apano-Stimmungsindex
die Wiederaufnahme der kriegerischen Auseinandersetzung im Nahen Osten beeinflusst heute erheblich die globale Kursentwicklung. Donald Trump antwortete heute früh während einer Pressekonferenz mit NATO-Chef Rutte auf die Frage, ob der Waffenstillstand zwischen dem Iran und den USA beendet sei, dass „es vorbei sei“. Er wolle nicht mehr mit dem Iran verhandeln, es wäre Zeitverschwendung. Die Ölpreise reagierten mit deutlichen Aufschlägen, in Europa ist der Sub-Index der Öl- und Gaswerte der Einzige, der zulegt. Der STXE 600 verliert zur Stunde 1,75%, die zyklischen Sektoren Automobile, Rohstoffe und Bau knicken am deutlichsten ein. Der STXE 600 liegt aktuell erstmals seit einem Monat wieder unter seinem 20-Tage Trend.
Zuvor hatte Asien einen hektischen Handelstag erlebt. Die Halbleitergiganten TSMC, Samsung und SK Hynix rutschten um weitere ca. 5% ab, der südkoreanische KOSPI verlor erneut 5,4%. Der ebenfalls technologielastige Nikkei 225 gab 2% nach und liegt inzwischen ebenfalls unterhalb seines 20-Tage Trends. Deutlich stabiler verhielt sich China, der Shanghai Composite gab lediglich 0,5% ab. Trotzdem liegt er unter allen vier für uns relevanten Durchschnitten, was von einer sehr angeschlagenen Grundstimmung zeugt. Jedoch gab es in Fernost auch Gewinner: im Hang Seng Tech Index schossen Alibaba um 11% nach oben, Lenovo um 7% und Tencent zog um 3% an. Offenbar gab es erneut Umschichtungen aus Aktien mit engem KI Hardware-Bezug in Tech-Unternehmen, bei denen die Fantasie der Anleger noch nicht zu überhitzten Bewertungen geführt hat. Im europäischen Handel entweicht aber ein wenig die Euphorie aus den Hang Seng Techwerten, weshalb der Xtrackers China Tech 100 ETF im Xetrahandel lediglich ein halbes Prozent höher tendiert.
Im US-Handel hatte sich gestern die Nachfrage nach defensiven Sektoren fortgesetzt, der Consumer Staples Index mit Werten wie Walmart, P&G und Coca-Cola erwies sich als besonders robust. Heute früh zeigen sich die Futures leicht nachgebend. Im Vergleich zum Xetra-Schluss notiert der S&P 500 bei -0,85%, der Nasdaq 100 bei -1,3%.
Gold kann sich der Schwäche der Metallpreise nicht entziehen und verliert aktuell 1,3%. Erneut versagt das gelbe Metall in seiner vermeintlichen Rolle als „sicherer Hafen“. Dies liegt vermutlich an den quer über alle Laufzeiten wieder steigenden Renditen. Die wegweisenden 10y US-Treasuries ziehen um über 1% an auf aktuell 4,58%. Den APX kosten die schwachen globalen Anleihemärkte heute 7 Punkte.
Dass Donald Trump sich auf dem NATO-Gipfel sehr verärgert über Spanien gezeigt hat und nichts mehr mit dem Land zu tun haben will („ich werde alle Handelsbeziehungen kappen“), ist wenig hilfreich an einem Tag, der ohnehin schon geprägt ist von Nervosität wegen der KI-Werte und der geopolitischen Entwicklung. Der IBEX35 präsentiert sich mit -2,65% dementsprechend besonders schwach, wobei das Schwergewicht Iberdrola dank der Relativen Stärke der Versorger noch stabilisierend wirkt.
Der apano-Börsenstimmungsindex verliert kräftig: die Aktienindizes kosten 8 Punkte, die Anleihen sieben und die steigende Vola einen. Lediglich das schwächere Gold (=Risk-off Indikator) bringt +2. Dies ist jedoch derzeit eine „false flag“, denn Gold ist seit Monaten auf seine Zinssensivität reduziert und daher momentan eher ein Rik-on Instrument. Zudem ist der „live“ schwächere S&P noch nicht mit Punktabzug berücksichtigt. Die aktuellen +10 Punkte des APX sind daher eine schmeichelhafte positive Überzeichnung. Ab +9 empfiehlt der Stimmungsindex eine Risikoreduktion, was für uns aktuell aber wenig relevant ist, weil wir bereits in den letzten Tagen den netto-Investitionsgrad in beiden apano-Fonds reduziert haben.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TTPy6b
Zuvor hatte Asien einen hektischen Handelstag erlebt. Die Halbleitergiganten TSMC, Samsung und SK Hynix rutschten um weitere ca. 5% ab, der südkoreanische KOSPI verlor erneut 5,4%. Der ebenfalls technologielastige Nikkei 225 gab 2% nach und liegt inzwischen ebenfalls unterhalb seines 20-Tage Trends. Deutlich stabiler verhielt sich China, der Shanghai Composite gab lediglich 0,5% ab. Trotzdem liegt er unter allen vier für uns relevanten Durchschnitten, was von einer sehr angeschlagenen Grundstimmung zeugt. Jedoch gab es in Fernost auch Gewinner: im Hang Seng Tech Index schossen Alibaba um 11% nach oben, Lenovo um 7% und Tencent zog um 3% an. Offenbar gab es erneut Umschichtungen aus Aktien mit engem KI Hardware-Bezug in Tech-Unternehmen, bei denen die Fantasie der Anleger noch nicht zu überhitzten Bewertungen geführt hat. Im europäischen Handel entweicht aber ein wenig die Euphorie aus den Hang Seng Techwerten, weshalb der Xtrackers China Tech 100 ETF im Xetrahandel lediglich ein halbes Prozent höher tendiert.
Im US-Handel hatte sich gestern die Nachfrage nach defensiven Sektoren fortgesetzt, der Consumer Staples Index mit Werten wie Walmart, P&G und Coca-Cola erwies sich als besonders robust. Heute früh zeigen sich die Futures leicht nachgebend. Im Vergleich zum Xetra-Schluss notiert der S&P 500 bei -0,85%, der Nasdaq 100 bei -1,3%.
Gold kann sich der Schwäche der Metallpreise nicht entziehen und verliert aktuell 1,3%. Erneut versagt das gelbe Metall in seiner vermeintlichen Rolle als „sicherer Hafen“. Dies liegt vermutlich an den quer über alle Laufzeiten wieder steigenden Renditen. Die wegweisenden 10y US-Treasuries ziehen um über 1% an auf aktuell 4,58%. Den APX kosten die schwachen globalen Anleihemärkte heute 7 Punkte.
Dass Donald Trump sich auf dem NATO-Gipfel sehr verärgert über Spanien gezeigt hat und nichts mehr mit dem Land zu tun haben will („ich werde alle Handelsbeziehungen kappen“), ist wenig hilfreich an einem Tag, der ohnehin schon geprägt ist von Nervosität wegen der KI-Werte und der geopolitischen Entwicklung. Der IBEX35 präsentiert sich mit -2,65% dementsprechend besonders schwach, wobei das Schwergewicht Iberdrola dank der Relativen Stärke der Versorger noch stabilisierend wirkt.
Der apano-Börsenstimmungsindex verliert kräftig: die Aktienindizes kosten 8 Punkte, die Anleihen sieben und die steigende Vola einen. Lediglich das schwächere Gold (=Risk-off Indikator) bringt +2. Dies ist jedoch derzeit eine „false flag“, denn Gold ist seit Monaten auf seine Zinssensivität reduziert und daher momentan eher ein Rik-on Instrument. Zudem ist der „live“ schwächere S&P noch nicht mit Punktabzug berücksichtigt. Die aktuellen +10 Punkte des APX sind daher eine schmeichelhafte positive Überzeichnung. Ab +9 empfiehlt der Stimmungsindex eine Risikoreduktion, was für uns aktuell aber wenig relevant ist, weil wir bereits in den letzten Tagen den netto-Investitionsgrad in beiden apano-Fonds reduziert haben.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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