apano-Stimmungsindex
Europäische Aktien starten wahrscheinlich mit Kursaufschlägen von knapp einem Prozent hin. Vorangegangen war ein Ausverkauf bei Staatsanleihen, der sich nun abschwächt. Ausschlaggebend für die Stabilisierung ist ein Rückgang der Ölpreise. Unterhändler der USA und des Irans loten ein Abkommen zur Wiederöffnung der Straße von Hormus aus. Dies dämpft Inflationssorgen und stützt die Aktienmärkte. Bis zu den US-Zwischenwahlen bleibt das Marktumfeld aufgrund der politischen Lage, des Zinsniveaus und geopolitischer Risiken holprig. Danach ist der Weg möglicherweise frei für eine Erholung, getragen von soliden Unternehmensgewinnen und attraktiven Bewertungen.
In Asien dominiert der japanische Markt, während die Börsen in China, Südkorea und Taiwan feiertagsbedingt ruhen. Der Topix verzeichnet ein Plus von 1,2 Prozent. Die Aussicht auf eine weitere Leitzinsanhebung der Bank of Japan treibt Finanzwerte an, die den Technologiesektor hinter sich lassen. Der japanische Banken-Index verzeichnet starke Kursgewinne. Die Aktienmärkte in Hongkong notieren mangels Festlandhandel durchweg im Minus. Der Technologiesektor nähert sich dort seinem Rekordtief aus dem Juni, da Käufe über das Southbound-Connect-Programm fehlen. Der Hongkonger Immobiliensektor wird massiv von gestiegenen US-Zinsen belastet.
In den USA stabilisierte sich die Lage, nachdem die Renditen langlaufender Staatsanleihen zuvor deutlich gestiegen waren. Die Rendite dreißigjähriger Papiere erreichte den höchsten Stand seit dem Jahr 2004, die zehnjährige Rendite stieg in zwei Tagen um mehr als 20 Basispunkte. Drei weitere Zinsschritte der US-Notenbank um jeweils einen Viertelpunkt in den nächsten zwölf Monaten sind eingepreist. Höhere Renditen sind als neues Umfeld gesetzt. Zinserhöhungen lösen nicht die Probleme rund um den Iran, den Infrastrukturaufbau für künstliche Intelligenz oder die Inflation. Sie verteuern jedoch Kredite, was Arbeitsmarkt und Konsumenten belastet, falls die Notenbank zu restriktiv vorgeht. Nach dem rapiden Renditeanstieg dieser Woche steht eine Phase der Konsolidierung an. Erst nach längerer Stabilität lässt sich das Zinsänderungsrisiko wieder konstruktiv beurteilen.
Die zehnjährige US-Rendite gab auf 5,16 Prozent nach, der zweijährige Titel sank auf 4,88 Prozent. Rückläufige Energiepreise entlasten die europäischen Rentenmärkte, wo Bund- und Gilt-Futures zulegen. Der Dollar-Index hält sich auf einem Zweimonatshoch. Der Yen setzt sich an die Spitze der Industriewährungen und wertet auf 158,25 pro Dollar auf, nachdem Finanzminister Satsuki Katayama betonte, Trump teile die Sorgen über die Währungsschwäche. Ein neuer Konsens formt sich bei den US-Renditen: Der Aufwärtsdruck bleibe unabhängig vom Ausgang der Kongresswahlen bestehen. Prognosemärkte räumen den Demokraten eine Chance von mehr als 60 Prozent ein, beide Kammern zu gewinnen. Das wecke die Erwartung eines politischen Stillstands. Dieser legislative Leerlauf ändere jedoch nichts an den Haushaltsdefiziten, der Verschuldung von über 40 Billionen Dollar und den hohen Emissionsvolumina. Keine Partei habe den Defizitabbau zum Wahlkampfthema erkoren. Die Erwartung, politischer Stillstand stütze Staatsanleihen, sei deshalb deplatziert. Möglicherweise wird hier einfach nur der Renditeanstieg in die Zukunft extrapoliert und in eine plausibel klingende Geschichte gebettet.
Brent-Öl verbilligt sich auf 105,40 Dollar, nachdem der Preis zuvor in zwei Handelstagen um mehr als sieben Prozent gestiegen war. Spekulationen über eine Vereinbarung zwischen Washington und Teheran, welche die Öffnung der Straße von Hormus gegen die Aufhebung der Blockade iranischer Häfen tauscht, entziehen dem Markt Risikoprämien. Gold notiert bei 4.275 Dollar pro Feinunze.
Der APX gewinnt zwei auf weiter neutrale 14 Punkte.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TVdjvJ
In Asien dominiert der japanische Markt, während die Börsen in China, Südkorea und Taiwan feiertagsbedingt ruhen. Der Topix verzeichnet ein Plus von 1,2 Prozent. Die Aussicht auf eine weitere Leitzinsanhebung der Bank of Japan treibt Finanzwerte an, die den Technologiesektor hinter sich lassen. Der japanische Banken-Index verzeichnet starke Kursgewinne. Die Aktienmärkte in Hongkong notieren mangels Festlandhandel durchweg im Minus. Der Technologiesektor nähert sich dort seinem Rekordtief aus dem Juni, da Käufe über das Southbound-Connect-Programm fehlen. Der Hongkonger Immobiliensektor wird massiv von gestiegenen US-Zinsen belastet.
In den USA stabilisierte sich die Lage, nachdem die Renditen langlaufender Staatsanleihen zuvor deutlich gestiegen waren. Die Rendite dreißigjähriger Papiere erreichte den höchsten Stand seit dem Jahr 2004, die zehnjährige Rendite stieg in zwei Tagen um mehr als 20 Basispunkte. Drei weitere Zinsschritte der US-Notenbank um jeweils einen Viertelpunkt in den nächsten zwölf Monaten sind eingepreist. Höhere Renditen sind als neues Umfeld gesetzt. Zinserhöhungen lösen nicht die Probleme rund um den Iran, den Infrastrukturaufbau für künstliche Intelligenz oder die Inflation. Sie verteuern jedoch Kredite, was Arbeitsmarkt und Konsumenten belastet, falls die Notenbank zu restriktiv vorgeht. Nach dem rapiden Renditeanstieg dieser Woche steht eine Phase der Konsolidierung an. Erst nach längerer Stabilität lässt sich das Zinsänderungsrisiko wieder konstruktiv beurteilen.
Die zehnjährige US-Rendite gab auf 5,16 Prozent nach, der zweijährige Titel sank auf 4,88 Prozent. Rückläufige Energiepreise entlasten die europäischen Rentenmärkte, wo Bund- und Gilt-Futures zulegen. Der Dollar-Index hält sich auf einem Zweimonatshoch. Der Yen setzt sich an die Spitze der Industriewährungen und wertet auf 158,25 pro Dollar auf, nachdem Finanzminister Satsuki Katayama betonte, Trump teile die Sorgen über die Währungsschwäche. Ein neuer Konsens formt sich bei den US-Renditen: Der Aufwärtsdruck bleibe unabhängig vom Ausgang der Kongresswahlen bestehen. Prognosemärkte räumen den Demokraten eine Chance von mehr als 60 Prozent ein, beide Kammern zu gewinnen. Das wecke die Erwartung eines politischen Stillstands. Dieser legislative Leerlauf ändere jedoch nichts an den Haushaltsdefiziten, der Verschuldung von über 40 Billionen Dollar und den hohen Emissionsvolumina. Keine Partei habe den Defizitabbau zum Wahlkampfthema erkoren. Die Erwartung, politischer Stillstand stütze Staatsanleihen, sei deshalb deplatziert. Möglicherweise wird hier einfach nur der Renditeanstieg in die Zukunft extrapoliert und in eine plausibel klingende Geschichte gebettet.
Brent-Öl verbilligt sich auf 105,40 Dollar, nachdem der Preis zuvor in zwei Handelstagen um mehr als sieben Prozent gestiegen war. Spekulationen über eine Vereinbarung zwischen Washington und Teheran, welche die Öffnung der Straße von Hormus gegen die Aufhebung der Blockade iranischer Häfen tauscht, entziehen dem Markt Risikoprämien. Gold notiert bei 4.275 Dollar pro Feinunze.
Der APX gewinnt zwei auf weiter neutrale 14 Punkte.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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