apano-Stimmungsindex
Europas Aktienmärkte verzeichnen heute voraussichtlich einen leichten Kursrückgang, können sich jedoch dank fehlender Ausrichtung auf den Technologiesektor gut behaupten. Der Euro Stoxx 50 behauptet sich im asiatischen Handel nahezu unverändert und entwickelt sich besser als die meisten internationalen Pendants. Die Schwäche des asiatisch-pazifischen Raums strahlt glücklicherweise weniger stark auf europäische Werte aus, was in einem ohnehin angespannten Marktumfeld beruhigend wirkt. Dennoch ist Europa nicht gänzlich immun: Der einst unangefochtene Ausrüster ASML gerät zunehmend unter Druck, da chinesische Hersteller Berichten zufolge nun ebenfalls in der Lage sind, Anlagen zur Chipherstellung in Serie zu produzieren. Zudem schwebt das Risiko einer völlig überraschenden Zinserhöhung der US-Notenbank über dem Markt, auch wenn europäische Aktien im vergangenen Juni nach restriktiven US-Signalen kaum negative Reaktionen zeigten.
In Ostasien brach heute Panik aus, der Handel trägt deutliche Züge einer Kapitulation. Der asiatische Leitindex stürzte auf den tiefsten Stand seit Mai, während der südkoreanische Kospi zusammenbrach und um massive elf Prozent nachgab. Führende Chiphersteller wie Samsung und SK Hynix verloren gar jeweils 13 Prozent an Wert. Auslöser dieses Bebens sind wachsende fundamentale Zweifel an der Rentabilität der künstlichen Intelligenz, verschärft durch beunruhigende Berichte über eine staatlich gestützte chinesische Konkurrenz bei der Massenfertigung entscheidender Lithografie-Maschinen. Zudem dämpft ein branchenspezifischer Index, der die Ausgaben für Sprachmodelle misst, die Stimmung erheblich, da Unternehmen bei der Nutzung dieser Technologien zunehmend kostenbewusster und zurückhaltender agieren.
An der Wall Street erlebte der Halbleitersektor am Vortag seinen dritten Verlusttag in Folge, wodurch der technologielastige Nasdaq 100 unter enormen Druck geriet. Investoren hinterfragen schonungslos die gigantischen Investitionssummen der Technologiekonzerne, nachdem Alphabet seine Prognose für Kapitalausgaben auf bis zu 205 Milliarden US-Dollar anhob. Diese tiefgreifende Skepsis wird durch Bedenken hinsichtlich milliardenschwerer Deals von Nvidia zur künstlichen Nachfragesteigerung sowie durch strafrechtliche Ermittlungen wegen angeblichen Schmuggels von KI-Beschleunigern nach China verstärkt. Anstehende Quartalszahlen von Branchengrößen wie Microsoft, Meta, Apple und Amazon müssen extrem hohe Erwartungen restlos erfüllen, andernfalls drohen rasch weitere drastische Kursrückschläge.
Am Devisenmarkt und an den Anleihemärkten rechnen spekulative Händler zunehmend mit einem Überraschungscoup der US-Notenbank. Die Erwartung, dass die Fed die Zinsen in dieser Woche anheben wird, um die Inflationsbekämpfung unter dem Vorsitzenden Kevin Warsh kompromisslos und glaubhaft zu untermauern, stützt den US-Dollar. Ein derartiger Zinsschritt würde die Ära der vorausschaubaren Geldpolitik abrupt beenden und die völlige Unabhängigkeit der Notenbank unterstreichen. Die Renditen der zehnjährigen US-Staatsanleihen sanken zuletzt leicht auf 4,63 Prozent. In Europa rückt zudem die Bank of England in den Fokus der Anleger, die ebenfalls in dieser turbulenten Woche über ihre künftige Geldpolitik entscheidet.
Auf den internationalen Rohstoffmärkten herrscht unterdessen spürbare Erleichterung. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent fiel nach dem stärksten Tagesverlust seit über drei Monaten weiter auf 87,80 US-Dollar. Die USA pausierten ihre militärischen Angriffe auf den Iran vollständig, und jüngste versöhnliche Aussagen von US-Präsident Donald Trump nähren die Hoffnung auf ein diplomatisches Abkommen. Dieser Preisrückgang bei Energie entlastet die vorherrschenden Inflationssorgen und stützt die Rentenmärkte, während Gold von der entspannteren geopolitischen Lage nur marginal profitierte.
Der APX gewinnt zwei auf elf Punkte, weiter neutral.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TTkwX2
In Ostasien brach heute Panik aus, der Handel trägt deutliche Züge einer Kapitulation. Der asiatische Leitindex stürzte auf den tiefsten Stand seit Mai, während der südkoreanische Kospi zusammenbrach und um massive elf Prozent nachgab. Führende Chiphersteller wie Samsung und SK Hynix verloren gar jeweils 13 Prozent an Wert. Auslöser dieses Bebens sind wachsende fundamentale Zweifel an der Rentabilität der künstlichen Intelligenz, verschärft durch beunruhigende Berichte über eine staatlich gestützte chinesische Konkurrenz bei der Massenfertigung entscheidender Lithografie-Maschinen. Zudem dämpft ein branchenspezifischer Index, der die Ausgaben für Sprachmodelle misst, die Stimmung erheblich, da Unternehmen bei der Nutzung dieser Technologien zunehmend kostenbewusster und zurückhaltender agieren.
An der Wall Street erlebte der Halbleitersektor am Vortag seinen dritten Verlusttag in Folge, wodurch der technologielastige Nasdaq 100 unter enormen Druck geriet. Investoren hinterfragen schonungslos die gigantischen Investitionssummen der Technologiekonzerne, nachdem Alphabet seine Prognose für Kapitalausgaben auf bis zu 205 Milliarden US-Dollar anhob. Diese tiefgreifende Skepsis wird durch Bedenken hinsichtlich milliardenschwerer Deals von Nvidia zur künstlichen Nachfragesteigerung sowie durch strafrechtliche Ermittlungen wegen angeblichen Schmuggels von KI-Beschleunigern nach China verstärkt. Anstehende Quartalszahlen von Branchengrößen wie Microsoft, Meta, Apple und Amazon müssen extrem hohe Erwartungen restlos erfüllen, andernfalls drohen rasch weitere drastische Kursrückschläge.
Am Devisenmarkt und an den Anleihemärkten rechnen spekulative Händler zunehmend mit einem Überraschungscoup der US-Notenbank. Die Erwartung, dass die Fed die Zinsen in dieser Woche anheben wird, um die Inflationsbekämpfung unter dem Vorsitzenden Kevin Warsh kompromisslos und glaubhaft zu untermauern, stützt den US-Dollar. Ein derartiger Zinsschritt würde die Ära der vorausschaubaren Geldpolitik abrupt beenden und die völlige Unabhängigkeit der Notenbank unterstreichen. Die Renditen der zehnjährigen US-Staatsanleihen sanken zuletzt leicht auf 4,63 Prozent. In Europa rückt zudem die Bank of England in den Fokus der Anleger, die ebenfalls in dieser turbulenten Woche über ihre künftige Geldpolitik entscheidet.
Auf den internationalen Rohstoffmärkten herrscht unterdessen spürbare Erleichterung. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent fiel nach dem stärksten Tagesverlust seit über drei Monaten weiter auf 87,80 US-Dollar. Die USA pausierten ihre militärischen Angriffe auf den Iran vollständig, und jüngste versöhnliche Aussagen von US-Präsident Donald Trump nähren die Hoffnung auf ein diplomatisches Abkommen. Dieser Preisrückgang bei Energie entlastet die vorherrschenden Inflationssorgen und stützt die Rentenmärkte, während Gold von der entspannteren geopolitischen Lage nur marginal profitierte.
Der APX gewinnt zwei auf elf Punkte, weiter neutral.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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