apano-Stimmungsindex
Europäische Aktienfutures notieren am Mittwochmorgen im Einklang mit globalen Vorgaben leicht höher, der Euro Stoxx 50 Kontrakt gewinnt 0,2 Prozent. Asiatische Märkte und positive US-Terminkontrakte stützen die Kurse. Anleger agieren im Vorfeld der heutigen Zinsentscheidung der US-Notenbank zurückhaltend. Märkte preisen eine Zinserhöhung mit einer Wahrscheinlichkeit von über 90 Prozent ein. Es wäre der erste Zinsschritt nach oben seit dem Jahr 2023. Die Kerninflation zwingt den neuen Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh zum Handeln, was zu Spannungen mit dem Weißen Haus führen dürfte. Ein Rückgang der Rohölpreise verschafft den Anleihemärkten derzeit eine Entlastung. Dennoch etablieren hohe Energiekosten ein festes Zinsniveau. Das Zeitfenster für eine nur kurzfristige Störung der Ölversorgung schließt sich angesichts der Ausweitung des Iran-Konflikts. Energiepreise diktieren die Inflationsentwicklung und halten den Zinsdruck nach oben aufrecht. Ein geldpolitischer Kurs von Warsh, der auf vorwärtsgerichtete Hinweise verzichtet, erhöht das Überraschungspotenzial.
In Asien gewinnt der MSCI Asia Pacific Index 0,5 Prozent und beendet eine viertägige Verlustserie. Der japanische Topix und der Hang Seng in Hongkong legen ebenfalls zu, angetrieben von einer Erholung im Technologiesektor. Unter der Oberfläche schwindet der Optimismus rund um das Thema Künstliche Intelligenz. Die Aktien von SoftBank zählen zu den Verlierern in der asiatischen Region. Die Kosten für die Absicherung gegen einen Zahlungsausfall des japanischen Unternehmens stiegen auf einen Höchststand für dieses Jahr. Berichte über eine erneute Verschiebung des Börsengangs von OpenAI belasten den Wert, obwohl das Unternehmen in Finanzierungsgesprächen mit über 1,2 Billionen US-Dollar bewertet wird. Japanische Aktien entlang der gesamten Lieferkette für Künstliche Intelligenz geraten unter Verkaufsdruck. Anleger zeigen Zurückhaltung, den Enthusiasmus für diese Technologie bedingungslos zu finanzieren.
US-Aktienmärkte verzeichneten am Dienstag nach einem schwachen Handelsende kaum Bewegung. Für die großen Indizes deuten Terminkontrakte aktuell auf Aufschläge von 0,2 bis 0,3 Prozent hin. Marktteilnehmer erwarten nach der Veröffentlichung hoher Inflationsdaten in der Vorwoche eine straffere Geldpolitik. Da Warsh für seine Abneigung gegenüber geldpolitischen Hinweisen bekannt ist, erwarten Investoren deutliche restriktive Signale. Die Bankenbranche liefert derweil gegensätzliche Indikationen. JPMorgan stellt Zuwächse bei den Handelserträgen und den Gebühren im Investmentbanking in Aussicht. Wells Fargo erwartet eine unerwartet hohe Nettozinsmarge.
Am Anleihemarkt positionieren sich Händler auf fallende Kurse. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe erreichte am Dienstag mit 5,04 Prozent einen Höchststand seit fast 20 Jahren. Im asiatischen Handel gab der Wert auf 4,99 Prozent nach. Renditen steigen auch in Australien, Japan und Neuseeland. Europäische Rentenfutures notieren fester, Investoren in Großbritannien blicken auf anstehende Inflationsdaten. Am Devisenmarkt zeigt sich kaum Bewegung. Ein Korb wichtiger Währungen notiert nahezu unverändert gegenüber dem US-Dollar. Der Euro steht bei 1,1545 US-Dollar, der japanische Yen wird bei 155,20 pro Dollar gehandelt. Bitcoin stagniert bei etwa 75.800 US-Dollar, nachdem der US-Senat ein Gesetz zur Regulierung des Kryptomarktes blockierte. Die Krypto-Industrie hat hunderte Millionen US-Dollar ausgegeben, um für das Gesetz zu werben, das Anlegern mehr Sicherheit vermitteln soll.
Nach zwei Verlusttagen in Folge verzeichnet Gold einen Anstieg auf rund 4.330 US-Dollar pro Unze. Am Ölmarkt pausiert der Aufwärtstrend. Ein Barrel der Sorte Brent verbilligt sich auf 107,80 US-Dollar. Die Preisanstiege, getrieben durch Sorgen um Angebotsausfälle, wirkten zuletzt überzogen. Ein Bericht der US-Industrie wies zudem auf einen Anstieg der Lagerbestände hin.
Der APX gibt zwei auf weiter neutrale minus sechs Punkte nach.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TVVgZx
In Asien gewinnt der MSCI Asia Pacific Index 0,5 Prozent und beendet eine viertägige Verlustserie. Der japanische Topix und der Hang Seng in Hongkong legen ebenfalls zu, angetrieben von einer Erholung im Technologiesektor. Unter der Oberfläche schwindet der Optimismus rund um das Thema Künstliche Intelligenz. Die Aktien von SoftBank zählen zu den Verlierern in der asiatischen Region. Die Kosten für die Absicherung gegen einen Zahlungsausfall des japanischen Unternehmens stiegen auf einen Höchststand für dieses Jahr. Berichte über eine erneute Verschiebung des Börsengangs von OpenAI belasten den Wert, obwohl das Unternehmen in Finanzierungsgesprächen mit über 1,2 Billionen US-Dollar bewertet wird. Japanische Aktien entlang der gesamten Lieferkette für Künstliche Intelligenz geraten unter Verkaufsdruck. Anleger zeigen Zurückhaltung, den Enthusiasmus für diese Technologie bedingungslos zu finanzieren.
US-Aktienmärkte verzeichneten am Dienstag nach einem schwachen Handelsende kaum Bewegung. Für die großen Indizes deuten Terminkontrakte aktuell auf Aufschläge von 0,2 bis 0,3 Prozent hin. Marktteilnehmer erwarten nach der Veröffentlichung hoher Inflationsdaten in der Vorwoche eine straffere Geldpolitik. Da Warsh für seine Abneigung gegenüber geldpolitischen Hinweisen bekannt ist, erwarten Investoren deutliche restriktive Signale. Die Bankenbranche liefert derweil gegensätzliche Indikationen. JPMorgan stellt Zuwächse bei den Handelserträgen und den Gebühren im Investmentbanking in Aussicht. Wells Fargo erwartet eine unerwartet hohe Nettozinsmarge.
Am Anleihemarkt positionieren sich Händler auf fallende Kurse. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe erreichte am Dienstag mit 5,04 Prozent einen Höchststand seit fast 20 Jahren. Im asiatischen Handel gab der Wert auf 4,99 Prozent nach. Renditen steigen auch in Australien, Japan und Neuseeland. Europäische Rentenfutures notieren fester, Investoren in Großbritannien blicken auf anstehende Inflationsdaten. Am Devisenmarkt zeigt sich kaum Bewegung. Ein Korb wichtiger Währungen notiert nahezu unverändert gegenüber dem US-Dollar. Der Euro steht bei 1,1545 US-Dollar, der japanische Yen wird bei 155,20 pro Dollar gehandelt. Bitcoin stagniert bei etwa 75.800 US-Dollar, nachdem der US-Senat ein Gesetz zur Regulierung des Kryptomarktes blockierte. Die Krypto-Industrie hat hunderte Millionen US-Dollar ausgegeben, um für das Gesetz zu werben, das Anlegern mehr Sicherheit vermitteln soll.
Nach zwei Verlusttagen in Folge verzeichnet Gold einen Anstieg auf rund 4.330 US-Dollar pro Unze. Am Ölmarkt pausiert der Aufwärtstrend. Ein Barrel der Sorte Brent verbilligt sich auf 107,80 US-Dollar. Die Preisanstiege, getrieben durch Sorgen um Angebotsausfälle, wirkten zuletzt überzogen. Ein Bericht der US-Industrie wies zudem auf einen Anstieg der Lagerbestände hin.
Der APX gibt zwei auf weiter neutrale minus sechs Punkte nach.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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