apano-Stimmungsindex
Makroökonomische Entwicklungen überlagern Unternehmensgeschichten. Zunehmende Inflations- und Zinssorgen lassen die fantastischen Versprechungen der KI in den Hintergrund treten. Auch die ewige Litanei der Gold- und Goldminen-Bullen vom „underowned“ Asset verblasst zusehends. Der Satz des Finanzhistorikers Peter Bernstein „The only time you're really diversified is when you have assets you don't want to own” gewinnt mit Blick auf Europa wieder an Bedeutung: uropäische Terminkontrakte deuten auf eine stabile Eröffnung hin. Europas Aktienmärkte behaupten sich besser als ihre Pendants in den USA und Asien, da sie weniger stark vom massiven Mittelabfluss aus dem Technologiesektor betroffen sind. Der asiatisch-pazifische Leitindex büßt spürbar ein und in Südkorea brechen die Kurse ein. An der Wall Street tendieren die Futures für den technologielastigen Nasdaq 100 und den S&P 500 merklich schwächer. Eine aggressive Rotation aus hoch bewerteten Technologieaktien trifft auf militärische Konfrontationen im Nahen Osten und die Befürchtung, dass die US-Notenbank aufgrund einer anziehenden Inflation die Zinsen anheben muss. Der am Nachmittag erwartete US-Verbraucherpreisbericht könnte den Handlungsdruck auf den neuen Fed-Chef Kevin Warsh erhöhen. Eine robuste US-Wirtschaft, gepaart mit steigender Inflation, veranlasst Marktteilnehmer, ihr Risikoprofil vorerst deutlich zu reduzieren.
Asien steht unter Druck, reagiert nur mit einem matten Erholungsversuch auf das nach Börsenschluss in Taipeh von Taiwan Semiconductor Manufacturing für Mai gemeldete Umsatzplus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Eskalation im Nahen Osten schürt Zweifel an einem möglichen Friedensabkommen, wenngleich moderat sinkende Ölpreise noch einen Funken Hoffnung auf eine diplomatische Lösung suggerieren. Schwerer wiegen jedoch die wachsenden Skepsis gegenüber langfristigen KI-Renditen und die anstehenden US-Inflationsdaten, die eine Kapitalflucht aus dem Technologiesektor auslösen. Der südkoreanische Kospi, der als Gradmesser für KI-Investitionen gilt, führt die Verluste an und setzt seine extreme Volatilität fort. Auch am japanischen Aktienmarkt geraten Technologiewerte unter die Räder, allen voran die Softbank GroupIn China bestätigen aktuelle Inflationsdaten, bei denen die Verbraucherpreise leicht schwächer und die Erzeugerpreise etwas stärker als erwartet ausfielen, eine mäßige Inlandsnachfrage.
Die US-Börsen erlebten gestern eine Achterbahnfahrt. Nach einem scharfen Einbruch im Tagesverlauf erholten sich die Kurse wieder von ihren Tiefstständen. Auslöser für den Kursrutsch waren US-Angriffe auf militärische Ziele im Iran, nachdem Teheran für den Abschuss eines US-Hubschraubers verantwortlich gemacht wurde. Die größte Schwäche zeigte sich im Technologiesektor, wo aufkommende Zweifel am KI-Boom Abverkäufe provozierten. Zusätzlich sorgte der ambitioniert bewertete, 80 Milliarden US-Dollar schwere Börsengang von SpaceX am Freitag für Nervosität, da dieser dem Markt massiv Liquidität entzieht, zumal KI-Unternehmen wie Anthropic oder OpenAI an die Börse drängen und Alphabet sowie Meta ebenfalls große Kapitalerhöhungen planen. Die Zurückhaltung vor den US-Verbraucherpreisen tat ihr Übriges.
Am Anleihemarkt preisen Händler nach dem jüngsten robusten US-Arbeitsmarktbericht und im Vorfeld potenziell hoher Inflationsdaten zunehmend mehrere Zinserhöhungen der Federal Reserve ein, womöglich bereits im September. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe stieg um zwei Basispunkte auf 4,53 Prozent. Höhere US-Zinsen entziehen Schwellenländern in der Regel Kapital, stärken den Dollar und erhöhen die Finanzierungskosten.
Brent-Rohöl grenzt die nach den US-Angriffen auf den Iran verzeichneten Gewinne wieder ein. Das zinslose Gold fällt um 1,4 Prozent auf 4.202 US-Dollar pro Unze. Das Unterschreiten der 200-Tage-Linie hat offenbar zusätzliche Verkäufe ausgelöst.
Der APX verliert vier auf 13 Punkte, weiter neutral.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TSylcK
Asien steht unter Druck, reagiert nur mit einem matten Erholungsversuch auf das nach Börsenschluss in Taipeh von Taiwan Semiconductor Manufacturing für Mai gemeldete Umsatzplus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Eskalation im Nahen Osten schürt Zweifel an einem möglichen Friedensabkommen, wenngleich moderat sinkende Ölpreise noch einen Funken Hoffnung auf eine diplomatische Lösung suggerieren. Schwerer wiegen jedoch die wachsenden Skepsis gegenüber langfristigen KI-Renditen und die anstehenden US-Inflationsdaten, die eine Kapitalflucht aus dem Technologiesektor auslösen. Der südkoreanische Kospi, der als Gradmesser für KI-Investitionen gilt, führt die Verluste an und setzt seine extreme Volatilität fort. Auch am japanischen Aktienmarkt geraten Technologiewerte unter die Räder, allen voran die Softbank GroupIn China bestätigen aktuelle Inflationsdaten, bei denen die Verbraucherpreise leicht schwächer und die Erzeugerpreise etwas stärker als erwartet ausfielen, eine mäßige Inlandsnachfrage.
Die US-Börsen erlebten gestern eine Achterbahnfahrt. Nach einem scharfen Einbruch im Tagesverlauf erholten sich die Kurse wieder von ihren Tiefstständen. Auslöser für den Kursrutsch waren US-Angriffe auf militärische Ziele im Iran, nachdem Teheran für den Abschuss eines US-Hubschraubers verantwortlich gemacht wurde. Die größte Schwäche zeigte sich im Technologiesektor, wo aufkommende Zweifel am KI-Boom Abverkäufe provozierten. Zusätzlich sorgte der ambitioniert bewertete, 80 Milliarden US-Dollar schwere Börsengang von SpaceX am Freitag für Nervosität, da dieser dem Markt massiv Liquidität entzieht, zumal KI-Unternehmen wie Anthropic oder OpenAI an die Börse drängen und Alphabet sowie Meta ebenfalls große Kapitalerhöhungen planen. Die Zurückhaltung vor den US-Verbraucherpreisen tat ihr Übriges.
Am Anleihemarkt preisen Händler nach dem jüngsten robusten US-Arbeitsmarktbericht und im Vorfeld potenziell hoher Inflationsdaten zunehmend mehrere Zinserhöhungen der Federal Reserve ein, womöglich bereits im September. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe stieg um zwei Basispunkte auf 4,53 Prozent. Höhere US-Zinsen entziehen Schwellenländern in der Regel Kapital, stärken den Dollar und erhöhen die Finanzierungskosten.
Brent-Rohöl grenzt die nach den US-Angriffen auf den Iran verzeichneten Gewinne wieder ein. Das zinslose Gold fällt um 1,4 Prozent auf 4.202 US-Dollar pro Unze. Das Unterschreiten der 200-Tage-Linie hat offenbar zusätzliche Verkäufe ausgelöst.
Der APX verliert vier auf 13 Punkte, weiter neutral.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TSylcK