apano-Stimmungsindex
Aktien präsentieren sich angesichts des massiven globalen Renditeanstiegs bei Staatsanleihen erstaunlich resilient. Die europäischen Börsen dürften mit moderaten Abschlägen starten. Belastend wirken anhaltende Inflationssorgen, die durch gestiegene Energiepreise verursacht werden. In Frankreich und Spanien stieg die Teuerungsrate bereits stärker als erwartet. Der Fokus richtet sich am Vormittag auf die Veröffentlichung der EU-Inflation. Hier wird ein Anstieg auf 3,3 Prozent nach 2,9 Prozent im Juli prognostiziert. Zudem stehen global Revisionen der Einkaufsmanagerindizes an. In China stieg der von Ratingdog ermittelte Index für die Industrie im August leicht an und notiert damit, abweichend vom staatlichen Pendant, im expansiven Bereich. Vorlagen aus Asien fallen positiv aus, während sich US-Terminkontrakte knapp in der Gewinnzone behaupten.
Die asiatischen Aktienmärkte setzen ihre Aufwärtsbewegung den sechsten Tag in Folge fort. Angeführt wird die Region von Taiwan, wo die Papiere von MediaTek nach einer Investition von Nvidia in Höhe von 3,5 Milliarden Dollar um knapp zehn Prozent stiegen. In Japan ignoriert der Aktienmarkt den zeitgleichen Renditeanstieg am heimischen Anleihemarkt. Die strukturelle Schwäche des Yen stützt die exportorientierten Unternehmen und Finanzwerte maßgeblich. Der Yen notiert unverändert schwach bei 159,85 pro Dollar. Ein Zinsschritt der Bank of Japan im September ist bereits in den Kursen verarbeitet. In Hongkong verzeichnete Shein Global beim Börsendebüt hingegen einen Verlust von zehn Prozent.
An der Wall Street rücken die weiter steigenden Zinsen in das Zentrum. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen stieg auf 4,78 Prozent und markiert damit den höchsten Stand seit Januar 2025. Bei den 30-jährigen Papieren verharrt die Rendite nun schon mehr als 55 Tage über der Marke von fünf Prozent. Ein derartiges Niveau gab es zuletzt im Jahr 2006. Neben den robusten Inflationsdaten belastet ein Überangebot an Unternehmensanleihen den Markt, da Firmen massiv Kapital zur Finanzierung des Ausbaus der künstlichen Intelligenz aufnehmen. Die anhaltenden Preisschübe rücken den in dieser Woche anstehenden US-Arbeitsmarktbericht und dessen Einfluss auf die Zinspolitik der Notenbank in den Mittelpunkt.
Am globalen Rentenmarkt erreichen die Renditen durchweg neue Rekordstände. Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen berührt erstmals seit 1996 drei Prozent. Australische Papiere mit einer Laufzeit von zehn Jahren rentieren so hoch wie seit dem Jahr 2011 nicht mehr. Europäische Staatsanleihen vollziehen diese Bewegung nach. Zinsterminkontrakte preisen eine Wahrscheinlichkeit von 65 Prozent für eine Zinserhöhung der US-Notenbank im September ein, nachdem der Vorsitzende Kevin Warsh ein konsequentes Vorgehen bei der Inflationsbekämpfung angekündigt hat. Auch für die Europäische Zentralbank und die Bank of Japan werden weitere restriktive Schritte für diesen Monat fest erwartet. An den Devisenmärkten bewegt sich der US-Dollar kaum, der Euro notiert bei 1,1610 Dollar.
Rohöl der Sorte Brent verteuerte sich zunächst aufgrund erneuter militärischer Auseinandersetzungen im Nahen Osten auf 91,55 Dollar je Fass. Die Gewinne reduzierten sich, nachdem der iranische Präsident erklärte, man werde einlenken, falls die USA zum Memorandum of Understanding zurückkehren. Am Kupfermarkt zeichnet sich ein deutliches Ungleichgewicht ab. In den US-Lagerhäusern der Comex häuft sich das Metall, da Marktteilnehmer Zölle auf Importe von raffiniertem Kupfer durch die Trump-Administration erwarten. Diese Bestände entziehen dem Londoner Markt das Angebot und stützen höhere Preise für den Rohstoff. Die globalen Nahrungsmittelpreise verzeichneten im August den stärksten monatlichen Anstieg seit über zehn Jahren, angetrieben durch geopolitische Konflikte und Wetterphänomene. Gold stagniert nach dem Rückschlag vom Freitag bei 4.429 Dollar je Unze.
Der apano APX verharrt bei neutralen 17 Punkten.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TVGLNm
Die asiatischen Aktienmärkte setzen ihre Aufwärtsbewegung den sechsten Tag in Folge fort. Angeführt wird die Region von Taiwan, wo die Papiere von MediaTek nach einer Investition von Nvidia in Höhe von 3,5 Milliarden Dollar um knapp zehn Prozent stiegen. In Japan ignoriert der Aktienmarkt den zeitgleichen Renditeanstieg am heimischen Anleihemarkt. Die strukturelle Schwäche des Yen stützt die exportorientierten Unternehmen und Finanzwerte maßgeblich. Der Yen notiert unverändert schwach bei 159,85 pro Dollar. Ein Zinsschritt der Bank of Japan im September ist bereits in den Kursen verarbeitet. In Hongkong verzeichnete Shein Global beim Börsendebüt hingegen einen Verlust von zehn Prozent.
An der Wall Street rücken die weiter steigenden Zinsen in das Zentrum. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen stieg auf 4,78 Prozent und markiert damit den höchsten Stand seit Januar 2025. Bei den 30-jährigen Papieren verharrt die Rendite nun schon mehr als 55 Tage über der Marke von fünf Prozent. Ein derartiges Niveau gab es zuletzt im Jahr 2006. Neben den robusten Inflationsdaten belastet ein Überangebot an Unternehmensanleihen den Markt, da Firmen massiv Kapital zur Finanzierung des Ausbaus der künstlichen Intelligenz aufnehmen. Die anhaltenden Preisschübe rücken den in dieser Woche anstehenden US-Arbeitsmarktbericht und dessen Einfluss auf die Zinspolitik der Notenbank in den Mittelpunkt.
Am globalen Rentenmarkt erreichen die Renditen durchweg neue Rekordstände. Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen berührt erstmals seit 1996 drei Prozent. Australische Papiere mit einer Laufzeit von zehn Jahren rentieren so hoch wie seit dem Jahr 2011 nicht mehr. Europäische Staatsanleihen vollziehen diese Bewegung nach. Zinsterminkontrakte preisen eine Wahrscheinlichkeit von 65 Prozent für eine Zinserhöhung der US-Notenbank im September ein, nachdem der Vorsitzende Kevin Warsh ein konsequentes Vorgehen bei der Inflationsbekämpfung angekündigt hat. Auch für die Europäische Zentralbank und die Bank of Japan werden weitere restriktive Schritte für diesen Monat fest erwartet. An den Devisenmärkten bewegt sich der US-Dollar kaum, der Euro notiert bei 1,1610 Dollar.
Rohöl der Sorte Brent verteuerte sich zunächst aufgrund erneuter militärischer Auseinandersetzungen im Nahen Osten auf 91,55 Dollar je Fass. Die Gewinne reduzierten sich, nachdem der iranische Präsident erklärte, man werde einlenken, falls die USA zum Memorandum of Understanding zurückkehren. Am Kupfermarkt zeichnet sich ein deutliches Ungleichgewicht ab. In den US-Lagerhäusern der Comex häuft sich das Metall, da Marktteilnehmer Zölle auf Importe von raffiniertem Kupfer durch die Trump-Administration erwarten. Diese Bestände entziehen dem Londoner Markt das Angebot und stützen höhere Preise für den Rohstoff. Die globalen Nahrungsmittelpreise verzeichneten im August den stärksten monatlichen Anstieg seit über zehn Jahren, angetrieben durch geopolitische Konflikte und Wetterphänomene. Gold stagniert nach dem Rückschlag vom Freitag bei 4.429 Dollar je Unze.
Der apano APX verharrt bei neutralen 17 Punkten.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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