apano-Stimmungsindex
Europas Aktienmärkte starten nach einer Stabilisierung der US-Futures verhalten freundlich in den Handel, doch das fundamentale Umfeld bleibt anspruchsvoll. Während Händler auf eine einsetzende Ermüdung der Verkäufer vor dem Wochenende setzen, belasten ungelöste Haushaltsfragen in der Eurozone und anhaltend hohe Energiekosten das Sentiment. Die Rohölpreise bewegen sich in Richtung 115 US-Dollar je Barrel und etablieren sich nach acht Monaten auf erhöhtem Niveau zunehmend als hartnäckiger Belastungsfaktor. Da dieser Anstieg mit einem deutlichen Teuerungsschub bei europäischem Erdgas zusammenfällt, wächst das Risiko, dass der Preisschock die Wirtschaft dämpft und in einen stagflationären Impuls übergeht. Vor diesem Hintergrund gewinnen die anstehenden Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone und Großbritannien massiv an Bedeutung. Sollten die Daten belegen, dass die Energiepreise die wirtschaftliche Dynamik spürbar schwächen, geraten die erst im Vormonat angehobenen Wachstumsprognosen der Europäischen Zentralbank ins Wanken. Am Rentenmarkt würde eine solche Eintrübung Zweifel an weiteren Zinsschritten nähren und die Nachfrage nach Papieren am kurzen Ende stützen.
In Asien wandelte sich ein tiefroter Handelsauftakt im späten Geschäft in eine spürbare Erholung. Der südkoreanische Kospi fing einen anfänglichen Einbruch von gut vier Prozent auf und drehte sogar knapp in die Gewinnzone. Maßgeblicher Treiber war die Bewertung auf Basis der erwarteten Unternehmensgewinne, die zuvor ein historisches Rekordtief markiert hatte und nun Schnäppchenjäger anlockte. Stellvertretend für den Sektor drehte der Halbleiterhersteller SK Hynix nach anfänglichen Verlusten um vier Prozent nach oben, ungeachtet des abgesagten US-Börsengangs der Tochter Solidigm. Auch der chinesische CSI 300 schwenkte ins Plus, während der breit gefasste MSCI Asia Pacific sein Minus auf 0,2 Prozent eindämmte. Marktteilnehmer ringen weiterhin um die Balance zwischen den optisch günstigen Bewertungen der Halbleiterbranche und der Frage, ob die Margen ein neues Normal oder lediglich ein zyklisches Hoch darstellen.
An der Wall Street dominierte am Vortag eine spürbare Skepsis gegenüber dem Technologiesektor das Geschehen. Zweifel an der Tragfähigkeit der massiven Investitionen in künstliche Intelligenz und deren tatsächlicher Rentabilität führten zu deutlichen Abgaben bei den Megacaps. Der technologielastige Nasdaq 100 steuert auf seine zweite negative Woche in Folge zu, während der Philadelphia Semiconductor Index vor der dritten wöchentlichen Einbuße steht. Das freiwerdende Kapital rotierte gezielt in defensive Marktsegmente wie Versorger und Basiskonsumgüter. Der S&P 500 Consumer Staples Index kletterte auf einen neuen Rekordstand und markiert damit den stärksten Monatsauftakt seit dem Jahr 1998. Vor den anstehenden Quartalszahlen der Tech-Schwergewichte und dem Zinsentscheid der US-Notenbank in der kommenden Woche traten viele Marktteilnehmer den geordneten Rückzug an.
An den Rentenmärkten sorgten die Verwerfungen im Technologiesektor, politische Spannungen in Frankreich und geopolitische Risiken im Nahen Osten für eine deutliche Flucht in sichere Häfen. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen brach am Donnerstag um 17 Basispunkte ein und fiel erstmals seit einem Monat wieder unter die Marke von fünf Prozent. Im asiatischen Handel konsolidierte der Zins bei 4,97 Prozent. Bei den Devisen zeigte sich der US-Dollar weitgehend stabil; der japanische Yen verharrte nach vorangegangenen Aufschlägen bei rund 156,90 Yen je Dollar. In Europa tendierten französische Staatsanleihen-Futures gegenüber Bundesanleihen leicht schwächer, aber die Dynamik hat nachgelassen.
Brent-Öl setzte verteuerte auf 114,38 US-Dollar je Barrel. Intensivierte Angriffe auf Infrastruktur in Saudi-Arabien treiben Rohöl zum dritten Wochenanstieg in Folge. Der Goldpreis sinkt auf den niedrigsten Stand seit Juli.
Der APX gewinnt sechs auf neutrale null Punkte.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
http://dlvr.it/TW21mJ
In Asien wandelte sich ein tiefroter Handelsauftakt im späten Geschäft in eine spürbare Erholung. Der südkoreanische Kospi fing einen anfänglichen Einbruch von gut vier Prozent auf und drehte sogar knapp in die Gewinnzone. Maßgeblicher Treiber war die Bewertung auf Basis der erwarteten Unternehmensgewinne, die zuvor ein historisches Rekordtief markiert hatte und nun Schnäppchenjäger anlockte. Stellvertretend für den Sektor drehte der Halbleiterhersteller SK Hynix nach anfänglichen Verlusten um vier Prozent nach oben, ungeachtet des abgesagten US-Börsengangs der Tochter Solidigm. Auch der chinesische CSI 300 schwenkte ins Plus, während der breit gefasste MSCI Asia Pacific sein Minus auf 0,2 Prozent eindämmte. Marktteilnehmer ringen weiterhin um die Balance zwischen den optisch günstigen Bewertungen der Halbleiterbranche und der Frage, ob die Margen ein neues Normal oder lediglich ein zyklisches Hoch darstellen.
An der Wall Street dominierte am Vortag eine spürbare Skepsis gegenüber dem Technologiesektor das Geschehen. Zweifel an der Tragfähigkeit der massiven Investitionen in künstliche Intelligenz und deren tatsächlicher Rentabilität führten zu deutlichen Abgaben bei den Megacaps. Der technologielastige Nasdaq 100 steuert auf seine zweite negative Woche in Folge zu, während der Philadelphia Semiconductor Index vor der dritten wöchentlichen Einbuße steht. Das freiwerdende Kapital rotierte gezielt in defensive Marktsegmente wie Versorger und Basiskonsumgüter. Der S&P 500 Consumer Staples Index kletterte auf einen neuen Rekordstand und markiert damit den stärksten Monatsauftakt seit dem Jahr 1998. Vor den anstehenden Quartalszahlen der Tech-Schwergewichte und dem Zinsentscheid der US-Notenbank in der kommenden Woche traten viele Marktteilnehmer den geordneten Rückzug an.
An den Rentenmärkten sorgten die Verwerfungen im Technologiesektor, politische Spannungen in Frankreich und geopolitische Risiken im Nahen Osten für eine deutliche Flucht in sichere Häfen. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen brach am Donnerstag um 17 Basispunkte ein und fiel erstmals seit einem Monat wieder unter die Marke von fünf Prozent. Im asiatischen Handel konsolidierte der Zins bei 4,97 Prozent. Bei den Devisen zeigte sich der US-Dollar weitgehend stabil; der japanische Yen verharrte nach vorangegangenen Aufschlägen bei rund 156,90 Yen je Dollar. In Europa tendierten französische Staatsanleihen-Futures gegenüber Bundesanleihen leicht schwächer, aber die Dynamik hat nachgelassen.
Brent-Öl setzte verteuerte auf 114,38 US-Dollar je Barrel. Intensivierte Angriffe auf Infrastruktur in Saudi-Arabien treiben Rohöl zum dritten Wochenanstieg in Folge. Der Goldpreis sinkt auf den niedrigsten Stand seit Juli.
Der APX gewinnt sechs auf neutrale null Punkte.
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
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