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Es werden Posts vom Dezember, 2025 angezeigt.

apano-Stimmungsindex

Die europäischen Aktienmärkte starten ruhig in den vorletzten Handelstag des Jahres. Während die Stoxx-50-Futures kaum Bewegung zeigen, blicken wir auf eine Phase der Konsolidierung nach den extremen Turbulenzen an den Edelmetallmärkten. Die US-Futures verharren im Wartemodus vor den heute Abend anstehenden Protokollen der letzten Fed-Sitzung. Geopolitisch verschärft sich der Ton: Donald Trumps Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Krieges erhielten durch Wladimir Putins Vorwürfe über ukrainische Drohnenangriffe auf seine Residenz einen Dämpfer. Trump zeigte sich über diese Berichte „sehr verärgert“, was wir als potenzielles Risiko für den laufenden Friedensprozess werten, auch wenn Kiew die Anschuldigungen als Derailment-Versuch Moskaus zurückweist. Parallel dazu droht der US-Präsident dem Iran mit harten Konsequenzen bei nuklearen Ambitionen und stellt der Hamas ein kurzfristiges Ultimatum zur Entwaffnung. Auch personell bleibt es in Washington spannend: Trump liebäugelt weiterhin mit e...

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Während die globalen Börsen insgesamt nach einer klaren Richtung suchen, starten die europäischen Aktienmärkte mit einem freundlichen Grundton in die letzte Handelswoche des Jahres. Wir führen die relative Stärke Europas vor allem auf die jüngsten Aussagen von US-Präsident Trump zurück. Er berichtete von „großen Fortschritten” in den Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj über ein Friedensabkommen. Diese diplomatischen Signale stützen die Stimmung diesseits des Atlantiks spürbar. Am Ölmarkt nehmen wir jedoch Skepsis wahr, da die Preise eher auf eine Fortsetzung geopolitischer Spannungen hindeuten. In Asien sehen wir heute ein uneinheitliches Bild mit einem herausragenden Tagessieger in Seoul. Der Kospi verzeichnete kräftige Aufschläge und steuert auf sein bestes Jahr seit 1999 zu, angetrieben von den Schwergewichten Samsung Electronics und SK Hynix, die beide auf Rekordständen notieren. Für SK Hynix hat sich die Lage entspannt, nachdem die taiwanesische Börse eine In...

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Europa zeigt ein eher verhaltenes Bild, bei dem anfängliche Zuversicht einer spürbaren Vorsicht weicht, während die US-Futures ihre Tagestiefs testen. Ein beschleunigter Abverkauf bei Kryptowährungen, allen voran der Bitcoin, belastet das allgemeine Risikosentiment. Dass einige europäische Indizes am vergangenen Freitag neue Rekordstände markiert haben, scheint Anleger derzeit eher von weiteren Zukäufen abzuhalten. Da Europa im Vergleich zu den USA und Asien eine deutlich geringere Gewichtung im Technologie- Sektor aufweist, partizipieren die Börsen weniger an den dortigen Kursgewinnen, was die relative Schwäche erklärt. Für die Rüstungsindustrie sehen wir ein Warnsignal: Donald Trump will die Vorstände von Verteidigungsunternehmen anweisen, weniger Kapital für Aktienrückkäufe und Dividenden zu verwenden und stattdessen massiv in die Waffenentwicklung zu investieren. Dies könnte die bisherige Renditeerwartung in diesem Sektor fundamental verändern. Im Medienbereich unterstreicht Larry ...

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Mit positiven Vorzeichen starten die europäischen Märkte in die verkürzte Weihnachtswoche, wenn auch verhalten. Die Futures deuten auf einen leicht schwächeren Auftakt hin, da einige europäische Indizes bereits am Freitag neue Rekordstände markiert haben, was Investoren vorerst von weiteren Käufen abhält. Zudem fehlt Europa das massive Gewicht der Technologiewerte, die in Asien und den USA die Kurse treiben. Die Märkte wirken nicht euphorisch, aber auch nicht mehr "in die Enge getrieben". Gleichzeitig richtet sich der Blick auf geopolitische Spannungen: Die USA intensivieren ihre Blockade gegen Venezuela durch die Kaperung eines zweiten Öltankers, was die Ölpreise stützt. Rohstoffe starten generell stark in die Woche; Silber klettert auf ein Rekordhoch von über 69 Dollar, auch Gold und Kupfer notieren fest. Der Yen führt die G-10-Währungen an, nachdem Japans Währungshüter verbale Warnungen sendeten. Am Rentenmarkt steigen die US-Renditen leicht, während Anleger vorsichtiger b...

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Zum Wochenausklang zeichnet sich an den europäischen Aktienmärkten eine spürbare Erleichterung ab. Wir erwarten einen freundlichen Handelsstart, da die jüngsten US-Inflationsdaten die Sorgen vor einem erneuten Preisdruck gedämpft haben. Das dominante Thema bleibt der Spagat der Notenbanken: Während die EZB und die Bank of England gestern ihre geldpolitischen Weichen stellten, richtete sich der Blick in der Nacht auf die Bank of Japan. Die Währungshüter in Tokio lieferten den erwarteten historischen Schritt und hoben den Leitzins auf das höchste Niveau seit drei Jahrzehnten an. Im Gegensatz zu damals notiert der Topix-Aktienindex jedoch nicht beim 60-, sondern beim 16-fachen des Jahresgewinns. Aktuell enttäuscht BoJ-Chef Ueda mit vagen Aussagen zum künftigen Zinspfad. Dies verhindert eine nachhaltige Stärkung des Yen und unterstützt den Zinsanstieg am langen Ende, da der Markt die Entschlossenheit der Notenbank zur Inflationsbekämpfung anzweifelt. Wir erwarten eine ähnlich gute Wertentw...

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Der Fokus der Märkte liegt heute auf einem Marathon geldpolitischer Entscheidungen, da sowohl die Bank of England, die Europäische Zentralbank sowie die Riksbank und die Norges Bank ihre Beschlüsse bekannt geben werden. Während wir bei der EZB angesichts einer stabilen, wenn auch unspektakulären Wachstumsrate und einer Inflation nahe dem Zielwert keine Kursänderung erwarten, preist der Markt für die britische Notenbank eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung ein. Zusätzlich richten sich die Blicke auf die monatlichen US-Inflationsdaten am Nachmittag. Diese dürften die Erwartungen an die Federal Reserve maßgeblich beeinflussen und die kurzfristigen Währungsbewegungen bestimmen. Die europäischen Aktienmärkte starten vor diesem Hintergrund und nach schwachen Vorgaben aus Asien und den USA mit Abschlägen in den Handel. Tech-Werte bleiben dabei der primäre Belastungsfaktor. In Ostasien führte der Technologiesektor die Märkte erneut nach unten, wobei die Impulse für diese Skeps...

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Ein Hauch von Stabilität weht durch die europäischen Aktienmärkte. Diese zeigen sich in den vergangenen Tagen weitgehend unbeeindruckt von den volatilen Ausschlägen in Asien und den USA. Im Fokus stehen weiterhin die Profiteure und Lieferanten des KI-Booms: Chiphersteller, Softwarehäuser und IT-Infrastrukturanbieter geraten sowohl in den USA als auch in Asien immer wieder unter Druck. Wir beobachten eine Phase, in der die Claims im IT-Sektor neu abgesteckt werden. Die Allianz zwischen OpenAI und Amazon gegen die Dominanz von Google und Microsoft verdeutlicht den verschärften Wettbewerb. Wir warten auf den „Barnes & Noble Moment“: Traditionelle Softwareunternehmen müssen ihre Geschäftsmodelle radikal umstellen, um nicht von agilen „New Kids on the Block“ verdrängt zu werden. Geopolitisch sorgt Donald Trump für Aufsehen. Seine Anordnung einer totalen Blockade venezolanischer Öltanker treibt die Ölpreise nur moderat nach oben. Wir interpretieren dies als Indiz dafür, dass der Markt en...

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Die Anspannung an den Märkten ist vor den kommenden ereignisreichen Tagen spürbar. Eine allgemeine Risikoreduktion setzt ein, da Investoren gespannt auf die langersehnten US-Arbeitsmarkt- und Konjunkturdaten warten. Diese könnten endlich Licht in den Nebel der Datenarmut bringen, die zuletzt den geldpolitischen Pfad der Fed verschleierte. Ein Anstieg der US-Beschäftigung außerhalb des Agrarsektor auf deutlich mehr als der Konsens von 50.000 erscheint uns möglich. Gleichzeitig wird für Freitag mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Zinsschritt der Bank of Japan (BoJ) folgen. Gouverneur Kazuo Ueda könnte den Leitzins auf das höchste Niveau seit drei Jahrzehnten anheben – ein Schritt, der im Konflikt mit der neuen Premierministerin Sanae Takaichi steht, die Zinserhöhungen einst kritisierte, nun aber angesichts der Inflation und eines schwächelnden Yen die Füße stillhält. In Europa deuten die Futures des Euro Stoxx 50 auf einen schwächeren Start hin und setzen damit den Abwärtstrend der Wall Str...

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Zum Start in die letzte volle Handelswoche des Jahres zeichnet sich an den europäischen Märkten eine Erholung ab. Futures zeigen vorbörslich Kursgewinne, was auf eine Stabilisierung nach dem Tech-Ausverkauf vom Freitag hindeutet. Investoren richten ihren Blick bereits auf die kommenden Tage, an denen wichtige US-Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten veröffentlicht werden. Diese stehen jedoch unter dem Vorbehalt, auf älteren Erhebungen zu basieren, bedingt durch die Nachwirkungen des US-Shutdowns, weshalb Marktteilnehmer sie wohl mit Vorsicht interpretieren werden. Der Bitcoin und andere Risiko-Assets zeigen sich robuster, während im Chipsektor eine Phase der Normalisierung eingekehrt ist, die wir schon eine Weile erwarten. Die Margen wachsen nicht mehr in den Himmel, und der Wettbewerb nimmt zu, da im Halbleitermarkt keine Plattform-Monopole wie bei Google oder Amazon existieren. Zwar birgt die Trainingsphase von KI-Modellen weiterhin Potenzial, doch das Wachstum verlagert sich zunehmend a...

10 Jahre: apano Global Systematik mit Jubiläumsrabatt!

Vielfach ausgezeichnet, alle Herausforderungen und Krisen gemeistert und Zufriedenheit bei privaten und institutionellen Kunden: Der ETF-basierte Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept apano Global Systematik (WKN: A14UWW) kombiniert Dynamik mit Absicherung und feiert […] Der Beitrag 10 Jahre: apano Global Systematik mit Jubiläumsrabatt! erschien zuerst auf apano bloggt. http://dlvr.it/TPlvhr

10 Jahre Erfolg: Was macht den ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept so erfolgreich?

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Vielfach ausgezeichnet, alle Herausforderungen und Krisen gemeistert und Zufriedenheit bei privaten und institutionellen Kunden: Der ETF-basierte Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept apano Global Systematik (WKN: A14UWW) kombiniert Dynamik mit Absicherung und feiert in diesen Tagen seinen 10. Geburtstag. Was macht ihn so erfolgreich und warum kann er in Zukunft genau das richtige Investment für Sie sein? Diese und viele weitere Ihrer Fragen beantwortet Ihnen direkt aus 1. Hand Fondsmanager Markus Sievers im Gespräch mit Börsenmoderator Andreas Franik. Weitere Informationen zum Fonds finden Sie unter: www.apano.de/ags http://dlvr.it/TPltBc

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Der Ausblick auf den heutigen Handelstag ist getrübt, da die anfängliche Euphorie über die dritte Zinssenkung der Federal Reserve in Folge schnell verflogen ist. Der Grund für den Stimmungsumschwung liegt paradoxerweise im Technologiesektor: Oracle, jüngst noch als KI-Gewinner gefeiert, enttäuschte mit Umsatzzahlen und schürt damit Sorgen, dass sich die massiven Investitionen in Künstliche Intelligenz langsamer als erhofft in konkreten Cloud-Umsätzen niederschlagen. Dies belastet den gesamten Tech-Sektor, inklusive SoftBank und Bitcoin. Während Fed-Chef Powell zwar die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft betonte, aber gleichzeitig warnte, dass offizielle Arbeitsmarktdaten die Beschäftigung um bis zu 60.000 Stellen pro Monat überzeichnen könnten, bleibt die Fed für 2026 zurückhaltend und signalisiert nur noch einen weiteren Zinsschritt. Die Uneinigkeit im Offenmarktausschuss – es gab drei Gegenstimmen – und die "falkenhafte" Senkung lassen Marktbeobachter vorsichtig agieren...

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Die europäischen Märkte starten verhalten in den Handelstag, da Investoren vor der finalen Zinsentscheidung der US-Notenbank in diesem Jahr keine Risiken eingehen wollen. Zwar gilt eine Zinssenkung um 25 Basispunkte am heutigen Abend als weitgehend sicher, doch an den Anleihemärkten braut sich etwas zusammen, das wir als „Enttäuschungs-Trade“ bezeichnen: Die Renditen globaler Staatsanleihen sind auf den höchsten Stand seit 2009 geklettert, nimmt man den Bloomberg Global 10+ Year Index als Messlatte. Die Marktteilnehmer stellen sich darauf ein, dass die Phase der schnellen Zinssenkungen endet. Untermauert wird dies durch Töne aus der EZB, wo Ratsmitglied Gediminas Simkus angesichts robuster Konjunkturdaten keinen Bedarf für weitere Lockerungen sieht. Auch für die USA preisen Händler für das Jahr 2026 mittlerweile nur noch Senkungen von insgesamt 50 Basispunkten ein. Dies trifft auf ein Umfeld, in dem Einkommensinvestoren unter Druck geraten: Die Dividendenrenditen im MSCI World sind auf...

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Die europäischen Aktienmärkte suchen zum Handelsstart am Dienstag nach einer klaren Richtung, tendieren jedoch leicht schwächer. Die Anleger agieren spürbar nervös und richten ihren Fokus fast ausschließlich auf die US-Notenbank, deren zweitägige Sitzung heute beginnt. Zwar gilt eine Zinssenkung am Mittwoch als so gut wie sicher, doch wächst die Sorge über das Tempo weiterer Lockerungen im kommenden Jahr und darüber hinaus. In dieses angespannte Umfeld platzt eine bedeutende Nachricht aus dem Technologiesektor: US-Präsident Donald Trump hat Nvidia die Erlaubnis erteilt, seine H200-KI-Chips nach China zu exportieren – allerdings unter der Bedingung einer 25-prozentigen Abgabe an den US-Staat. Trump kündigte an, dass auch Intel und AMD ähnliche Regelungen erhalten sollen. Diese Meldung sorgte nachbörslich für Kursgewinne bei den betroffenen Chip-Riesen und könnte heute die Technologiewerte stützen. Gleichzeitig beobachten wir eine Verschiebung der Marktstimmung für das Jahr 2026: Laut ei...

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Zum Wochenausklang zeichnet sich an Europas Börsen ein freundlicher Handelsstart ab. Dabei werden die schwächeren Vorgaben aus Asien weitgehend ignoriert. Der Fokus der Anleger liegt heute voll und ganz auf den US-Inflationsdaten, die am Nachmittag veröffentlicht werden. Der PCE-Index, das von der Federal Reserve bevorzugte Inflationsmaß, könnte entscheidende Hinweise für die zukünftige Zinspolitik liefern – insbesondere, da „weiche” Konjunkturdaten zuletzt oft ungenau waren und Investoren nun auf „harte” Fakten hoffen. Kevin Hassett prognostizierte bereits eine Zinssenkung um 25 Basispunkte in der kommenden Woche. Aufgrund der sich abzeichnenden taubenhaften Neubesetzung der Fed-Spitze sind insgesamt 100 Basispunkte im Jahr 2026 nicht ausgeschlossen. Zudem soll der anhaltende KI-Boom mögliche Zollbelastungen im Jahr 2026 abfedern. In Japan verdichten sich derweil die Anzeichen für eine geldpolitische Straffung noch in diesem Monat. Dies würde den Yen stärken und japanische Staatsanlei...

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Die europäischen Märkte setzen die freundliche Tendenz fort. Unterstützt werden sie von schwachen US-Konjunkturdaten, die eine Zinssenkung der Federal Reserve in der kommenden Woche so gut wie sicher erscheinen lassen. Nachdem der private ADP-Arbeitsmarktbericht überraschend einen Stellenabbau zeigte, hat der Markt seine Erwartungen an eine Lockerung weiter gefestigt – ein Szenario, das die Aktienmärkte stützt. Während die Renditen von US-Staatsanleihen anziehen, bleibt die politische Gemengelage in Washington ein Unsicherheitsfaktor. Donald Trumps Favorit für den Fed-Vorsitz, Kevin Hassett, ist unter Anleiheinvestoren nicht unumstritten. Um Trumps direkten Einfluss auf die Wirtschaftspolitik festigen, erwägen Verbündete, Finanzminister Scott Bessent zusätzlich die Leitung des National Economic Council zu übertragen, sollte Hassett tatsächlich Fed-Chef werden. Der globale Wettbewerb um Künstliche Intelligenz bleibt ein zentrales Thema. Nvidia-Chef Jensen Huang warnte eindringlich d...

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Nach einem schlechten Start in den Monat versuchen die Märkte, einen Anlauf auf die oft beschworene Jahresendrally. Europa dürfte nach der Wende gestern – unterstützt von stabilen Vorgaben aus Asien und einer Erholung an der Wall Street – zulegen. Auch der Bitcoin konnte nach seinem jüngsten Absturz wieder Boden gutmachen, während der Ausbruchversuch von Gold nach oben an Dynamik verlor. Weltweit anziehende Anleiherenditen bremsen allerdings die Euphorie. Ursächlich hierfür sind primär der Zinsanstieg in Japan sowie die Markteinschätzung der künftigen US-Geldpolitik. Donald Trump, der sich offenbar für Kevin Hassett als Fed-Vorsitzenden entschieden hat, wird eine Politik forcieren, die Zinssenkungen fordert. Damit dürfte er jedoch gleichzeitig inflationäre Tendenzen verstärken. Dies führt zu massiven Wetten auf eine steilere Zinsstrukturkurve über Derivate auf die Secured Overnight Financing Rate. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor sind die verzögerten US-Arbeitsmarktdaten. Da wichtige Z...

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Zum Handelsauftakt in Europa zeichnet sich ein uneinheitliches Bild ab, geprägt von einer spürbaren Zurückhaltung der Marktteilnehmer. Die Risikofreude wird durch einen massiven Ausverkauf bei Kryptowährungen gedämpft. Der Bitcoin notiert im Bereich von 87.000 US-Dollar und verzeichnete den stärksten Tagesverlust seit März. Auch der globale Renditeanstieg bei Staatsanleihen, dessen Epizentrum in Japan liegen dürfte, verunsichert. Diese negative Stimmung schwappt auf die Aktienmärkte über, wobei unrentable Technologiewerte und spekulative Titel besonders unter Druck geraten. Ergänzend richtet sich unser Blick auf nachgeholte US-Konjunkturdaten: Die für August geplanten „JOLTS Job Openings“ werden heute Nachmittag veröffentlicht. Aufgrund des US-Shutdowns verzögert, könnten diese Zahlen wichtige Indikatoren für die Verfassung des amerikanischen Arbeitsmarktes liefern und kurzfristig für Volatilität sorgen. Auf der geopolitischen Bühne deutet sich eine möglicherweise entscheidende Woc...

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Der Start in den letzten Handelsmonat des Jahres dürfte an den europäischen Börsen verhalten ausfallen. Wir sehen bei den Futures vorbörslich rote Vorzeichen, da die Anleger eine ereignisreiche Woche mit nachgeholten US-Wirtschaftsdaten antizipieren, nachdem der vergangene Monat volatil endete. Zusätzlich trübt ein massiver Abverkauf bei Kryptowährungen die Risikolaune: Der Bitcoin droht unter die wichtige Unterstützungsmarke von 80.000 Dollar zu fallen, was die Stimmung auch für den Aktienmarkt belastet. Ein zentrales Thema bleibt die US-Geldpolitik und deren personelle Zukunft. Donald Trump hat sich Medienberichten zufolge wie erwartet für Kevin Hassett als Nachfolger von Fed-Chef Jerome Powell entschieden, was die Märkte durch Erwartungen weiter sinkender Geldmarktzinsen stützen sollte. Geopolitisch bleibt die Lage fragil. Zwar bezeichneten US- und ukrainische Unterhändler ihre Gespräche über einen möglichen Friedensrahmen als produktiv, doch ein Durchbruch wurde bislang nicht e...

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Die europäischen Börsen starten fester in den Freitag. Wir beobachten eine von Zinserwartungen getriebene Stimmung. Schlechte Nachrichten aus den USA gelten weiterhin als positiv für Risikoanlagen. Der Einbruch des Chicago-Einkaufsmanagerindex signalisiert eine abkühlende Unternehmenslage und verstärkt somit die Hoffnung auf eine weitere Zinssenkung der Fed am 10. Dezember. Diese Erwartung dominiert das Marktgeschehen derzeit deutlich stärker als Unternehmensmeldungen. Wachstumswerte profitieren davon, dass sinkende Abdiskontierungsraten den Gegenwartswert zukünftiger Erträge erhöhen. Die Vorgaben aus den USA bleiben freundlich, während Asien ein gemischtes Bild zeigt. Nach dem jüngsten positiven Lauf könnten wir uns zum Wochenende erste Gewinnmitnahmen vorstellen, die den Anstieg bremsen. Eine technische Störung in einem wichtigen CME-Datenzentrum zieht zusätzliche Aufmerksamkeit auf sich. Sie beeinträchtigt die Terminmärkte für Aktienindizes wie den S&P 500, Rohstoffe wie Öl und ...

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Die europäischen Börsen starten mit Rückenwind in den Tag. Die Aussicht auf Fortschritte in den Verhandlungen zwischen Washington und Moskau über einen möglichen Friedensplan für die Ukraine erhöht die Risikobereitschaft deutlich. Gleichzeitig rücken die Märkte die Erwartung einer ersten Zinssenkung der Fed im Dezember wieder stärker in den Fokus. Eine deutliche Abkühlung der Konsumlaune in den USA liefert die Rechtfertigung dafür. Die potenzielle Besetzung der Spitze der Fed mit dem Trump-Getreuen Kevin Hasset lässt eine extrem lockere Geldpolitik erwarten. Der britische Haushalt wird keine größeren Überraschungen liefern. Die fiskalischen Spielräume bleiben für London zwar eng, sind aber bereits weitgehend eingepreist. Die Kombination aus geopolitischer Entspannung und US-Zinserwartung prägt somit das heutige Sentiment in Europa. In Asien setzte sich die Erholung fort. Besonders der kräftige Anstieg des Kospi unterstreicht die Wirkung der Zinssenkungsspekulationen in den USA, von...