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apano-Stimmungsindex

Trotz freundlicher Vorgaben aus Asien und einer fester schließenden Wall Street starten die europäischen Märkte verhalten in den Mittwoch. Der S&P 500 stieg am Dienstag um 0,58% auf 5.561 Punkte, allerdings bei auffallend niedrigen Umsätzen. Wir sehen technisch getriebene Käufe, die durch CTA-Releveraging, Aktienrückkäufe und Zuflüsse von Pensionsfonds unterstützt werden. Die Unsicherheit über die konjunkturelle Großwetterlage und den politischen Kurs der USA bleibt jedoch bestehen. Auch aus Asien kamen überwiegend freundliche Signale: Der Nikkei schloss leicht fester, der Hang Seng legte trotz enttäuschender chinesischer Konjunkturdaten zu: Der offizielle Einkaufsmanagerindex fiel mit 49 Punkten auf den tiefsten Stand seit Dezember 2023. Auch der stärker von privaten Unternehmen geprägte Caixin-Index signalisierte eine Abschwächung, wenn auch weniger dramatisch. In den USA drehte sich am Dienstag vieles um Donald Trump, der sich am Ende der ersten 100 Tage seiner zweiten A...

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Die europäischen Börsen präsentieren sich am Dienstagvormittag mit leicht positiven Vorzeichen. Beflügelt wird die Stimmung von mehreren Seiten: Aus dem Bankensektor kommen überzeugende Unternehmenszahlen, aus Übersee stützen freundliche Vorgaben. Auch in der Politik sorgen neue Entwicklungen für Impulse, allen voran der Wahlsieg der Liberalen in Kanada. Die ist auch eine gewisse Abfuhr an US-Präsident Trump, der sich noch spät mit Kommentaren in den Wahlkampf eingemischt hatte. Die Frage, ob sich daraus eine nachhaltige Entspannung in den Zollgesprächen ergibt, steht daher heute besonders im Fokus. Weltweit ist jedenfalls eine gewisse Entspannung eingetreten. Unser Stimmungsindex APX hatte uns bereits vor einigen Tagen zu einer Erhöhung der Aktienquote „gedrängt“, als in den meisten Marktkommentaren noch die Molltöne dominierten. Unterstützung kommt heute auch von den asiatischen Börsen, die überwiegend freundlich tendierten. Hintergrund sind Anzeichen für ein Einlenken der US-Reg...

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Die europäischen Aktienmärkte befinden sich zu Wochenbeginn in einer Phase der Orientierungssuche. Nach einer kräftigen Erholungsbewegung, die von freundlicheren Signalen im Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie einer moderateren Rhetorik Donald Trumps gegenüber der US-Notenbank getragen wurde, fehlen neue Impulse. Interessanter wird es in der zweiten Wochenhälfte: Wichtige Unternehmenszahlen und das US-BIP für das erste Quartal werden veröffentlicht. Für Präsident Trump könnte die wirtschaftliche Stagnation zunehmend zu einer Hypothek werden, die seine politische Agenda belastet. Der Fortgang des Handelsstreits bleibt ein zentraler Faktor für die Marktstimmung. Einem Bericht zufolge haben die chinesischen Behörden einigen Importeuren signalisiert, dass sie auf die jüngste Erhöhung der Zölle auf US-Waren teilweise verzichten werden. Dies wird an den Märkten als Zeichen gewertet, dass es noch Verhandlungsspielraum gibt. Der Druck auf Trump, einen Konsens zu finden, dürfte zun...

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Nach der jüngsten Erholungsrally zeichnet sich an den europäischen Börsen ein ruhiger Start ab. Von der Zins- und Währungsseite kommen kaum neue Impulse, und auch geopolitisch bleibt die Lage diffus. Besonders im Fokus: Donald Trump und seine bemerkenswerte Fähigkeit, mit bloßen Aussagen Märkte zu bewegen. Die Ankündigung Trumps, in zwei bis drei Wochen ein Update zu den Zöllen auf chinesische Waren präsentieren zu wollen, sorgte für kurzfristige Erleichterung. Doch echte Substanz fehlt: Ein belastbarer „Zoll-Deal“ mit China ist nach wie vor nicht in Sicht. Im Gegenteil, der mediale Nebel um die US-Handelspolitik wird dichter. Während Trump vage Versprechen über niedrigere Zölle macht, widersprechen Mitglieder seiner Regierung wenig später. Dennoch bleiben wir angesichts der immer noch niedrigen Erwartungshaltung am Markt konstruktiv. Ein Nebenschauplatz, der jedoch weiteres Licht auf Trumps Wesen wirft: Auf der Website seiner Meme-Münze $Trump ist die Rede davon, dass die 220 größ...

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Die internationalen Finanzmärkte werden am Mittwoch deutlich erholt starten. Auslöser ist eine Serie von Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, die von den Marktteilnehmern als Zeichen einer Entspannung sowohl in der Geldpolitik als auch im transatlantischen und sino-amerikanischen Handelskonflikt gewertet werden. Trump stellte klar, dass er keinen Wechsel an der Spitze der US-Notenbank anstrebt – eine Kehrtwende zur vorherigen Woche, als er Fed-Chef Jerome Powell öffentlich kritisierte. Gleichzeitig signalisierte er Gesprächsbereitschaft gegenüber China. Im Fall eines Abkommens würden die zuletzt stark erhöhten Importzölle „erheblich sinken“, wie Trump sagte – wenn auch nicht auf null. Die Märkte reagierten mit einem breiten Aufatmen. An der Wall Street führte das zu einer markanten Erholungsrally. Der S&P 500 legte um 2,5 Prozent zu – es war die drittbeste Sitzung der letzten zwei Jahre. Alle Sektoren und nahezu alle Einzeltitel verzeichneten Kursgewinne. Besonders gefragt...

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Europas Aktienmärkte dürften am Dienstag nach der Osterpause mangels neuer Impulse etwas leichter eröffnen. Belastend wirken geopolitische Spannungen, geldpolitische Unsicherheiten und enttäuschende US-Vorgaben. Es besteht aber keine Panik - die asiatischen Börsen halten sich gut und auch in Europa kommt keine Ausverkaufsstimmung auf. Besonders im Fokus stehen dabei die zunehmend gereizte Tonlage zwischen dem Weißen Haus und der US-Notenbank sowie die Sorgen um eine erneute Eskalation im Handelskonflikt mit China. Auch die EZB signalisiert zunehmende Wachsamkeit gegenüber einer konjunkturellen Abkühlung. Die fallende Inflation im Dienstleistungssektor und eine uneinheitliche Entwicklung der Teuerung infolge globaler Handelskonflikte könnten die Währungshüter zu einer ersten Zinssenkung bereits im Juni veranlassen. Aktuelle Markterwartungen preisen mit hoher Wahrscheinlichkeit drei Schritte bis September ein – auf dann 1,5 Prozent. In den USA bleibt die geldpolitische Lage angespann...

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Die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell von gestern Abend wirken nach - und lassen die Märkte nicht zur Ruhe kommen. Powell warnte, dass die von US-Präsident Trump verhängten Zölle die Notenbank in ein Dilemma bringen könnten: Einerseits treiben die Handelsbarrieren die Inflation, andererseits belasten sie die Konjunktur. Die Fed könnte sich künftig zwischen Preisstabilität und einem robusten Arbeitsmarkt entscheiden müssen. Der Markt interpretierte dies als klare Absage an baldige Zinssenkungen. Die Folge: Deutliche Verluste an der Wall Street, fallende Anleiherenditen und ein schwächerer US-Dollar. Trotz der negativen Vorgaben aus den USA zeigten sich die asiatischen Aktienmärkte heute Morgen überraschend stabil. Eine bemerkenswerte Abkoppelung, die auf neue diplomatische Signale aus Fernost zurückzuführen ist: Japan und die USA meldeten Fortschritte in ihren Handelsgesprächen. Präsident Trump sprach sogar von „großen Fortschritten“. Auch die chinesische Regierung zeigte sich zul...