apano-Stimmungsindex
Die geopolitische Erleichterung über das vorläufige Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran erfährt am heutigen Freitag einen spürbaren Dämpfer, was die europäischen Aktienfutures belastet. Die Nachricht, dass die in der Schweiz geplanten Verhandlungen verschoben wurden und Vizepräsident JD Vance seine Reise verzögert, trübt die Marktstimmung massiv. Zudem setzen fortgeführte militärische Konflikte im Südlibanon ein unmissverständliches Warnsignal. Handfeste logistische Albträume gesellen sich zu diesen diplomatischen Hürden: Im Persischen Golf stauen sich rund 600 blockierte Schiffe, darunter 250 Tanker voll mit Öl und Gas, 40 Düngemittelfrachter sowie etliche Containerschiffe. Da die riskante Minenräumung auf 30 Tage bis mehrere Monate geschätzt wird, tröpfelt der Verkehr nur extrem langsam durch die Meerenge. Die Abfertigung dieser gewaltigen Armada wird noch Wochen dauern, und nach der Passage vergehen weitere 20 Tage bis Rotterdam oder gar 50 Tage bis Houston. Da die US-Börsen wegen des Feiertags geschlossen bleiben, fehlt es dem Markt an Liquidität, um diese geballten Sorgen abzufedern. An der Eurex ist heute der große Verfallstermin. Der sechzigtägige Countdown für ein dauerhaftes Friedensabkommen läuft zwar, doch erste Vorschusslorbeeren verblassen rasch.
In Ostasien endete eine fünftägige Rally, die die Notierungen zuvor auf neue Rekordstände gehievt hatte. Das drohende lange Wochenende in den USA veranlasste Anleger dazu, im asiatischen Handel vorsorglich Gelder vom Tisch zu nehmen. Erschwerend kommt der reguläre Quartalsverfall an einigen Terminbörsen hinzu, der die Schwankungsbreite der Indizes, insbesondere in Japan und Australien, zusätzlich nach oben treibt.
Der gestrige Handel an der Wall Street zeigte sich zunächst noch von seiner freundlichen Seite. Die US-Märkte schüttelten den anfänglichen Schrecken über falkenhafte Töne des neuen Notenbankgouverneurs Kevin Warsh ab, gestützt von robusten Konjunkturdaten und der Hoffnung auf das Nahost-Abkommen. Im Technologiesektor sorgten Großaufträge für Kursgewinne; Intel zog die Branche mit einem zweistelligen Plus nach oben, was weitere Chiphersteller auf ein neues Rekordhoch trieb. Demgegenüber stürzte Accenture um 17 Prozent ab, da gedämpfte Prognosen infolge der Nahost-Unsicherheiten und künstlicher Intelligenz enttäuschten. Zudem zeigt die Volatilität frisch börsennotierter Raumfahrtunternehmen, dass historische Börsengänge vor Korrekturen nicht gefeit sind.
Die restriktive Haltung globaler Notenbanken bleibt der bestimmende Faktor für die Rentenmärkte. Währungshüter von Australien bis in die USA signalisieren klar, dass der inflationäre Druck keineswegs automatisch verfliegt. Die australische Notenbank droht nach drei Zinsschritten in diesem Jahr bereits mit weiteren Erhöhungen, während die Bank of Japan die Zinsen auf den höchsten Stand seit 1995 schraubte. In Europa verschärfen Schweden und Norwegen ihren geldpolitischen Kurs. Kurzläufer haben jüngste Gewinne durch fallende Ölpreise aufgezehrt, da die US-Notenbank ihre Kerninflationsprognose drastisch korrigierte. Für langlaufende Papiere erweist sich diese entschlossene Antiinflationspolitik hingegen als solide Stütze. Am Devisenmarkt untermauert der US-Dollar seine Stärke, während das britische Pfund nach einem wegweisenden regionalen Wahlergebnis leicht nachgibt.
Die Rohstoffmärkte reflektieren die veränderte Gemengelage präzise. Die Rohölpreise der Sorte Brent verzeichneten im Wochenverlauf einen Einbruch von rund acht Prozent, doch aufkeimende Zweifel am Fortgang der Verhandlungen verhindern einen weitere Rückgang. Gleichzeitig setzen Edelmetalle ihren Abwärtskurs fort. Gold steuert auf den dritten Wochenverlust in Folge zu und verliert knapp zwei Prozent, während Silber sogar um über drei Prozent einbricht, da hohe Zinsversprechen der Zentralbanken die Attraktivität unverzinster Sachwerte systematisch untergraben.
Der APX gibt einen auf weiter optimistische 32 Punkte nach.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TT6YbP
In Ostasien endete eine fünftägige Rally, die die Notierungen zuvor auf neue Rekordstände gehievt hatte. Das drohende lange Wochenende in den USA veranlasste Anleger dazu, im asiatischen Handel vorsorglich Gelder vom Tisch zu nehmen. Erschwerend kommt der reguläre Quartalsverfall an einigen Terminbörsen hinzu, der die Schwankungsbreite der Indizes, insbesondere in Japan und Australien, zusätzlich nach oben treibt.
Der gestrige Handel an der Wall Street zeigte sich zunächst noch von seiner freundlichen Seite. Die US-Märkte schüttelten den anfänglichen Schrecken über falkenhafte Töne des neuen Notenbankgouverneurs Kevin Warsh ab, gestützt von robusten Konjunkturdaten und der Hoffnung auf das Nahost-Abkommen. Im Technologiesektor sorgten Großaufträge für Kursgewinne; Intel zog die Branche mit einem zweistelligen Plus nach oben, was weitere Chiphersteller auf ein neues Rekordhoch trieb. Demgegenüber stürzte Accenture um 17 Prozent ab, da gedämpfte Prognosen infolge der Nahost-Unsicherheiten und künstlicher Intelligenz enttäuschten. Zudem zeigt die Volatilität frisch börsennotierter Raumfahrtunternehmen, dass historische Börsengänge vor Korrekturen nicht gefeit sind.
Die restriktive Haltung globaler Notenbanken bleibt der bestimmende Faktor für die Rentenmärkte. Währungshüter von Australien bis in die USA signalisieren klar, dass der inflationäre Druck keineswegs automatisch verfliegt. Die australische Notenbank droht nach drei Zinsschritten in diesem Jahr bereits mit weiteren Erhöhungen, während die Bank of Japan die Zinsen auf den höchsten Stand seit 1995 schraubte. In Europa verschärfen Schweden und Norwegen ihren geldpolitischen Kurs. Kurzläufer haben jüngste Gewinne durch fallende Ölpreise aufgezehrt, da die US-Notenbank ihre Kerninflationsprognose drastisch korrigierte. Für langlaufende Papiere erweist sich diese entschlossene Antiinflationspolitik hingegen als solide Stütze. Am Devisenmarkt untermauert der US-Dollar seine Stärke, während das britische Pfund nach einem wegweisenden regionalen Wahlergebnis leicht nachgibt.
Die Rohstoffmärkte reflektieren die veränderte Gemengelage präzise. Die Rohölpreise der Sorte Brent verzeichneten im Wochenverlauf einen Einbruch von rund acht Prozent, doch aufkeimende Zweifel am Fortgang der Verhandlungen verhindern einen weitere Rückgang. Gleichzeitig setzen Edelmetalle ihren Abwärtskurs fort. Gold steuert auf den dritten Wochenverlust in Folge zu und verliert knapp zwei Prozent, während Silber sogar um über drei Prozent einbricht, da hohe Zinsversprechen der Zentralbanken die Attraktivität unverzinster Sachwerte systematisch untergraben.
Der APX gibt einen auf weiter optimistische 32 Punkte nach.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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