am Vortag leichter. Die thematisierten Zinserhöhungssorgen dominierten das Handelsgeschehen. Marktteilnehmer verließen den Technologiesektor; die Nvidia-Aktie sank um 0,8 Prozent. Anleger hinterfragen, ob die KI-Rallye zu weit gelaufen ist. Das anstehende Protokoll der US-Notenbank mahnt zur Vorsicht. Hohe Energiekosten bergen das Risiko, dass die Federal Reserve anstelle einer Zinssenkung eine Erhöhung vollzieht. Trump droht dem Iran derweil mit einem harten Schlag.
Der Renditeanstieg langlaufender Staatsanleihen erreicht historische Ausmaße. Die Verzinsung 30-jähriger US-Treasuries klettert auf 5,20 Prozent und erreicht damit das höchste Niveau seit dem Jahr 2007. Bund-Futures notieren im aktuellen Umfeld stabil. Chinesische Anleihen koppeln sich vom globalen Trend ab; eine fragile Erholung und reichlich Liquidität verankern lokale Renditen. Japanische Papiere mit 20 Jahren Laufzeit verzeichnen nach einer Auktion leichte Kursgewinne. Am Devisenmarkt hält sich der Bloomberg Dollar Spot Index nahe seinem Sechswochenhoch. Der Yen verbucht als einzige Hauptwährung Gewinne gegenüber dem Greenback, gestützt durch Äußerungen von Finanzminister Katayama.
Das zinslose Gold reagiert auf die beschriebene Renditeentwicklung negativ und gibt weiter nach. Rohöl der Sorte Brent behauptet sein Niveau bei 111 US-Dollar pro Barrel und verzeichnet marginale Verluste. Die Spannungen im Nahen Osten sowie NATO-Diskussionen über einen Geleitschutz in der Straße von Hormus blockieren eine spürbare Entspannung der Energiekosten.
Der APX steigt um vier auf weiter zuversichtliche 22 Punkte.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TSdCDd
An den asiatischen Handelsplätzen dominieren Verluste. Der MSCI Asia Pacific Index gibt 1,4 Prozent nach. Intensiviere makroökonomische Gegenwinde erzwingen einen rigorosen Positionsabbau in Momentum-Trades. Der Kospi verliert 1,5 Prozent, gedrückt durch einen dreiprozentigen Einbruch bei Samsung Electronics nach gescheiterten Gewerkschaftsverhandlungen. Chinesische Börsen zeigen sich robuster, da die Zentralbank wichtige Zinssätze unverändert ließ. Alibaba legt in Hongkong um 0,5 Prozent zu, gestützt durch einen neuen KI-Chip. Asiatische Hardware-Zulieferer schöpfen einen immensen Anteil an globalen KI-Ausgaben ab, was das furiose Börsendebüt des malaysischen Chip-Designers SkyeChip beweist. Die Branche braucht Rückenwind von den heute nach US-Börsenschluss veröffentlichten Nvidia-Zahlen. Sollte der weltweite Ausbau der KI-Infrastruktur mit einem positiven Ausblick bestätigt werden, würde dies den dringend benötigten Katalysator liefern, um die regionalen Branchenriesen anzutreiben und die von Privatanlegern dominierte Rallye neu zu entfachen.
Die Wall Street schloss am Vortag leichter. Die thematisierten Zinserhöhungssorgen dominierten das Handelsgeschehen. Marktteilnehmer verließen den Technologiesektor; die Nvidia-Aktie sank um 0,8 Prozent. Anleger hinterfragen, ob die KI-Rallye zu weit gelaufen ist. Das anstehende Protokoll der US-Notenbank mahnt zur Vorsicht. Hohe Energiekosten bergen das Risiko, dass die Federal Reserve anstelle einer Zinssenkung eine Erhöhung vollzieht. Trump droht dem Iran derweil mit einem harten Schlag.
Der Renditeanstieg langlaufender Staatsanleihen erreicht historische Ausmaße. Die Verzinsung 30-jähriger US-Treasuries klettert auf 5,20 Prozent und erreicht damit das höchste Niveau seit dem Jahr 2007. Bund-Futures notieren im aktuellen Umfeld stabil. Chinesische Anleihen koppeln sich vom globalen Trend ab; eine fragile Erholung und reichlich Liquidität verankern lokale Renditen. Japanische Papiere mit 20 Jahren Laufzeit verzeichnen nach einer Auktion leichte Kursgewinne. Am Devisenmarkt hält sich der Bloomberg Dollar Spot Index nahe seinem Sechswochenhoch. Der Yen verbucht als einzige Hauptwährung Gewinne gegenüber dem Greenback, gestützt durch Äußerungen von Finanzminister Katayama.
Das zinslose Gold reagiert auf die beschriebene Renditeentwicklung negativ und gibt weiter nach. Rohöl der Sorte Brent behauptet sein Niveau bei 111 US-Dollar pro Barrel und verzeichnet marginale Verluste. Die Spannungen im Nahen Osten sowie NATO-Diskussionen über einen Geleitschutz in der Straße von Hormus blockieren eine spürbare Entspannung der Energiekosten.
Der APX steigt um vier auf weiter zuversichtliche 22 Punkte.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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