Posts

apano-Stimmungsindex

Die europäischen Börsen steuern heute auf eine schwache Eröffnung zu. Ein sich über Nacht verschärfender globaler Abverkauf bei Halbleitertiteln zieht die Nasdaq-Futures weiter ins Minus, nachdem der Sektor bereits am Vortag seinen schwächsten Handelstag seit mehr als zwei Monaten verzeichnet hatte. Auslöser dieser Risikoscheu ist eine toxische Kombination aus hartnäckiger US-Inflation, die für weitere Zinsanhebungen der US-Notenbank spricht, und wachsende Zweifel an der Kapitalrendite milliardenschwerer KI-Investitionen. Besonders die sogenannte Token-Ökonomie offenbart Risse: Das Ausgabenwachstum für KI-Token stagnierte im August und September nahezu, obwohl das verarbeitete Volumen weiter stieg. Preisnachlässe der führenden Entwickler sowie Effizienzgewinne drücken den Mischpreis pro einer Million Token spürbar nach unten. Zwar erreichten die Ausgaben Anfang Oktober einen neuen Spitzenwert, doch die abflachende Wachstumsdynamik bedroht das Fundament des aktuellen Investitionsbooms, ...

apano-Stimmungsindex

Europäische Aktien eröffnen freundlich, wobei ein vorbörslicher Rücksetzer nach den Quartalszahlen von ASML wettgemacht wurde. Der niederländische Halbleiterausrüster hob das untere Ende seiner Umsatzprognose für 2026 an, dämpfte jedoch die Euphorie mit dem Hinweis, die hohe Nachfrage in den kommenden zwei Jahren kapazitätsbedingt nicht vollständig bedienen zu können. Diese Meldung wirkt als Katalysator für eine breite Ernüchterung im Technologiesektor: Solide Quartalsergebnisse reichen im aktuellen Umfeld hoher Bewertungen nicht mehr aus, um die unterschwellige Skepsis bezüglich der Monetarisierung milliardenschwerer Investitionen in künstliche Intelligenz zu zerstreuen. Entsprechend gaben die Terminkontrakte auf den S&P 500 einen Teil ihrer Gewinne ab und liegen nur noch 0,1 Prozent im Plus, während die Futures auf den Nasdaq 100 nach anfänglichen Aufschlägen um 0,2 Prozent ins Minus drehten. Diese Reaktion verdeutlicht, dass die anlaufende US-Berichtssaison signifikante positive...

apano-Stimmungsindex

Europas Aktienmärkte behaupten sich am Dienstagmorgen stabil. Während die asiatischen Leitindizes nach schwächeren Vorgaben der US-Techwerte vorübergehend tief ins Minus abtauchten, startet Europa im Schnitt mit Aufschlägen. Der Eurostoxx-50 wird von dem Tech-Schwergewicht ASML ausgebremst. Der relative Schutzwall Europas speist sich aus der Branchenzusammensetzung: Mit einem traditionell geringeren Technologieanteil fungiert Europa als klassische Rotations- und Diversifikationsalternative für Portfolios, die von der zunehmenden Ernüchterung im Sektor der künstlichen Intelligenz belastet werden. Hinzu kommen im internationalen Vergleich attraktivere Dividendenrenditen und moderatere Bewertungsniveaus. Entlastung stiftet vor dem Handelsauftakt zudem eine leichte Entspannung an den Rohstoffmärkten, obgleich Brent-Öl mit Notierungen oberhalb von 105 US-Dollar die latente Inflationsfurcht wachhält. Neue fundamentale Impulse verspricht der Start der US-Berichtssaison, in der unter anderem d...

Aktienrally trotz steigender Zinsen und hoher Ölpreise: Wann kommt die böse Überraschung?

Bild
KI-Boom, steigende Zinsen, hohe Ölpreise und neue Inflationssorgen: Die Börsen sind unter spannenden Vorzeichen ins vierte Quartal 2026 gestartet. Doch trotz zahlreicher Belastungsfaktoren zeigen sich die Aktienmärkte erstaunlich robust. Wie lange kann die Rally noch weitergehen? Im Interview mit Börsenmoderator Andreas Franik analysiert Fondsmanager Markus Sievers, Geschäftsführer von apano Investments, die wichtigsten Entwicklungen des dritten Quartals und erklärt, welche Faktoren die Aktienmärkte in den kommenden Monaten besonders beeinflussen könnten. Im Mittelpunkt stehen die Risiken steigender Zinsen, die anhaltende Begeisterung für Künstliche Intelligenz und die Frage, wie stabil die aktuelle Börsenrally tatsächlich ist. Außerdem zieht Markus Sievers Bilanz zu zwei unterschiedlichen Anlagestrategien: einem vermögensverwaltenden Ansatz und einem offensiveren Aktienfonds. Welche Strategie hat sich im dritten Quartal besser bewährt? Abschließend richtet sich der Blick auf die...

apano-Stimmungsindex

Europas Börsen starten mit verhaltenem Rückenwind in die neue Handelswoche. Früher Optimismus über eine temporäre Entspannung an den Energiemärkten, die den unmittelbaren Inflationsdruck dämpft, verpufft schon wieder. Stabile Renditedifferenzen zwischen Bundesanleihen und französischen Staatsanleihen, stützen die Stimmung im Euro-Raums. Die feiertagsbedingte Handelsruhe in Japan und der damit in Asien ausgesetzte Handel von US-Staatsanleihen liefert den Marktteilnehmern Raum, überzogene Zinserwartungen neu zu kalibrieren. An den Terminmärkten werden für die Europäische Zentralbank knapp drei Zinserhöhungen binnen Jahresfrist eingepreist – eine Projektion, die vor dem Hintergrund französischer Haushaltsrisiken und deren Bremswirkung auf die Finanzstabilität an der wirtschaftlichen Realität vorbeigeht. Die EZB signalisiert ein moderat restriktives Zinsniveau, das den Einlagensatz effektiv bei 3,0 Prozent deckeln dürfte. In Großbritannien preisen Händler gar vier Zinsschritte der Bank of ...

apano-Stimmungsindex

Manchmal kann Börse einfach sein. Das sind die Tage, an denen sie sich einfach konsequent an den eingehenden Top-Nachrichten orientiert. So wie heute. Auslöser war Donald Trump, der gestern Abend (MEZ) öffentlich versprach, vor den Zwischenwahlen im November den Iran nicht mehr militärisch zu attackieren. Postwendend gerieten die Ölpreise ins Rutschen, was wiederum an den Anleihemärkten für Erleichterung sorgte. Nachdem die Renditen der richtungsweisenden zehnjährigen US-Staatsanleihen im gestrigen Tagesverlauf 5,35% erreicht hatten, sind sie seit Trumps Ankündigung bis zum Beginn des Schreibens dieser Zeilen um erhebliche 12 Basispunkte zurückgekommen. Ob auch der erfolgreiche Abschluss des dreiphasigen Verkaufs von Staatsanleihen zur stabilen Stimmung beiträgt, ist schwierig zu beantworten. Denn die gestrige letzte Auktion (30y Treasuries) verlief glatt, aber keineswegs überragend. Die fallenden Renditen strahlen rund um den Globus ihre beruhigende Wirkung aus und folgerichtig strebe...

apano-Stimmungsindex

nach einem Zwischentief von 5,25% gestern Vormittag sind die Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen mittlerweile wieder auf 5,32% geklettert. Noch drastischer ist die Entwicklung bei den 30-jähringen Treasuries. Diese hämmern mit aktuell 5,689% heute früh gegen die 5,70er Marke und stehen am höchsten Stand seit 25 Jahren. Da das derzeitige Renditeniveau für Aktienanleger aus vielerlei Gründen eine nicht zu unterschätzende Bedrohung darstellt, reagieren die Investoren mittlerweile hochsensibel auf kleinste Zinsveränderungen. Während also der gestrige Rückgang freudig registriert wurde, tritt nun wieder Ernüchterung ein. Zwar rechnen laut CME Group`s FedWatch Tool lediglich 20% der befragten Händler mit einem Zinsschritt der US-Notenbank bei ihrem Meeting im Oktober. Jedoch hat die Fed nur relativ wenige Möglichkeiten, das lange Laufzeitende zu beeinflussen. Gespannt warten die Investoren dennoch auf das am Abend zur Veröffentlichung anstehende Protokoll der letzten FED-Sitzung (die ...

Webinar-Aufzeichnung: Börsenausblick 4. Quartal 2026 - KI zwischen Boom, Blase und Börsenchance.

Bild
Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur ein Technologiethema – sie bewegt Aktienmärkte, Investitionsströme und zunehmend auch die globalen Kapitalmärkte. Doch wie nachhaltig ist der KI-Boom? Wo entstehen neue Chancen – und wo wachsen die Risiken? Im Webinar geben apano-Geschäftsführer Markus Sievers und Fondsmanager und Asienexperte Christof Schmidbauer ihren Ausblick auf das 4. Quartal 2026 und legen einen besonderen Schwerpunkt auf die Auswirkungen des KI-Booms auf Unternehmen, Börsen und die Weltwirtschaft. http://dlvr.it/TVp6FQ

Einzelaktien erfolgreicher als breite ETFs? Ja – wenn man die Richtigen trifft.

Wer vor Jahren auf Nvidia, Apple, Microsoft oder Amazon gesetzt hat, brauchte keinen breiten Aktienindex, um außergewöhnliche Renditen zu erzielen. Einzelne Aktien können einen ETF um ein Vielfaches schlagen. Die […] Der Beitrag Einzelaktien erfolgreicher als breite ETFs? Ja – wenn man die Richtigen trifft. erschien zuerst auf apano bloggt. http://dlvr.it/TVp4TC

apano-Stimmungsindex

Europäische Aktienmärkte orientieren sich bei der heutigen Eröffnung weniger an den US-Staatsanleihen als an den dramatischen Verwerfungen französischer Papiere. Indikationen deuten auf einen leicht höheren Start für europäische Standardwerte hin, obgleich die Fiskalprobleme Frankreichs als Epizentrum globaler Anleihestresssymptome den gesamten Kontinent belasten. Anleger suchen Sicherheit, was Geld in zweijährige deutsche Papiere lenkt. Der Markt preist ein, dass dieser Stress den Spielraum der Europäischen Zentralbank für weitere Straffungen drastisch einschränkt. Selbst die erwartungsgemäß heißen europäischen Inflationsdaten des heutigen Tages stützen den Euro nicht mehr, da die negativen Begleiterscheinungen der französischen Schuldenkrise und die steigenden Wachstumskosten der bisherigen Zinsschritte überwiegen. Entsprechend fließt Kapital bevorzugt in den US-Markt, wo der Infrastrukturausbau für Künstliche Intelligenz sowohl die Aktienkurse als auch den Dollar stützt. Die überhit...

apano-Stimmungsindex

Europas Aktienmärkte dürften mit leichten Kursverluste eröffnen, wobei bereits gestern nachbörslich die europäische Futures schon diese Verluste angezeigt haben. Aktienanleger flüchten derweil in das Vertraute: Trotz steigender Diskontierungszinsen und hartnäckiger Inflation kaufen Marktteilnehmer das Thema Künstliche Intelligenz, unbeeindruckt von potenziell entstehenden Überkapazitäten. Der berühmt-berüchtigte Debasement-Trade, den Krypto-Enthusiasten für US-Anlagen vorhergesehen hatten, vollzieht sich stattdessen am europäischen Anleihemarkt. Frankreich steht im Epizentrum eines globalen Abverkaufs langlaufender Staatspapiere. Die französische Fiskalpolitik weist eine ähnlich defizitäre Dynamik auf wie die der USA, verfügt jedoch nicht über den Schutz einer globalen Leitwährung. Da über 50 Prozent der französischen Schulden von ausländischen Investoren gehalten werden, fordern diese preissensiblen Akteure drastische Risikoprämien. Die heutige Präsentation des Haushalts für 2027 durc...

apano-Stimmungsindex

Europäische und amerikanische Aktienmärkte starten mit Kursaufschlägen in den Handelstag. Asiatische Börsen geben mit Gewinnen die Richtung vor, was sich in den Terminkontrakten widerspiegelt. Die anstehenden US-Inflationsdaten für die persönlichen Konsumausgaben dominieren das Geschehen. Die robuste US-Konjunktur zwingt die Währungshüter zur Verteidigung ihrer geldpolitischen Linie, weshalb Investoren in den Daten wahrscheinlich besonders auf Argumente für weiter steigende Zinsen achten werden. Innerhalb Europas steht Frankreich aufgrund seiner hohen Zinssensitivität unter Druck, zumal am Donnerstag der neue Haushalt ansteht. Rekordemissionen und ein Zinsaufschlag auf Bundesanleihen von fast 120 Basispunkten verdeutlichen die Verwundbarkeit. Die anstehenden europäischen Inflationsdaten bergen nach unerwartet hohen spanischen Zahlen Aufwärtsrisiken, auch wenn einer Zinserhöhung im Oktober eine Absage erteilt wurde. Der asiatisch-pazifische Leitindex verzeichnet einen Anstieg von 0,...

apano-Stimmungsindex

Europäische Aktienmärkte starten nahezu unverändert, parallel zu leichten Rückgängen der US-Terminkontrakte. Ein Umfeld steigender Ölpreise und fallender Anleihekurse bremsen Risikoanlagen aus. Marktteilnehmer schöpfen Hoffnung aus der Tatsache, dass die Brent-Öl und zehnjährige US-Staatsanleihen ihre Spitzenwerte vom Montag nicht übertroffen haben. Der globale Aktienindex gab um 0,2 Prozent auf den niedrigsten Stand seit dem 18. September nach, während asiatische Märkte um ein Prozent fielen. Der US-Dollar wertete gegenüber den Hauptwährungen um 0,1 Prozent auf und markierte den höchsten Stand seit Juli. Der anhaltende Zinsdruck stützt die Nachfrage nach Ölwerten als Inflationsschutz. In der Technologiebranche verzögern Sicherheitsbedenken die Einführung des neuen Astra-Modells von OpenAI. Branchenführer treffen sich mit US-Präsident Donald Trump, um Risiken künstlicher Intelligenz zu erörtern, während Anthropic und Nvidia an Kontrollmechanismen für KI-Agenten arbeiten. Asiati...

apano-Stimmungsindex

Die europäischen Aktienmärkte starten mit negativen Vorgaben aus Asien und den USA in die neue Handelswoche. Das dominierende Thema bleibt der eskalierende Konflikt im Nahen Osten, nachdem der Iran eine Aufweichung seiner Bedingungen zur Öffnung der Straße von Hormus ablehnte und der amerikanische Präsident den jüngsten iranischen Vorschlag zurückwies. Diese diplomatische Stagnation lässt den Ölpreis steigen und schürt erneute Inflationsängste, was Aktien und Anleihen unter Druck setzt. Die Euro Stoxx Futures geben im asiatischen Handel stetig nach, und auch die US-Aktienfutures tendieren im Minus. Ein Terrorverdacht in Großbritannien nahe einem amerikanischen Luftwaffenstützpunkt trägt zur geopolitischen Anspannung bei. Die asiatischen Börsen reagieren nach einem langen Wochenende mit Kursverlusten im Technologiesektor. China signalisiert offenbar die Freigabe von Nvidias neuem RTX Pro 5500 für Unternehmen wie Alibaba und ByteDance, was die chinesischen Chiphersteller belastet. Da...

apano-Stimmungsindex

Europäische Aktien starten wahrscheinlich mit Kursaufschlägen von knapp einem Prozent hin. Vorangegangen war ein Ausverkauf bei Staatsanleihen, der sich nun abschwächt. Ausschlaggebend für die Stabilisierung ist ein Rückgang der Ölpreise. Unterhändler der USA und des Irans loten ein Abkommen zur Wiederöffnung der Straße von Hormus aus. Dies dämpft Inflationssorgen und stützt die Aktienmärkte. Bis zu den US-Zwischenwahlen bleibt das Marktumfeld aufgrund der politischen Lage, des Zinsniveaus und geopolitischer Risiken holprig. Danach ist der Weg möglicherweise frei für eine Erholung, getragen von soliden Unternehmensgewinnen und attraktiven Bewertungen. In Asien dominiert der japanische Markt, während die Börsen in China, Südkorea und Taiwan feiertagsbedingt ruhen. Der Topix verzeichnet ein Plus von 1,2 Prozent. Die Aussicht auf eine weitere Leitzinsanhebung der Bank of Japan treibt Finanzwerte an, die den Technologiesektor hinter sich lassen. Der japanische Banken-Index verzeichnet ...

apano-Stimmungsindex

Der europäische Handel dürfte am Donnerstag unter dem spürbarem Druck weltweit steigender Renditen leiden. Nachdem die Renditen von US-Staatsanleihen am Vortag sprunghaft angezogen haben, setzen sich die Abgaben bei Bundesanleihen und französischen Staatspapieren fort. Das Rohöl der Sorte Brent notiert trotz leichter Tagesabschläge solide über der Marke von 100 Dollar je Barrel, da eine politische Einigung zwischen den USA und dem Iran ausbleibt. Diese anhaltend hohen Energiekosten halten den Inflationsdruck aufrecht und dämpfen die Risikobereitschaft. Vor diesem Hintergrund zeichnet sich für Europa ein verhaltener Handelsauftakt ab, da fest verankerte Kapitalmarktzinsen die Diskontierungssätze für Unternehmensgewinne spürbar nach oben treiben. Anfällig für diese Entwicklung präsentieren sich die Schwellenländer. Steigende US-Renditen und ein fester US-Dollar verschärfen die globalen Finanzierungsbedingungen spürbar. Während amerikanische Technologiewerte dank robuster Ertragserwar...

apano-Stimmungsindex

Europas Aktienmärkte starten wahrscheinlich mit moderaten Kursaufschlägen in den Handelstag, gestützt von nachgebenden Energiepreisen und diplomatischen Signalen im Nahen Osten. US-Präsident Donald Trump meldete konstruktive Gespräche mit iranischen Gesandten, was die Furcht vor einer Eskalation dämpft und die Rohölpreise unter die Schwelle von 100 Dollar je Barrel drückt. Gleichzeitig nimmt Saudi-Arabien den Betrieb seiner Ost-West-Pipeline auf. Die Hoffnung auf eine Entspannung an der Energiefront nährt Spekulationen auf einen flacheren Zinszyklus der US-Notenbank Federal Reserve. Doch die Annahme, dass billigeres Rohöl automatisch die Anleiherenditen in Europa senkt, trügt. Trotz eines sechstägigen Preisrückgangs bei Rohöl und deutlicher Verluste beim europäischen Erdgas verharren die Renditen zweijähriger Bundesanleihen auf hohem Niveau. Der Durchschnittspreis für Brent-Öl liegt seit Ausbruch der Feindseligkeiten weiterhin nahe 100 Dollar je Barrel, Erdgas kostet mehr als das Doppe...

apano-Stimmungsindex

Europas Aktienmärkte starten wahrscheinlich mit moderaten Kursaufschlägen in den Handelstag, gestützt von nachgebenden Energiepreisen und diplomatischen Signalen im Nahen Osten. US-Präsident Donald Trump meldete konstruktive Gespräche mit iranischen Gesandten, was die Furcht vor einer Eskalation dämpft und die Rohölpreise unter die Schwelle von 100 Dollar je Barrel drückt. Gleichzeitig nimmt Saudi-Arabien den Betrieb seiner Ost-West-Pipeline auf. Die Hoffnung auf eine Entspannung an der Energiefront nährt Spekulationen auf einen flacheren Zinszyklus der US-Notenbank Federal Reserve. Doch die Annahme, dass billigeres Rohöl automatisch die Anleiherenditen in Europa senkt, trügt. Trotz eines sechstägigen Preisrückgangs bei Rohöl und deutlicher Verluste beim europäischen Erdgas verharren die Renditen zweijähriger Bundesanleihen auf hohem Niveau. Der Durchschnittspreis für Brent-Öl liegt seit Ausbruch der Feindseligkeiten weiterhin nahe 100 Dollar je Barrel, Erdgas kostet mehr als das Doppe...

apano-Stimmungsindex

An den europäischen Börsen dürfte die nächtliche Erholung der Risikobereitschaft auslaufen, da sich die Rohölpreise vom jüngsten Tiefstand erholen. Anleihen aus Deutschland und Großbritannien stehen im Fokus, besonders am kurzen Ende der Zinskurve. Da die Renditen zweijähriger Papiere in diesem Quartal um rund 60 Basispunkte nach oben schnellten, ist der Spielraum für sinkende Zinsen stark begrenzt. Korrelationen zwischen europäischen Renditen, dem Ölpreis und der Marktpreisbildung für eine Straffung durch die Zentralbanken bleiben hoch. Indexswaps preisen auf Jahressicht drei weitere Zinsschritte der Europäischen Zentralbank und fast vier der Bank of England ein. Angesichts eines Brent-Preises von über 100 US-Dollar verfliegt der Optimismus hinsichtlich sinkender Inflationsraten. Solange Swap-Preise stabil bleiben, haben deutsche Bundesanleihen und britische Gilts kaum Erholungspotenzial. Gleichzeitig geraten zyklische US-Werte und Nebenwerte durch die straffere Geldpolitik der Notenb...

apano-Stimmungsindex

Die europäischen Aktienmärkte starten mit spürbarem Rückenwind in die neue Handelswoche. Für den Euro Stoxx 50 zeichnet sich zum Auftakt ein kleiner Zuwachs ab, getragen von einer doppelten Entlastung an den geopolitischen Fronten. Zum einen sorgt das vierte Minus in Folge bei den Rohölpreisen für spürbare Entspannung an der Inflationsfront, nachdem die Schifffahrt durch die Straße von Hormus ein Sechsmonatshoch erreicht hat und diplomatische Bemühungen zur Beilegung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran greifen. Zum anderen stützen überraschend konstruktive Vorabgespräche zwischen Washington und Peking das Sentiment vor dem Gipfeltreffen von Donald Trump und Xi Jinping. US-Finanzminister Scott Bessent und Chinas Vizepremier He Lifeng verständigten sich in New York auf einen institutionalisierten Dialog über künstliche Intelligenz und bereiteten den Boden für eine Verlängerung des bilateralen Zollstillstands vor. Entsprechend positiv fallen die weltweiten Vorgaben aus: US-Futures...