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Die europäischen Börsen sehen sich zum Wochenschluss einer Gemengelage gegenüber, die von geopolitischen und handelspolitischen Unsicherheiten geprägt ist. Besonders schwer wiegt die Lähmung durch die politische Situation in Frankreich, wo Premierminister François Bayrou kaum Chancen hat, sein Amt über den 8. September hinaus zu sichern. Damit bleibt die Perspektive für die gesamte Staatengemeinschaft getrübt, die gleichzeitig ihre Schwäche in Form geplanter Zugeständnisse an die USA zur Abmilderung der Automobilzölle unterstreicht. Die Märkte fokussieren sich zusätzlich auf die anstehenden US-PCE-Daten, die als bevorzugter Inflationsindikator der Federal Reserve gelten und entscheidend für die Zinspolitik sein könnten. Die Vorgaben aus den USA waren positiv, die dortigen Aktienmärkte verzeichneten neue Rekordstände, während Händler gleichwohl abwartend blieben. Auch aus Asien kamen gemischte Signale, die eine insgesamt zurückhaltende Eröffnung in Europa erwarten lassen. In Ostasie...

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Nach den unspektakulären Zahlen von Nvidia müssen sich Anleger wieder den eigentlichen, börsenbestimmenden Themen stellen. Weder Euphorie noch Enttäuschung: Die KI-Ikone lieferte Rekorde, der Ausblick war jedoch nicht überraschend. Dass der KI-Boom an Tempo verliert, ist keine Neuigkeit. Damit fehlen nun die Ausreden, um an der Seitenlinie zu bleiben. Die guten Vorgaben aus Asien könnten eigentlich Rückenwind geben, doch in Europa drücken hausgemachte Probleme auf die Stimmung. Im weiteren Tagesverlauf rücken die US-Daten in den Vordergrund: Zunächst stehen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die BIP-Revision an, bevor am Freitag mit dem PCE-Preisindex das wichtigste Datum der Woche ansteht. Europäische Aktienmärkte eröffnen wahrscheinlich mit leicht positiven Vorzeichen. Die Vorgaben aus Asien stützen. Was in Europa beschäftigt, zeigt sich am Anleihemarkt, wo sich ein Rollentausch zwischen Frankreich und Italien andeutet. Während italienische Staatsanleihen zul...

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Vor der Veröffentlichung der Nvidia-Zahlen heute nach US-Börsenschluss erwarten wir keine großen Bewegungen an den europäischen Aktienmärkten. Die Vorgaben aus Asien waren uneinheitlich bis schwächer, während die Wall Street trotz politischer Turbulenzen in den USA am Vortag etwas fester aus dem Handel ging. Der US-Dollar zeigt sich angesichts der Attacke Donald Trumps auf die US-Notenbank erstaunlich stabil – vielleicht auch als Reaktion auf die Lage in Europa, wo sich die Aufmerksamkeit derzeit auf Frankreich richtet. Premierminister Bayrou hat die Vertrauensfrage gestellt, die er voraussichtlich verlieren wird. Die Krise in Frankreich trifft auf ein bereits eingetrübtes Geschäftsklima. Belastet werden aktuell vor allem binnenmarktorientierte Unternehmen, die bisher mit einem Bewertungsaufschlag gegenüber international aufgestellten Konzernen wie LVMH oder Schneider Electric gehandelt wurden. In Ostasien fehlten klare Impulse. Die Handelsumsätze blieben dünn, was auf Zurückhaltun...

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Die europäischen Börsen starten mit einer vorsichtig gemischten Tendenz in die neue Woche. Die starken Kursgewinne aus den USA am Freitag liefern nur bedingt Rückenwind. Angesichts hoher Bewertungen und einer zunehmend schwierigen Gemengelage zwischen Inflation und Arbeitsmarkt schauen die Investoren nach der Euphorie vom Freitag nun wieder genauer hin. Die asiatischen Börsen sorgten mit einem überwiegend positiven Wochenauftakt zwar für Unterstützung, nachdem Jerome Powell auf dem Notenbankertreffen in Jackson Hole ein klares Signal für Zinssenkungen gesendet hatte. Damit ist eine erste Lockerung der Geldpolitik im September eingepreist. Doch bleibt die Unsicherheit groß, ob die Fed über diese einzelne Maßnahme hinaus weitere Schritte gehen wird oder ob sie lediglich kurzfristig politischen Druck von sich nehmen wollte. Professionelle Anleger nutzen die gesunkene Volatilität bereits, um über Optionen zusätzliche Absicherungsgeschäfte aufzubauen. Das Thema Hedging gewinnt wieder deutli...

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Europäische Aktienmärkte starten den Freitag mit einer verhaltenen Tendenz. Die Vorgaben aus den USA und Asien waren gemischt, und die Aufmerksamkeit richtet sich fast ausschließlich auf Jackson Hole. Mit Spannung erwarten Investoren die Rede von Jerome Powell, die um 16 Uhr deutscher Zeit beginnt. Die Erwartung einer Zinssenkung im September wird zuletzt wieder in Zweifel gezogen. Waren es vor einer Woche noch über 90 Prozent Wahrscheinlichkeit, so taxieren die Märkte diese nun auf 74 Prozent. Im Technologiesektor könnte Nvidia weiter für Bewegung sorgen. Nvidia soll die Zulieferer Samsung und Amkor angewiesen haben, die Produktion im Zusammenhang mit seinem H20-KI-Chip einzustellen, nachdem Peking lokale Unternehmen aufgefordert hatte, den Nvidia-Chip zu meiden. Dies verlieh dagegen heute den chinesischen Technologiewerten Auftrieb. Die Luft wird dünner, aktives Risikomanagement könnte jetzt seinen Augenblick haben. In Ostasien präsentierten sich die Märkte am Morgen uneinheitlic...

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Gestern konnte Europa tatsächlich so etwas wie den von uns prognostizierten „Unabhängigkeitstag” von der US-Börse feiern. Insbesondere die Schweiz und Großbritannien legten entgegen den US-Vorgaben zu, und auch die Eurozone hielt sich wacker. Heute gibt es stabile Vorgaben aus Asien, doch wir rechnen nicht mit weiteren Kursgewinnen vor Powells Jackson-Hole-Rede. In Fernost sorgten insbesondere Buy-the-Dip-Käufe im Technologiebereich für Impulse. Die jüngst veröffentlichte Studie des MIT hatte KI-Titel am Montag möglicherweise zu Unrecht belastet. Laut der Untersuchung liegt das Problem nicht bei fehlender KI-Leistung, sondern bei mangelnder Integration in Unternehmensprozesse. Außerdem fließe mehr als die Hälfte der KI-Budgets in Verkaufs- und Marketing-Werkzeuge, der größte Nutzen liege jedoch in der Automatisierung von Büroarbeit. Die Fed-Sitzungsprotokolle wiesen zwar auf wachsende Uneinigkeit bei der Beurteilung der Zoll-Effekte hin, es bestand jedoch Konsens darüber, dass die Infl...

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Zur Wochenmitte sehen sich Europas Börsen mit schwächeren Vorgaben aus den USA konfrontiert. Heute haben sie aber die Chance, einen Unabhängigkeitstag zu begehen. Sich den USA zu entziehen wird nicht leicht, aber Rückenwind kommt ausgerechnet von weiter steigenden Aktien in China. Gewinnmitnahmen bei US-Technologiewerten belasteten gestern die Stimmung weltweit. Die Erwartung, dass Notenbankchef Powell in seiner Rede in Jackson Hole den Zinssenkungserwartungen einen Dämpfer versetzen könnte, dürfte hierbei eine wichtige Rolle spielen. Powell hat Jackson Hole in der Vergangenheit immer wieder genutzt, um wichtige Anpassungen im Zinspfad deutlich zu kommunizieren. Dagegen stützen Fortschritte im Ukraine-Friedensprozess die Risikobereitschaft. Insbesondere die Aussicht auf ein direktes Treffen zwischen Putin und Selenskyj wird von Anlegern als Signal einer möglichen Entspannung gewertet. Die Hoffnung stirbt zuletzt, wir sehen keinen Grund für überbordenden Optimismus. US-Finanzminister Be...