apano-Stimmungsindex
Die europäischen Aktienmärkte starten mit leichten Abschlägen. Ausschlaggebend für die Risikoscheu sind US-amerikanische und israelische Luftangriffe auf iranische Raketenabschussstellungen sowie Minenverlegeboote in der Straße von Hormus. Diese Aktionen dämpfen den Optimismus hinsichtlich eines Interimsabkommens zwischen Washington und Teheran erheblich. Die Kernnarrative bleiben intakt. Verhandlungen sind festgefahren, eine Zeitachse für die Wiedereröffnung der Wasserstraße fehlt. Geopolitische Spannungen überschatten die positiven Vorgaben aus den USA. Gleichzeitig stützt das Narrativ rund um künstliche Intelligenz die Aktienindizes mit hohem Technologieanteil. Daraus resultiert eine Schwäche europäischer Aktien gegenüber US-Papieren. Hiesige Indizes leiden stärker unter dem Wachstumsdruck durch gestiegene Rohstoffpreise und profitieren mangels Schwergewichten kaum von der Technologie-Rally.
Die asiatischen Handelsplätze zeigen ein uneinheitliches Bild. Investoren reagieren besonnen auf die geopolitischen Eskalationen, da die USA Angriffe als Defensivmaßnahmen deklarieren. Ein breiter Abverkauf bleibt aus, zumal die Erholung der Ölnotierungen moderat ausfällt. Börsen in Hongkong und Seoul holen Aufwärtsbewegungen nach Feiertagen nach. Chipaktien stehen im Fokus. Hohe Nachfrage nach KI-Halbleitern, untermauert durch starkes Wachstum südkoreanischer Halbleiterexporte, treibt Kurse. In Hongkong sorgt ein technologischer Durchbruch von Huawei im Halbleiterdesign für Rückenwind. Hua Hong Semiconductor verzeichnen einen Kurssprung von über zehn Prozent, SMIC legen um über acht Prozent zu.
An der Wall Street dominierte vor dem verlängerten Wochenende eine feste Tendenz. Ein schwacher Index der Verbraucherstimmung blieb wirkungslos. Die Rally der Technologiewerte setzte sich fort. Intel, Arm und AMD verzeichneten Zugewinne zwischen 1,1 und 4,0 Prozent. Nvidia gaben um 1,9 Prozent nach, notieren aber knapp unter ihrem Rekordhoch. IBM kletterten um 0,3 Prozent, nachdem der Kurs am Donnerstag durch die neue Quantenfabrik Anderon um 12 Prozent nach oben geschnellt war. Das Projekt finanzieren IBM und das Handelsministerium mit je einer Milliarde Dollar. Eine interessante Entwicklung in der US-Automobilindustrie: Ford weiteten Gewinne um 9,2 Prozent aus. Der Autobauer verkauft künftig Batteriespeichersysteme für Versorgungsunternehmen, Rechenzentrenbetreiber und Großunternehmen, um damit Strom aus Erneuerbaren Energien zu speichern und stabilisieren.
Der US-Anleihemarkt verzeichnet starke Kursgewinne. Die Rendite zehnjähriger Treasuries fällt in einer Nachholbewegung um 5 Basispunkte auf 4,51 Prozent. Im Gegensatz dazu geben Staatsanleihen in Japan und Australien nach. Der Bloomberg-US-Spot-Index gewinnt 0,1 Prozent, womit die US-Währung gegen sämtliche G10-Währungen aufwertet. Das Währungspaar USD/JPY steigt Richtung 159. Die eingangs dargelegten Preissteigerungen der Energieträger schüren Inflationssorgen und befeuern Spekulationen, dass die Federal Reserve Zinsen länger hoch belässt. Ein Fortschritt bei diplomatischen Gesprächen birgt jedoch Potenzial, diese Inflationserwartungen zu dämpfen.
Ein Barrel Brent zur Lieferung im Juli verteuert sich um 2,5 Prozent und überspringt die Marke von 98,50 US-Dollar. Der Markt macht den Einbruch von 7 Prozent vom Montag wett. Öl absolvierte in den vergangenen Wochen eine rasante Fahrt über 110 und zurück unter 100 US-Dollar. Händler reagieren merklich unwilliger mit aggressiven Verkäufen auf Friedensgerüchte. Die kurzfristige Tendenz deutet auf höhere Notierungen hin. Edelmetalle verzeichnen parallel spürbare Verluste. Gold büßt frühe Gewinne ein und fällt um ein Prozent auf 4.525 US-Dollar pro Unze.
Der APX gewinnt drei auf jetzt optimistische 32 Punkte.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TSjzjJ
Die asiatischen Handelsplätze zeigen ein uneinheitliches Bild. Investoren reagieren besonnen auf die geopolitischen Eskalationen, da die USA Angriffe als Defensivmaßnahmen deklarieren. Ein breiter Abverkauf bleibt aus, zumal die Erholung der Ölnotierungen moderat ausfällt. Börsen in Hongkong und Seoul holen Aufwärtsbewegungen nach Feiertagen nach. Chipaktien stehen im Fokus. Hohe Nachfrage nach KI-Halbleitern, untermauert durch starkes Wachstum südkoreanischer Halbleiterexporte, treibt Kurse. In Hongkong sorgt ein technologischer Durchbruch von Huawei im Halbleiterdesign für Rückenwind. Hua Hong Semiconductor verzeichnen einen Kurssprung von über zehn Prozent, SMIC legen um über acht Prozent zu.
An der Wall Street dominierte vor dem verlängerten Wochenende eine feste Tendenz. Ein schwacher Index der Verbraucherstimmung blieb wirkungslos. Die Rally der Technologiewerte setzte sich fort. Intel, Arm und AMD verzeichneten Zugewinne zwischen 1,1 und 4,0 Prozent. Nvidia gaben um 1,9 Prozent nach, notieren aber knapp unter ihrem Rekordhoch. IBM kletterten um 0,3 Prozent, nachdem der Kurs am Donnerstag durch die neue Quantenfabrik Anderon um 12 Prozent nach oben geschnellt war. Das Projekt finanzieren IBM und das Handelsministerium mit je einer Milliarde Dollar. Eine interessante Entwicklung in der US-Automobilindustrie: Ford weiteten Gewinne um 9,2 Prozent aus. Der Autobauer verkauft künftig Batteriespeichersysteme für Versorgungsunternehmen, Rechenzentrenbetreiber und Großunternehmen, um damit Strom aus Erneuerbaren Energien zu speichern und stabilisieren.
Der US-Anleihemarkt verzeichnet starke Kursgewinne. Die Rendite zehnjähriger Treasuries fällt in einer Nachholbewegung um 5 Basispunkte auf 4,51 Prozent. Im Gegensatz dazu geben Staatsanleihen in Japan und Australien nach. Der Bloomberg-US-Spot-Index gewinnt 0,1 Prozent, womit die US-Währung gegen sämtliche G10-Währungen aufwertet. Das Währungspaar USD/JPY steigt Richtung 159. Die eingangs dargelegten Preissteigerungen der Energieträger schüren Inflationssorgen und befeuern Spekulationen, dass die Federal Reserve Zinsen länger hoch belässt. Ein Fortschritt bei diplomatischen Gesprächen birgt jedoch Potenzial, diese Inflationserwartungen zu dämpfen.
Ein Barrel Brent zur Lieferung im Juli verteuert sich um 2,5 Prozent und überspringt die Marke von 98,50 US-Dollar. Der Markt macht den Einbruch von 7 Prozent vom Montag wett. Öl absolvierte in den vergangenen Wochen eine rasante Fahrt über 110 und zurück unter 100 US-Dollar. Händler reagieren merklich unwilliger mit aggressiven Verkäufen auf Friedensgerüchte. Die kurzfristige Tendenz deutet auf höhere Notierungen hin. Edelmetalle verzeichnen parallel spürbare Verluste. Gold büßt frühe Gewinne ein und fällt um ein Prozent auf 4.525 US-Dollar pro Unze.
Der APX gewinnt drei auf jetzt optimistische 32 Punkte.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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