apano-Stimmungsindex
Der europäische Aktienmarkt hinkt seiner globalen Konkurrenz spürbar hinterher. Während die Technologie-Rally an den asiatischen und US-Börsen ein fulminantes Comeback feiert, liegt der Euro-Stoxx-50-Futures fast wie Blei im Markt, da ihm schlicht die nötige Schlagkraft durch hoch gewichtete Technologiewerte fehlt. Die globalen Aktienmärkte schütteln ihre Lethargie mühelos ab, angetrieben von einer herausragenden Umsatzprognose im Halbleitersektor, die das Feuer rund um das Thema künstliche Intelligenz sofort wieder entfacht. Gleichzeitig sorgt der anhaltende Verfall der Rohölpreise, der inzwischen sämtliche kriegsbedingten Aufschläge ausradiert hat, für deutliche Entlastung an den Handelsplätzen. Die Vorgaben aus Übersee und Asien sind entsprechend robust, da verlässliche Fundamentaldaten dem Technologiesektor eine dauerhafte Unterstützung bieten.
In Asien sorgt der Technologiesektor für einen Kurssprung. Insbesondere der südkoreanische Markt verzeichnet durch Kursgewinne bei den großen Halbleiterproduzenten einen Zuwachs von über fünf Prozent. Die strukturelle Nachfrage nach KI-Speicherchips übersteigt das Angebot weiterhin deutlich und sichert langfristige Auftragsbestände. In China unternimmt die Zentralbank derweil entscheidende Schritte zur Stärkung der Liquidität in dem traditionell eher schwierigen Halbjahreszeitraum. Tägliche Übernacht-Pensionsgeschäfte sollen die Refinanzierungskosten im Interbankenmarkt spürbar senken. Dies stützt die staatlichen Anleihen des Landes, die ohnehin erheblich von den anhaltend schwachen wirtschaftlichen Fundamentaldaten profitieren.
An der Wall Street zeichnet sich nach einer zweitägigen Konsolidierung eine kraftvolle Erholung ab. Ausschlaggebend ist Micron mit einer exzellenten Umsatzprognose von 50 Milliarden Dollar für das laufende Quartal, was die Erwartungen der Analysten geradezu pulverisierte. Dieser Ausblick untermauert die Nachhaltigkeit des KI-Booms auf ganzer Linie und verleiht den US-Index-Futures erheblichen Auftrieb, wobei die Technologiebörse Nasdaq im nachbörslichen Handel besonders stark zulegte. Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich nun unausweichlich auf die bevorstehende Veröffentlichung des Deflators für die privaten Konsumausgaben. Diese von der Federal Reserve bevorzugte Inflationskennzahl wird die Erwartungen an den künftigen Zinspfad maßgeblich beeinflussen, nachdem wachsende Spekulationen über eine mögliche Zinserhöhung im kommenden Monat die Renditen jüngst wieder angetrieben hatten.
An den Rentenmärkten könnte sich die jüngste Erholung der europäischen Staatsanleihen mäßigen. Der Rückgang der deutschen Renditen folgte brav dem Einbruch der Rohölpreise, doch angesichts des anhaltend restriktiven Kurses der Europäischen Zentralbank erscheinen die Renditen zweijähriger Bundesanleihen mit 2,55 Prozent beinahe unvernünftig niedrig. Die Kerninflation wird aktuellen Schätzungen zufolge nicht vor 2028 auf das Ziel von zwei Prozent zurückkehren, weshalb die Geldpolitik ihre Deckung keinesfalls fallen lassen darf. Zusätzliche politische Unsicherheit braut sich in Italien zusammen, wo ein sehr früher Termin für die regulären Parlamentswahlen im April im Raum steht, was die grundsätzliche Skepsis der Investoren gegenüber hochverschuldeten Euro-Staaten spürbar erhöht, da Wahlgeschenke die Staatsausgaben treiben könnten. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen stieg im Vorfeld der entscheidenden Inflationsdaten leicht auf 4,41 Prozent. Der US-Dollar bleibt gefragt.
Brent-Öl fällt unter 72,48 Dollar je Barrel. Sämtliche Risikoprämien seit Beginn des Iran-Konflikts haben sich in Luft aufgelöst, da die globalen Öllieferungen durch die Straße von Hormus infolge von greifbaren Fortschritten bei den Friedensverhandlungen zunehmen dürften. Der Goldpreis notiert erstmals seit November unter der psychologisch wichtigen Marke von 4.000 Dollar je Unze.
Der APX ist noch von der Unsicherheit vor den Micron-Zahlen geprägt und gibt drei auf zuversichtlichen 21 Punkte a
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TTCFVY
In Asien sorgt der Technologiesektor für einen Kurssprung. Insbesondere der südkoreanische Markt verzeichnet durch Kursgewinne bei den großen Halbleiterproduzenten einen Zuwachs von über fünf Prozent. Die strukturelle Nachfrage nach KI-Speicherchips übersteigt das Angebot weiterhin deutlich und sichert langfristige Auftragsbestände. In China unternimmt die Zentralbank derweil entscheidende Schritte zur Stärkung der Liquidität in dem traditionell eher schwierigen Halbjahreszeitraum. Tägliche Übernacht-Pensionsgeschäfte sollen die Refinanzierungskosten im Interbankenmarkt spürbar senken. Dies stützt die staatlichen Anleihen des Landes, die ohnehin erheblich von den anhaltend schwachen wirtschaftlichen Fundamentaldaten profitieren.
An der Wall Street zeichnet sich nach einer zweitägigen Konsolidierung eine kraftvolle Erholung ab. Ausschlaggebend ist Micron mit einer exzellenten Umsatzprognose von 50 Milliarden Dollar für das laufende Quartal, was die Erwartungen der Analysten geradezu pulverisierte. Dieser Ausblick untermauert die Nachhaltigkeit des KI-Booms auf ganzer Linie und verleiht den US-Index-Futures erheblichen Auftrieb, wobei die Technologiebörse Nasdaq im nachbörslichen Handel besonders stark zulegte. Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich nun unausweichlich auf die bevorstehende Veröffentlichung des Deflators für die privaten Konsumausgaben. Diese von der Federal Reserve bevorzugte Inflationskennzahl wird die Erwartungen an den künftigen Zinspfad maßgeblich beeinflussen, nachdem wachsende Spekulationen über eine mögliche Zinserhöhung im kommenden Monat die Renditen jüngst wieder angetrieben hatten.
An den Rentenmärkten könnte sich die jüngste Erholung der europäischen Staatsanleihen mäßigen. Der Rückgang der deutschen Renditen folgte brav dem Einbruch der Rohölpreise, doch angesichts des anhaltend restriktiven Kurses der Europäischen Zentralbank erscheinen die Renditen zweijähriger Bundesanleihen mit 2,55 Prozent beinahe unvernünftig niedrig. Die Kerninflation wird aktuellen Schätzungen zufolge nicht vor 2028 auf das Ziel von zwei Prozent zurückkehren, weshalb die Geldpolitik ihre Deckung keinesfalls fallen lassen darf. Zusätzliche politische Unsicherheit braut sich in Italien zusammen, wo ein sehr früher Termin für die regulären Parlamentswahlen im April im Raum steht, was die grundsätzliche Skepsis der Investoren gegenüber hochverschuldeten Euro-Staaten spürbar erhöht, da Wahlgeschenke die Staatsausgaben treiben könnten. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen stieg im Vorfeld der entscheidenden Inflationsdaten leicht auf 4,41 Prozent. Der US-Dollar bleibt gefragt.
Brent-Öl fällt unter 72,48 Dollar je Barrel. Sämtliche Risikoprämien seit Beginn des Iran-Konflikts haben sich in Luft aufgelöst, da die globalen Öllieferungen durch die Straße von Hormus infolge von greifbaren Fortschritten bei den Friedensverhandlungen zunehmen dürften. Der Goldpreis notiert erstmals seit November unter der psychologisch wichtigen Marke von 4.000 Dollar je Unze.
Der APX ist noch von der Unsicherheit vor den Micron-Zahlen geprägt und gibt drei auf zuversichtlichen 21 Punkte a
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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